Öl-Desaster im Golf von Mexiko: BP stellt heute seinen internen Untersuchungsbericht vor

September 8th, 2010

BP USA Öl Katastrophe Golf  BP UntersuchungsberichtDer Ölkonzern BP veröffentlicht heute (Mittwoch/13.00 Uhr) seinen internen Untersuchungsbericht zu den Ursachen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Das teilte die britische Firma in London mit.

Am 20. April war eine Bohrinsel des Konzerns vor der Südküste der USA explodiert. Erst in dieser Woche, nach viereinhalb Monaten, soll das Leck in der Ölquelle dauerhaft versiegelt werden. Die Beseitigung der Ölpest hat BP bislang nach eigenen Angaben rund acht Milliarden Dollar gekostet.

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Unglaublich: BP-Chef Tony Hayward bekommt zum Abschied 1,2 Mio Euro – und 715.000 Euro Jahresrente

Juli 27th, 2010

BP-Chef Tony Haywards Der scheidende BP-Chef Tony Hayward muss sich um seine finanzielle Zukunft keine Sorgen machen. Der Ölkonzern verabschiedet ihn mit einem goldenen Händedruck. Zunächst einmal bekommt er noch ein Jahresgehalt in Höhe von 1,045 Millionen Pfund (1,246 Mio Euro). Anschließend beträgt seine Rente 600 000 Pfund (715 000 Euro) jährlich. Außerdem hat er noch Aktienoptionen, deren Wert von BPs künftiger Entwicklung abhängt.

Dies erinnert die Briten an Sir Fred Goodwin, den ehemaligen Chef der Royal Bank of Scotland (Royal Bank of Scotland (RBS), die die Finanzkrise ohne massive staatliche Hilfe nicht überlebt hätte. Dennoch verließ Goodwin das Unternehmen mit einer Rente von sogar 700 000 Pfund (835 000 Euro). Die daraufhin einsetzende Kritik der Medien wie auch des damaligen Premierministers Gordon Brown bewegte ihn dazu, auf die Hälfte zu verzichten. mehr »

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[Update] Öl-Riese BP: CEO Tony Hayward soll erst im Oktober abtreten

Juli 26th, 2010

 tony hayward bp öl pest golfDer britische Ölkonzern BP hat Berichte über einen bevorstehenden Rücktritt seine Vorstandsvorsitzenden Tony Hayward nicht dementiert. Das Unternehmen habe entsprechende „Spekulationen“ der Medien vom Wochenende registriert, teilte BP auf seiner Homepage mit. Es sei noch keine „endgültige Entscheidung“ über das Top-Management getroffen worden. Der Aufsichtsrat werde am Abend zusammenkommen und beraten. Eine Entscheidung werde verkündet, sobald dies angebracht sei. Der wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko angeschlagene Konzern legt an diesem Dienstag seine Quartalszahlen vor.

Verschiedene Medien hatten am Wochenende berichtet, dass der heftig kritisierte Hayward gut drei Monate nach Beginn der Katastrophe seinen Hut nehme. mehr »

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Die Öl-Karawane zieht weiter: BP startet nun Tiefseebohrungen im Mittelmeer

Juli 25th, 2010

Öl-Katastrophe Golf mexiko BP

Nach der Ölpest im Golf von Mexiko will der Energiekonzern BP die nächste Tiefseebohrung im Mittelmeer vor der Küste Libyens starten. „Die Bohrungen werden in wenigen Wochen beginnen“, sagte BP-Sprecher David Nicholas am Samstag der Nachrichtenagentur dpa und bestätigte damit einen Bericht der „Financial Times“. Die Quelle soll spätestens in einem halben Jahr erschlossen sein. In dem Feld soll es große Mengen Erdöl und bis zu 850 Millionen Kubikmeter Erdgas geben. Der Energiekonzern wies Sicherheitsbedenken über die neue Tiefseebohrung zurück.

Die Bohrung erfolgt in der Mittelmeerbucht Große Syrte. Etwa 200 Kilometer westlich der Hafenstadt Bengasi liegt die Quelle in rund 1750 Metern Tiefe. Damit wird dort 250 Meter tiefer nach den beiden Energierohstoffen gebohrt als bei der Tiefseebohrung im Golf von Mexiko. In dem Randmeer löste die Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ am 20. April mit elf Toten die andauernde Ölpest aus, die größte Naturkatastrophe vor der US-Küste. mehr »

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[Öl-Katastrophe] Überfällig: BP-Chef Tony Hayward tritt zurück

Juli 25th, 2010

BP Chef Tony Hayward tritt zurück Öl Katastrophe Golf  BP Der Chef des Mineralölkonzerns BP, Tony Hayward, tritt offenbar zurück. Das berichtet die BBC. Hayward habe in den letzten Wochen bereits über seinen Ausstieg verhandelt. In den nächsten 24 Stunden solle es eine formale Erklärung geben. Hayward war für sein Krisenmanagement der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko scharf kritisiert worden.

Nach BBC-Informationen sei es wahrscheinlich, dass Bob Dudley, der derzeit die Aufräumarbeiten leitet, sein Nachfolger wird.

[TechFieber Green/mei / Foto Weforum/cc]

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[Öl-Pest] Neue Probleme: Leck in der Nähe des Bohrlochs, US-Regierung erhöht Druck

Juli 19th, 2010

Beseitigung von Öl am Strand von Petit Bois Island im US-Bundesstaat Mississippi

Im Kampf gegen die Ölpest vor der US-Küste gibt es neue Probleme. Die US-Regierung wies am Sonntagabend (Ortszeit) auf ein Leck in der Nähe des Bohrlochs hin. Zudem sprach Admiral Thad Allen, der Einsatzleiter der Regierung, von „unbestimmten Anomalitäten“ am Bohrloch. Er forderte BP in einem Schreiben auf, ihm innerhalb von Stunden Bericht zu erstatten.

Ein BP-Sprecher sagte, er wisse nichts von dem Leck, meldete der TV-Sender CNN. Kurz zuvor hatte BP entscheidende Erfolge gemeldet. Seit gut drei Tagen fließe kein Öl mehr aus dem Leck in der Tiefe, ein meterhoher Zylinder habe die Ölfontäne zum Versiegen gebracht.

Es war dies ein erster entscheidender Fortschritt seit dem Beginn der Ölkatastrophe vor drei Monaten. mehr »

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Öl-Katastrophe im Golf: BP plant Verkauf von Tankstellen-Geschäft

Juli 19th, 2010

BP USA Öl Katastrophe Golf  BP Öl-Konzern am Abgrund: BP prüft einem Zeitungsbericht zufolge den Verkauf seiner Tankstellen. Die Verantwortlichen hätten mit den Haupt-Anteilseignern über verschiedene Pläne zur Umstrukturierung des Unternehmens gesprochen, schrieb die britische Zeitung „Sunday Times“. Dazu gehöre auch die Überlegung, den Konzern aufzusplitten und die Raffinerien und Tankstellen zu verkaufen. Außerdem könnten die Aktivitäten in den USA zurückgefahren werden. Damit soll Geld für die Bekämpfung der Ölpest- Folgen im Golf von Mexiko aufgebracht werden. mehr »

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Erneuter Misserfolg: BP-Test für neue Öl-Abdichtung wegen undichter Stelle abgebrochen

Juli 15th, 2010

greentickerÖl-Thriller am Golf von Mexiko: Ein Leck hat den Test von BP mit einer neuen Öl-Auffangkappe gestoppt. Die in der Nacht zum Donnerstag begonnene Belastungsprobe für die Abdichtung des ramponierten Bohrlochs sei abgebrochen worden, berichtete der US- Sender CNN. Bevor der Test fortgesetzt werden könne, müsse die undichte Stelle geschlossen werden, sagte ein Sprecher von BP. Es sei derzeit nicht abzusehen, wann dies der Fall sein werde. Knapp drei Monate nach Beginn der verheerenden Umweltkatastrophe ist damit wieder ein Versuch des Unternehmens vorerst gescheitert, das unablässig ausströmende Öl endlich einzudämmen.

Der von vorneherein als heikel eingeschätzte Test begann mit einem Tag Verspätung. Die Prozedur war zunächst verschoben worden, weil befürchtet wurde, der entstehende Druck könne zu noch größeren Schäden führen. Die US-Regierung hatte dem Unternehmen dann die Weisung erteilt, in der Nacht zum Donnerstag (MESZ) mit dem Belastungstest für eine neue Abdichtung zu beginnen. mehr »

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Öl-Katastrophe im Golf: Testreihe für neue Abdichtungs gestartet

Juli 15th, 2010

greentickerWieder Daumendrücken am Golf von Mexiko: Knapp drei Monate nach Beginn der massiven Umweltkatastrophe unternimmt der BP-Konzern einen neuen Versuch, das unablässig ausströmende Öl endlich einzudämmen. In der Nacht zum Donnerstag MESZ begann mit eintägiger Verzögerung ein kritischer Belastungstest für eine neue Abdichtung über dem ramponierten Bohrloch.

In einem ersten Schritt wurde zunächst eine von mehreren Öffnungen des Zylinders geschlossen, teilte BP-Manager Kent Wells mit. mehr »

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Öl-Katastrophe: Tests des Abdichtungszylinders für das BP-Öhlloch verzögern sich

Juli 14th, 2010

greentickerBP hat den wichtigen Abschlusstest des Abdichtungszylinders für das Ölleck am Meeresgrund in Golf von Mexiko verschoben. Zunächst sollen die Testmethoden überprüft werden, berichtete der US-Nachrichtensender CNN. Die Überprüfung könne die Nacht über bis in den Mittwoch (Ortszeit) hinein in Anspruch nehmen. Es gebe Komplikationen, die zu einer Verzögerung führen könnten, hieß es.

BP hatte eigentlich geplant, schon am Dienstagnachmittag mit den Test anfangen zu können. Die Entscheidung über die Verschiebung der Tests sei nach Konsultationen mit Energieminister Steven Chu und dessen Beraterteam gefallen. Das Bohrloch soll mit einem 68 Tonnen schweren Zylinder verschlossen werden. mehr »

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Medienbericht: BP will Öl-Leck bis Ende Juli stopfen

Juli 8th, 2010

BP Öl-Katastrophe Golf von Mexiko Der britische Ölkonzern BP versucht einem Pressebericht zufolge bis zum 27. Juli das Ölleck im Golf von Mexiko zu schließen. Das wäre rund drei Wochen früher als zuletzt offiziell angekündigt, berichtete das „Wall Street Journal“ (Donnerstag) unter Berufung auf Firmenvertreter. Am 27. Juli legt der Konzern seine Bilanz für das zweite Quartal vor. Dann wolle das Unternehmen den Investoren größere Klarheit über die zu erwartenden Kosten durch die Ölkatastrophe geben. Offiziell hatte BP zuletzt nach vielen gescheiterten Versuchen angekündigt, bis Mitte August das Leck zu schließen.

BPs Krisenmanager Bob Dudley hat allerdings erhebliche Zweifel, ob der ehrgeizigere Termin zu schaffen ist: „In einer perfekten Welt ohne Störungen wäre es möglich, die Quelle zwischen dem 20. und 27. Juli zu verschließen“, zitierte ihn die Zeitung – dies sei aber sehr unwahrscheinlich. Auch die Hurrikan-Saison bedrohe den „perfekten Fall“. Deshalb verfolge der Konzern parallel weitere Notfallpläne. Dazu gehöre etwa, das Loch mit zwei nahegelegenen Öl- und Gaspipelines zu verbinden. mehr »

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Greenpeace: Anti-BP-Demo – Umweltschützer demonstrieren an Aral-Tankstellen in Deutschland gegen BP

Juli 3rd, 2010

Greenpeace

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Samstag vor Aral-Tankstellen in vielen deutschen Städten gegen den Mutterkonzern BP demonstriert. Mit der Ölpest im Golf von Mexiko sei BP verantwortlich für eine der größten Ölkatastrophen der Welt, kritisierten die Umweltschützer.

Rund 50 Aktivisten wollten vor Aral-Tankstellen in Berlin, Hamburg, München, Köln und Essen darauf aufmerksam machen, dass die Marke eine Tochter des britischen Ölkonzerns ist. «Die Konzernleitung der deutschen Tochter BP versteckt sich hinter Ihrer blauen Marke Aral», sagte Greenpeace-Ölexperte Jörg Feddern. mehr »

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Bund schließt Unfall bei deutscher Öl-Bohrung wie im Golf vor US-Küste aus

Juni 28th, 2010

Brennende Öl-Plattform Deepwater Horizon - Öl-Katastrophe im Golf by deepwaterhorizonresponse/cc

Die Bundesregierung schließt einen Unfall bei der einzigen deutschen Ölbohrung in der Nordsee aus. Wie die Bundesregierung nach Angaben des Informationsdienstes «heute im bundestag» vom Montag in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mitteilte, wird im deutschen Bereich der Nordsee im schleswig-holsteinischen Küstenmeer auf der Bohr- und Förderinsel Mittelplate Öl gefördert. Bei Flut gebe es eine Wassertiefe von zwei Metern, bei Ebbe liege die Insel überwiegend auf dem Trockenen. Ein Unglück mit aus dem Meeresgrund austretendem Öl sei ausgeschlossen.
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Öl-Katastrophe im Golf: US-Regierung stellt Öl-Riese BP dritte Rechnung über 51 Millionen Dollar

Juni 22nd, 2010

Brennende Öl-Plattform Deepwater Horizon - Öl-Katastrophe im Golf by deepwaterhorizonresponse/cc

Die Regierung von US-Präsident Barack Obama hat dem BP-Konzern ihre inzwischen dritte Rechnung für den Kampf gegen die Ölpest geschickt. Sie betrage 51,4 Millionen Dollar (41,8 Mio Euro), teilte die Einsatzleitung am Montag (Ortszeit) mit. Damit haben die USA dem britischen Energieriesen bislang insgesamt 122,3 Millionen Dollar in Rechnung gestellt. Die ersten beiden Zahlungen habe BP „in vollem Umfang“ geleistet.

Die Bundesbehörden weiteten zudem die Fischerei-Verbotszone im Golf von Mexiko um rund 15.500 Quadratkilometer auf nun rund 225.300 Quadratkilometer aus – ein Fläche so groß wie Rumänien. Damit seien 36 Prozent der von der Bundesregierung überwachten Gewässer für den Fischfang gesperrt, teilt die Einsatzleitung weiter mit.
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