Öl-Desaster im Golf von Mexiko: BP stellt heute seinen internen Untersuchungsbericht vor

September 8th, 2010

BP USA Öl Katastrophe Golf  BP UntersuchungsberichtDer Ölkonzern BP veröffentlicht heute (Mittwoch/13.00 Uhr) seinen internen Untersuchungsbericht zu den Ursachen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Das teilte die britische Firma in London mit.

Am 20. April war eine Bohrinsel des Konzerns vor der Südküste der USA explodiert. Erst in dieser Woche, nach viereinhalb Monaten, soll das Leck in der Ölquelle dauerhaft versiegelt werden. Die Beseitigung der Ölpest hat BP bislang nach eigenen Angaben rund acht Milliarden Dollar gekostet.

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Starker Tobak: Hollywood-Star Brad Pitt würde Todesstrafe für BP-Vorstand erwägen

August 23rd, 2010

 Hollywood-Star Brad Pitt würde Todesstrafe für BP-Vorstand erwägen Brad Pitt würde die Todesstrafe für die Verantwortlichen des Öllecks im Golf von Mexiko erwägen. Das berichtet die britische Zeitung „Daily Mail“. In einer Dokumentation über Pitts „Make it Right“-Projekt, das in New Orleans 150 bezahlbare und umweltverträgliche Häuser baut, nachdem die Stadt 2005 von „Hurricane Katrina“ schwer verwüstet worden war, sagte der 46-Jährige:

„Ich war vorher nie für die Todesstrafe – jetzt bin ich bereit nochmal darüber nachzudenken.“ mehr »

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[Öl-Pest] Neue Probleme: Leck in der Nähe des Bohrlochs, US-Regierung erhöht Druck

Juli 19th, 2010

Beseitigung von Öl am Strand von Petit Bois Island im US-Bundesstaat Mississippi

Im Kampf gegen die Ölpest vor der US-Küste gibt es neue Probleme. Die US-Regierung wies am Sonntagabend (Ortszeit) auf ein Leck in der Nähe des Bohrlochs hin. Zudem sprach Admiral Thad Allen, der Einsatzleiter der Regierung, von „unbestimmten Anomalitäten“ am Bohrloch. Er forderte BP in einem Schreiben auf, ihm innerhalb von Stunden Bericht zu erstatten.

Ein BP-Sprecher sagte, er wisse nichts von dem Leck, meldete der TV-Sender CNN. Kurz zuvor hatte BP entscheidende Erfolge gemeldet. Seit gut drei Tagen fließe kein Öl mehr aus dem Leck in der Tiefe, ein meterhoher Zylinder habe die Ölfontäne zum Versiegen gebracht.

Es war dies ein erster entscheidender Fortschritt seit dem Beginn der Ölkatastrophe vor drei Monaten. mehr »

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Öl-Katastrophe im Golf: BP plant Verkauf von Tankstellen-Geschäft

Juli 19th, 2010

BP USA Öl Katastrophe Golf  BP Öl-Konzern am Abgrund: BP prüft einem Zeitungsbericht zufolge den Verkauf seiner Tankstellen. Die Verantwortlichen hätten mit den Haupt-Anteilseignern über verschiedene Pläne zur Umstrukturierung des Unternehmens gesprochen, schrieb die britische Zeitung „Sunday Times“. Dazu gehöre auch die Überlegung, den Konzern aufzusplitten und die Raffinerien und Tankstellen zu verkaufen. Außerdem könnten die Aktivitäten in den USA zurückgefahren werden. Damit soll Geld für die Bekämpfung der Ölpest- Folgen im Golf von Mexiko aufgebracht werden. mehr »

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Erneuter Misserfolg: BP-Test für neue Öl-Abdichtung wegen undichter Stelle abgebrochen

Juli 15th, 2010

greentickerÖl-Thriller am Golf von Mexiko: Ein Leck hat den Test von BP mit einer neuen Öl-Auffangkappe gestoppt. Die in der Nacht zum Donnerstag begonnene Belastungsprobe für die Abdichtung des ramponierten Bohrlochs sei abgebrochen worden, berichtete der US- Sender CNN. Bevor der Test fortgesetzt werden könne, müsse die undichte Stelle geschlossen werden, sagte ein Sprecher von BP. Es sei derzeit nicht abzusehen, wann dies der Fall sein werde. Knapp drei Monate nach Beginn der verheerenden Umweltkatastrophe ist damit wieder ein Versuch des Unternehmens vorerst gescheitert, das unablässig ausströmende Öl endlich einzudämmen.

Der von vorneherein als heikel eingeschätzte Test begann mit einem Tag Verspätung. Die Prozedur war zunächst verschoben worden, weil befürchtet wurde, der entstehende Druck könne zu noch größeren Schäden führen. Die US-Regierung hatte dem Unternehmen dann die Weisung erteilt, in der Nacht zum Donnerstag (MESZ) mit dem Belastungstest für eine neue Abdichtung zu beginnen. mehr »

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Öl-Katastrophe im Golf: Testreihe für neue Abdichtungs gestartet

Juli 15th, 2010

greentickerWieder Daumendrücken am Golf von Mexiko: Knapp drei Monate nach Beginn der massiven Umweltkatastrophe unternimmt der BP-Konzern einen neuen Versuch, das unablässig ausströmende Öl endlich einzudämmen. In der Nacht zum Donnerstag MESZ begann mit eintägiger Verzögerung ein kritischer Belastungstest für eine neue Abdichtung über dem ramponierten Bohrloch.

In einem ersten Schritt wurde zunächst eine von mehreren Öffnungen des Zylinders geschlossen, teilte BP-Manager Kent Wells mit. mehr »

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Medienbericht: BP will Öl-Leck bis Ende Juli stopfen

Juli 8th, 2010

BP Öl-Katastrophe Golf von Mexiko Der britische Ölkonzern BP versucht einem Pressebericht zufolge bis zum 27. Juli das Ölleck im Golf von Mexiko zu schließen. Das wäre rund drei Wochen früher als zuletzt offiziell angekündigt, berichtete das „Wall Street Journal“ (Donnerstag) unter Berufung auf Firmenvertreter. Am 27. Juli legt der Konzern seine Bilanz für das zweite Quartal vor. Dann wolle das Unternehmen den Investoren größere Klarheit über die zu erwartenden Kosten durch die Ölkatastrophe geben. Offiziell hatte BP zuletzt nach vielen gescheiterten Versuchen angekündigt, bis Mitte August das Leck zu schließen.

BPs Krisenmanager Bob Dudley hat allerdings erhebliche Zweifel, ob der ehrgeizigere Termin zu schaffen ist: „In einer perfekten Welt ohne Störungen wäre es möglich, die Quelle zwischen dem 20. und 27. Juli zu verschließen“, zitierte ihn die Zeitung – dies sei aber sehr unwahrscheinlich. Auch die Hurrikan-Saison bedrohe den „perfekten Fall“. Deshalb verfolge der Konzern parallel weitere Notfallpläne. Dazu gehöre etwa, das Loch mit zwei nahegelegenen Öl- und Gaspipelines zu verbinden. mehr »

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Öl-Katastrophe im Golf: Öl-Schmiere erreicht Küste von Mississippi

Juni 29th, 2010

Beseitigung von Öl am Strand von Petit Bois Island im US-Bundesstaat Mississippi

Gut zehn Wochen nach Beginn der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat die rostbraune Schmiere erstmals auch die Küste des US-Staates Mississippi erreicht. Ein Lichtblick im anhaltenden Desaster: Tropensturm „Alex“ zog am Montag in sicherem Abstand von der Öl-Unfallstelle über das Meer in Richtung Mexiko. Damit blieben die Absaug- und Reinigungsarbeiten weiter unbeeinträchtigt.

Die Kosten für den Kampf gegen die Umweltkatastrophe steigen derweil für den Ölkonzern BP immer schneller an. In den vergangenen drei Tagen habe das Unternehmen 300 Millionen US-Dollar (243 Millionen Euro) gezahlt, teilte BP am Montag in London mit. Erstmals erreichten die Kosten pro Tag damit die 100-Millionen-Marke. Insgesamt hat der Konzern inzwischen für die Beseitigung der Umweltschäden, für Ausgleichszahlungen an Betroffene und die Rettungsmaßnahmen 2,65 Milliarden US-Dollar gezahlt.
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Bund schließt Unfall bei deutscher Öl-Bohrung wie im Golf vor US-Küste aus

Juni 28th, 2010

Brennende Öl-Plattform Deepwater Horizon - Öl-Katastrophe im Golf by deepwaterhorizonresponse/cc

Die Bundesregierung schließt einen Unfall bei der einzigen deutschen Ölbohrung in der Nordsee aus. Wie die Bundesregierung nach Angaben des Informationsdienstes «heute im bundestag» vom Montag in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mitteilte, wird im deutschen Bereich der Nordsee im schleswig-holsteinischen Küstenmeer auf der Bohr- und Förderinsel Mittelplate Öl gefördert. Bei Flut gebe es eine Wassertiefe von zwei Metern, bei Ebbe liege die Insel überwiegend auf dem Trockenen. Ein Unglück mit aus dem Meeresgrund austretendem Öl sei ausgeschlossen.
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Öl-Katastrophe im Golf: US-Regierung stellt Öl-Riese BP dritte Rechnung über 51 Millionen Dollar

Juni 22nd, 2010

Brennende Öl-Plattform Deepwater Horizon - Öl-Katastrophe im Golf by deepwaterhorizonresponse/cc

Die Regierung von US-Präsident Barack Obama hat dem BP-Konzern ihre inzwischen dritte Rechnung für den Kampf gegen die Ölpest geschickt. Sie betrage 51,4 Millionen Dollar (41,8 Mio Euro), teilte die Einsatzleitung am Montag (Ortszeit) mit. Damit haben die USA dem britischen Energieriesen bislang insgesamt 122,3 Millionen Dollar in Rechnung gestellt. Die ersten beiden Zahlungen habe BP „in vollem Umfang“ geleistet.

Die Bundesbehörden weiteten zudem die Fischerei-Verbotszone im Golf von Mexiko um rund 15.500 Quadratkilometer auf nun rund 225.300 Quadratkilometer aus – ein Fläche so groß wie Rumänien. Damit seien 36 Prozent der von der Bundesregierung überwachten Gewässer für den Fischfang gesperrt, teilt die Einsatzleitung weiter mit.
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Öl-Katastrophe im Golf: Kosten der Öl-Pest für BP übersteigen zwei Milliarden Dollar

Juni 21st, 2010

Beseitigung von Öl am Strand von Petit Bois Island im US-Bundesstaat Mississippi

Die Kosten für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko steigen stetig an. Der Ölkonzern BP bezifferte am Montag seine bisherigen Kosten auf rund zwei Milliarden US-Dollar. Darin enthalten seien die Ausgaben, um das Öl aufzufangen und den Ausfluss zu stoppen, für die Entlastungsbohrungen sowie Zahlungen an die betroffenen Anrainerstaaten und Geschädigte. Bislang seien mehr als 65.000 Anträge eingereicht worden und mehr als 32.000 Zahlungen erfolgt, hieß es weiter. Sie summierten sich auf bislang mehr als 105 Millionen Dollar. Grundsätzlich sei es aber noch zu früh, die Gesamtkosten zu beziffern, teilte das Unternehmen mit.
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Öl-Katastrophe im Golf: US-Regierung spottet über Segel-Trip von BP-Chef Tony Hayward

Juni 21st, 2010

BP-Chef Tony Hayward – als Buhmann im Ölpest-Drama unter schwerem öffentlichen Beschuss – hat sich wieder den Zorn des Weißen Hauses zugezogen. Stabschef Rahm Emanuel kommentierte am Samstag mit beißendem Spott Berichte, nach denen Hayward in Großbritannien eine Segelregatta besuchte.

„Ich glaube, wir kommen alle zu dem Schluss, das Tony Hayward nicht vor einer Zweitkarriere als PR-Berater steht“, sagte Emanuel in einem Interview des US-Fernsehsenders ABC, das am Sonntag ausgestrahlt werden sollte. „Das ist nur ein weiterer aus einer ganzen Reihe von PR-Ausrutschern und Fehlern“, fügte der enge Vertraute von Präsident Barack Obama an.
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Öl-Katastrophe im Golf: Noch mehr Trouble für BP – Verwirrung um BP-Chef Tony Hayward

Juni 21st, 2010

Der Ölkonzern BP hat Berichte über einen Wechsel von Vorstandschef Tony Hayward zurückgewiesen. Für Verwirrung hatten zunächst Äußerungen von BP-Aufsichtsratschef Carl-Henrik Svanberg gesorgt. Er sagte dem Sender Sky News am Freitagabend, Hayward übergebe das Tagesgeschäft an Bob Dudley.

Eine BP-Sprecherin sagte dazu, Svanberg habe sich lediglich auf die Aufgabenverteilung bei der Bewältigung der Ölkatastrophe bezogen, aber keinen Austausch von Hayward angekündigt. „Er wird nicht zurücktreten, das kam sehr missverständlich rüber.“ mehr »

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[Video] Hollywood wettert gegen Öl-Pest im Golf: Robert Redford fordert Umdenken und saubere Energie in USA

Juni 8th, 2010

robert redford video golf oel

Angesichts des Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko hat Hollywood-Star Robert Redford (73) ein Umdenken in der Energie-Politik der USA gefordert.

In einem Video-Beitrag mit dem Titel «The Fix» auf der Webseite der internationalen Umweltschutzorganisation «Natural Resources Defense Council» (NRDC) in New York warnt er vor den katastrophalen Konsequenzen für den Planeten.

Mit harten Worten kritisiert der Schauspieler die Öl-Industrie und ihre «Papageien» im Kongress. «Es gibt andere Lösungen», so Redford in Hinblick auf die Ölbohrungen vor der Küste der USA und verweist auf saubere Energiequellen wie Solar und Wind. mehr »

Von Alex Reiger • Abgelegt unter NewsKommentar schreiben