Pläne bei Fiat: Alfa Romeo soll wieder die USA erobern

Alfa Romeo Giulia gta Bertone

Revival des legendären Alfa in den Staaten: Fiat hat hoch gepokert und ist während der Insolvenz beim US-Hersteller Chrysler eingestiegen – was sich jetzt als großer Vorteil herausstellen dürfte: Fiat-Chef Sergio Marchionne möchte seine Marke Alfa und andere Fiat-Autos in die USA zurückbringen, wie das „Wall Street Journal“ soeben berichtet.

Schon bis im Jahr 2012 soll eine ganze Reihe von Modellen des italienischen Fiat-Konzerns die Modellpalette des US-Partners Chrysler komplettieren und mit moderneren, wirtschaftlicheren und saubereren Autos aufpeppen.

Laut dem „Journal“ soll neben dem hippen Kleinwagen Fiat 500 auch vor allem die Marke Alfa Romeo die USA erobern.  Alfa hatte in den 90er-Jahren den Rückzug vom US-Markt angetreten. Fiat verschwand in den 80er Jahren nach dem Erfolg des Fiat 124 Spider Cabrios von der Bildfläche in den USA.

Vorallem auch produktionstechnisch macht der Wiedereinstieg in den Staaten Sinn: Denn mehrere Chrysler-Modelle, ergo schwer verkäufliche Spritschlucker, stehen vor dem Aus. Und diese freien Kapazitäten sollen mit Fiat-Modellen gefüllt werden.

Zudem würde angesichts des derzeitigen Wechselkurses die Produktion in Übersee ökonomisch für Fiat viel Sinn machen.

Ein wenig witzig ist nur die Vorstellung, sich den kleinen Fiat 500 Flitzer auf einem US-Freeway oder in der Innenstadt einer US-Großstadt wie L.A., Washington oder Dallas neben bulligen Pick-up-Trucks und SUVs vorzustellen.

Photo: Alfa Romeo Giulia gta Bertone by IJjzerman

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