Allerletzter Versuch: Auto-Händler Kittner noch zu retten?

Die Politik vermittelt und die Banken verhandeln über die Zukunft des Lübecker Autohändlers Kittner. 1250 Arbeitsplätze bei dem norddeutschen Autohänddler stehen auf dem Spiel.

Auf Vermittlung des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministeriums sollen Vertreter der beteiligten Banken am Mittwoch in Kiel mit dem angeschlagenen Autohändler Kittner aus Lübeck noch einmal über die Zukunft des Unternehmens verhandeln.


«Diesen allerletzten Versuch sind wir dem Unternehmen und seinen 1250 Mitarbeitern schuldig», sagte Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) am Dienstag nach einem Gespräch mit Unternehmensvertretern in Kiel. Die Banken seien zu dem Gespräch eingeladen worden. Bei einem Scheitern der Gespräche sei der Weg einer geordneten Insolvenz notwendig, um möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Mit einem Ergebnis werde aber nicht vor Donnerstag gerechnet.

Das Unternehmen mit 30 Standorten in Norddeutschland hatte zuvor angekündigt, Insolvenz anmelden zu wollen. Kittner ist eines der größten Autohäuser in Norddeutschland. Mit der Rendsburger Kath-Gruppe hatte bereits ein erster potenzieller Investor grundsätzliches Interesse an dem Unternehmen angekündigt. [tf/mari/ddp]

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