Mega-Deal der Auto-Zulieferer: Der französische Autozulieferer Faurecia steht laut der “Süddeutschen Zeitung” von morgen zufolge kurz vor einer Übernahme des insolventen Kunststoffteile-Herstellers Plastal. Verantwortliche des weltweit achtgrößten Autozulieferers sowie Plastal-Insolvenzverwalter Siegfried Beck hätten sich bei einem Treffen in Nürnberg auf Eckpunkte der Übernahme verständigt, schreibt die “Süddeutsche Zeitung” unter Berufung auf “mit dem Vorgang vertrauteKreise”.
Der französische Konzern, der den Angaben zufolge zu mehr als zwei Dritteln dem Automobilkonzern PSA PSA Peugeot Citroen
Faurecia will angeblich fünf der sechs deutschen Plastal-Standorteübernehmen. Gefährdet sei aber der Standort im hessischen Sterbfritz mit 300Beschäftigten. Insgesamt beschäftigt Plastal etwa 3.000 Menschen, davon etwazwei Drittel in Deutschland. Größere Entlassungen im Zuge einer Übernahme durchFaurecia seien nach derzeitigem Stand nicht geplant, schreibt die SZ.
Die Plastal Deutschland GmbH entwickelt, fertigt und lackiert ihrerseitsStoßfänger, Kühlergrills und andere großvolumige Kunststoffteile für vieleAutomarken. Das Unternehmen mit Sitz in Weißenburg bei Nürnberg meldete im MärzInsolvenz an, nachdem zuvor der schwedische Mutterkonzern finanziell in die Kniegegangen war. tf/moto/dpa












