Green Mobility | Wood Bike: Nachhaltig Fahrrad fahren mit Holz

Dezember 6th, 2013

Meisterlich geschnitztes Radel

Als wäre es für Anthroposophen gedrechselt oder für Leute, die „irgendwas mit Holz“ machen wollen, kommt Connors „Wood Bike“ daher. Weich und geschwungen die Formen, das Eschen- und Walnussholz gewissermaßen handgeschöpft und von Meisterhand geschliffen. Natürlich auch mit edlem Firnis überzogen, sodass das Bike keinesfalls bei Regenwetter aufquillt.

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Von Mathias Rittgerott • Abgelegt unter News, Gadgets, Life, MotorKommentar schreiben

Hybridautofähre nach Dänemark

Juli 10th, 2013

Was für Autos gut ist, kann für Schiffe nicht schlecht sein, oder? Die Scandlines-Reederei rüstet gerade die Autofähre Prinsesse Benedikte für den Pendelbetrieb zwischen dem deutschen Puttgarden auf der Insel Fehmarn und dem nahen dänischen Rødbyhavn zum Hybrid um.

Das ist relativ leicht möglich, da die Ostsee-Prinzessin bereits über einen Dieselelektrischen Antrieb verfügt: Dieselmotoren liefern die Energie, die Schiffsschrauben werden von Elektromotoren bewegt, was ein Getriebe überflüssig macht und für guten Wirkungsgrad sorgt. mehr »

Von Fritz Effenberger • Abgelegt unter News, MotorKommentar schreiben

[Green] Brite bläst Windenergie in die Luft (Video)

Oktober 19th, 2012

Brite bläst Windenergie in die Luft

Was Garagen für wunderbare Ideen gebären! Nicht nur im Computerbusiness, sondern auch im handfesten Leben. Der Brite Peter Dearman ist ein Garagentüftler (und Unternehmer) und hat ein System entwickelt, Strom in Luft zu speichern. Das dürfte für Anhänger erneuerbarer Energie interessant sein.

Hinreichend bekannt ist ja das Problem, dass Wind- und Solarenergie häufig nicht im Gleichschritt mit dem Verbrauch gehen. Bläst nachts der Wind, wenn alle schlafen usw. Dearman will nun überschüssige Energie dazu nutzen, Luft herunterzukühlen. Bis auf minus 190 Grad! Vor allem der Stickstoff interessiert ihn. Der ist dann nämlich flüssig und lagerfähig.

Wird die im Stickstoff eingefrorene Energie benötigt, macht man einfach am Tank das Ventil auf und gibt ihm Feuer. Stickstoff wird wieder gasförmig, Energie wird frei, eine Turbine verwandelt diese in Strom. Eigentlich ganz simpel. Mit zwei Firmen trachtet Dearman danach, die Ideen reif für die Praxisreif zu machen.

Energieexperte Tim Fox vom Institute of Mechanical Engineers sagt, die Idee „sieht wirklich nach einer denkbaren Lösung aus“. Allerdings liegt der Wirkungsgrad von Deralmans Maschine bei mageren 25 Prozent. Holt man die Wärme zum Erhitzen allerdings aus anderen Prozessen, kann er bis auf 70 Grad klimmen.  Dauerhafter als Lithium-Akkus soll der Luftakku jedenfalls sein: 20 statt 5 Jahre.

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Von TechFieber Green • Abgelegt unter NewsKommentar schreiben
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[GadgetStyle] Smart Recycling: Eine Buick-Tür als Mantel oder Schlafsack

Oktober 10th, 2012

[GadgetStyle] Smart Recycling: Eine Buick-Tür als Mantel oder Schlafsack

„Na, hast du wieder deine GM-Tür an?“ „Blöde Frage! Na klar.“ Ein Dialog zweier Obdachloser, wie er nur in Detroit vorstellbar ist. Dort gibt es die Mäntel aus Autotüren nämlich seit kurzem. Besser gesagt aus dem Isoliermaterial von Autotüren. General Motors hilft dort, Menschen auf der Straße einzukleiden. Mit überschüssigem Dämmstoff.

Warm gibt der Stoff namens Sonozorb jedenfalls. Wasserdicht ist er ebenso wie ölsaugend und lärmdämpfend. Schon bei der Golf-Ölpest 2010 half das Material, Wasser zu reinigen. Nun sind also die Obdachlosen dran.

Die College-Studentin Veronika Scott vom „Creative Arts“ in Detroit hatte die Idee. Als sie bei einem Fernsehdreh des Senders Planet Green auf John Bradburn stieß, Abfall-Wiederverwertungs-Manager bei MG, schoss der grün-soziale Geistesblitz durch ihr Hirn. Was, wenn man Reststücke des Stoffs vom Chevy Malibu oder Buick Verano abzweigt und zu ihrer NGO Empowerment Plan“ verschiebt?

2000 Yards Stoff hat GM bereits rübergereicht. Scott hat daraus 400 Mäntel und Schlafsäcke nähen lassen. Dazu hat sie sieben Ex-Obdachlose engagiert. „Sie sind ein Teil des Ganzen. Ohne sie wären wir nicht erfolgreich“, sagt sie edel.

Den Arbeitslosen ist geholfen, der Umwelt gedient, und GM spart sich die Müllentsorgung und spricht über etwas “nachhaltig“ Gutes. Win-win-win. So etwas gibt´s nicht nur in Detroit, obwohl Scott sagt: „A Detroit Idea.“ Sie exportiert nach NY und Frisco.

[Link] [via]

Von TechFieber Green • Abgelegt unter NewsKommentar schreiben

[Upcycling] Stylish und stabil: U.S.E.D. macht Taschen aus Autogurten

August 21st, 2012

USED - Gurttasche

Der Faktor Stabilität spielt sicherlich bei vielen Dingen des Alltags eine Rolle, doch wann kann man schon einfach nur aufgrund des verwendeten Materials völlig sicher sein, dass garantiert alles hält und keine Stricke reißen? Das kommt nämlich schon nicht mehr soo häufig vor, in den meisten Fällen ist man darauf angewiesen, was der Hersteller sagt – und der lobt die Eigenschaften seines Produkts aber grundsätzlich.

Bei dieser U.S.E.D.-Taschenkollektion ist das wie gesagt anders. Das verwendete Material besteht aus Autogurten, die dem Recyclingkreislauf entrissen wurden. mehr »

Von Bianca Appelmann • Abgelegt unter News, GadgetsKommentar schreiben

Strom erzeugende Wollmilchsau: Neue Plastik-Solarzelle ist durchsichtig, billig und schont die Umwelt

Juli 31st, 2012

Durchsichtige Solar-Zelle

Was ist besser als eine grüne Super-Innovation? Eine unsichtbare grüne Super-Innovation.

Yang Yang, Professor an der University of California und Direktor des California NanoSystems Institute, könnte dieser Coup mit einer beinahe durchsichtigen Solar-Zelle gelungen sein. Seit einiger Zeit schon tüfteln Ingenieure weltweit am perfekten Solar-Fenster fürs Auto – von einer Strom produzierenden Frontscheibe sind sie aber noch alle weit entfernt.

Den entscheidenden Schritt in eine richtige Richtung könnte Yang (von Science Watch zu einem der heißesten Wissenschaftler 2010 gekürt) nun beschritten haben. Sein Solar-Glas ist zu 70 Prozent durchsichtig. Der Trick der neuen Polymer Solar Cell (PSC) besteht darin, dass sie anstelle des sichtbaren Lichts nur das für menschliche Augen unsichtbare Infrarot-Licht verarbeitet. mehr »

Von Holger Froehlich • Abgelegt unter News, Energie, Motor, solarKommentar schreiben
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[Video] Halleluja, der Papst fährt elektrisch

Juli 19th, 2012

Zero von NWG für den Vatikan

Glockengeläut wäre eine gute Idee. Gläubige merken auf, Ungläubige zucken zusammen, allesamt schenken ihre Aufmerksamkeit dem Bimmelimm. Ein läutendes Elektroauto wäre sicher für Fußgänger und Radfahrer – im Vatikan. Seit kurzem surrt ein Auto des italienischen Herstellers NWG durch den Gottesstaat, der kaum größer ist als der Kleinwagen.

Ehre und Vergnügen war es den NWG-Chefs Francesco D´Antini und Antonio Rainone, dem Papst den „Zero“ zu schenken, Pflicht und Anliegen des Papstsprechers Federico Lombardi, das Vehikel zu segnen und ein Gebet an Sankt Christopherus, den Heiligen der Reisenden, gen Himmel zu schicken. Ein Halleluja den Elektroautos.

Vatikan und Papst zeigen sich wiederholt umweltbewusst. Unvergessen, wie Benedict im Bundestag auf Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann zulief. Zu wenig gewürdigt die Solarzellen, die auf Dächern des Vatikan sauberen Strom produzieren. Oft vernommen des Papstes Mahnung, die Schöpfung zu würdigen. mehr »

Von Mathias Rittgerott • Abgelegt unter News, Green IT, Life, Motor, VideoKommentar schreiben

[Green Motor] Elektro-Smart 2.0: Völker der Welt, schaut auf diesen Smart!

Juli 4th, 2012

elektro smart testfahrt berlin green motor

“Ich bin klein, mein Herz ist rein.“ Könnte ein Smart sprechen, das Kindergebet wäre sein Tankspruch, wenn er sich abends an die Steckdose schmust. Klein, klar, ist der Smart. Rein will er werden. Elektrosauber. Über Berlins Straßen surren derzeit Smarts, denen die Drecksröhre namens Auspuff fehlt.

„Electric drive“, ed, steht auf den kleinen Weiß-grünen der dritten Generation, und Daimler bzw. Mercedes-Benz will wissen, ob Fahrer Spaß am Wägelchen haben. Deshalb schickt der Stuttgarter Konzern Testautos weg von Schwabens ruhigen Straßen auf Berlins wilde Piste. mehr »

Von Jochen Siegle • Abgelegt unter News, Gadgets, MotorKommentar schreiben

[Green Motor] Ei-jei-jei und heré-miné! Eggasus. Was’n das?

Juli 3rd, 2012

eggasus eier-auto green-motor

Das Wortspiel zeugt von Phantasie: Eggasus statt Pegasus. Muss man erstmal drauf kommen. Aber was um Himmels Willen hat dieses rollende Ei mit dem geflügelten Pferd gemein? Was die US-Mobilität mit der griechischen Mythologie? Eggasus ist ein fahrendes Elektroei, in dem kein Kücken sitzt, sondern ein leibhaftiger Verkehrsteilnehmer. Von Amerika aus soll das Ding ab Herbst die Straßen der Welt erobern.

Ein dreirädriger Elektroroller verbirgt sich unter der telefonzellengelben Schale. Der Fahrer ist darin vor Wind und Wetter geschützt, sitzt hinter einer Panoramakanzel, lümmelt sich in eine ledernen Sofaecke und surrt mit Tempo 40 über den Asphalt. 80 Kilometer weit kommt er. mehr »

Von Mathias Rittgerott • Abgelegt unter NewsKommentar schreiben
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[Green Motor] „Del Popolo“: Fahrbare Pizzeria im ausrangierten Container

Juni 30th, 2012

pizza truck container Del-Popolo

So sehr schmerzt die Fußball-Niederlage nicht, als dass italienische Pizzabäcker auf der Flucht sein müssten. Freunde, bleibt an euren Holzfeueröfen im Vesuvio, Villa rustica und Ristaurante Schwan. Die Pizzeria in einem ausrangierten Container ist lediglich eine Spielerei aus den San Francisco, nicht wirklich eine Konkurrenz für euch, Freunde. Und schweineteuer.

180.000 Dollar hat Jon Darsky in seine Pizzeria investiert. Er hat einen 20-Fuß-Überseecontainer beschafft, ihn zerlegt und auf einen Laster montiert. Die Front der Stahlkiste hat er aufgeschnitten, damit Kunden ihm beim Backen zuschauen können. Gläserne Produktion nennt man das. Allerdings hat allein das Glas 10.000 Dollar gekostet. mehr »

Von Mathias Rittgerott • Abgelegt unter News, Gadgets, Life, MotorKommentar schreiben

[Video] Back to the roots: Bio-Frachter setzt die Segel – und fährt ganz ohne fossile Treibstoffe

Juni 25th, 2012

Frachter von B9 Shipping soll die Umwelt schonen

Rund 90 Prozent der weltweiten Exportgüter werden per Schiff transportiert. Nicht nur, dass der Preis unserer Waren damit direkt vom Öl-Preis abhängt, auch die Umwelt leidet unter dem Schweröl. Denn auf dem Seeweg fällt jährlich mehr CO2 an, als in ganz Afrika zur gleichen Zeit.

Das haben auch die Reedereien erkannt und hissen nach 200 Jahren der Motor betriebenen Schifffahrt endlich wieder die Segel. Seit Jahren experimentieren Schiffsbauer mit gigantischen Lenkdrachen und Solar-Flächen, um Kraftstoff zu sparen.

Radikaler geht der irische Schiffsbauer B9 Shipping vor, der mit dem Bau seines Proto-Frachters komplett ohne fossilen Treibstoff auskommen will.

Drei Segel bringen über die Hälfte der Kraft

Drei große Segel sollen den neuen Frachter in Fahrt bringen. Bei Flaute greift ein eigens angefertigter Rolls Royce-Motor den schlaffen Segeln unter die Arme und gibt Gas. Doch anstelle von Diesel frisst der Luxus-Motor reines Bio-Gas – gewonnen aus 100.000 Tonnen Essensabfällen.

Für die Produktion des Prototyps, die derzeit anläuft, werden drei ausgediente Kähne zersägt, eingeschmolzen und zu Stahlplatten verarbeitet (alles mit reinem Öko-Strom, versteht sich). Aus dem Recyling-Stahl baut ein Rennboot-Designer dann das neue “Flagschiff der Zukunft”, wie die Firma ihr Projekt selbstbewusst nennt.

Das klingt eigentlich schon zu gut, um wahr zu sein.

[Link] [via] Photos: (c) B9 Shipping

Von Holger Froehlich • Abgelegt unter News, Motor, WindKommentar schreiben

[Green] Elektromobilität: Bosch soll 2016 ohne Batterie-Technologie aus Japan auskommen

Mai 20th, 2012

 [Green] Elektromobilität: Bosch soll 2016 ohne Batterie-Technologie aus Japan auskommen

Autozulieferer Bosch will bis 2016 unabhängig von asiatischen Herstellern Batterien für die Elektromobilität produzieren. Bis dahin werde man dazu Technologie und Wissen aus Japan nicht mehr benötigen, auf die Bosch heute noch angewiesen sei, sagte der Leiter von Boschs Kraftfahrzeugsparte, Bernd Bohr, dem Nachrichtenmagazin “Focus”. “In der Autoindustrie ist das so gut wie übermorgen.”

Bosch will in der zweiten Jahreshälfte erstmals selbst eine Lithium-Ionen-Batterie auf den Markt bringen, die zunächst für maritime Anwendungen gedacht ist. Beim Thema Energiespeicher für Elektroautos forscht der deutsche Konzern bislang mit dem koreanischen Samsung-Konzern. mehr »

Von TechFieber Green • Abgelegt unter News, MotorKommentar schreiben
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[Video] Oh Music, Where Art Thou: Navi-App fürs Radeln lenkt musikalisch durch die Gegend

September 15th, 2011

Oh Music, Where Art Thou?

Während die GPS-Navigation im Auto eigentlich ganz einfach funktioniert, sofern man gewillt ist, den mehr oder weniger harschen Sprachbefehlen zu folgen, kann die Nutzung des Systems auf dem Fahrrad deutlich problematischer sein, zumal, wenn man auch noch entgegen allen Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung Kopfhörer trägt.

In diesem regelwidrigen Fall allerdings könnte man sich von einer Smartphone-App namens „Oh Music, Where Art Thou?“ steuern lassen.

Die funktioniert simpel: Soll man nach rechts fahren wird’s in der entsprechenden Kopfhörermuschel lauter, soll’s nach links gehen, kommt von der anderen Muschel mehr Lärm.

Und falls man sich verfahren, ist das Äquivalent zum nörglerischen „Bei der nächsten Gelegenheit wenden“ einfach ein Abfallen der Gesamtlautstärke.

Zu der Verkehrssicherheitproblematik befragt, äußerte sich einer der App-Entwickler übrigens pragmatisch: Die Leute hätten doch sowieso Kopfhörer
auf und Smartphones dabei, mit denen sie navigierten – so hätten sie wenigstens die Hände frei dabei.

Naja, auch ein Argument.

[Link]

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Warme Finger beim Biken

September 9th, 2011

Ein Blick aus dem Fenster über die Dächer Berlins (Rückfahrt von der IFA erst morgen) verrät doch recht unmissverständlich, dass der Hochsommer in seiner akutesten Form doch mal ne Pause eingelegt hat.

Ungefähr bis nächstes Jahr. Was einen aber generell nicht vom Fahrradfahren abhalten sollte. Auf keinen Fall. Dann lieber zu Hightech greifen (ganz buchstäblich). Heated Ergo Tri Grips, von AME, machen den Job, für 199 US-Dollar. Dann aber mit Batterien, Befestigungsset, Ladegerät, eben allem. Die Alternative, nämlich dicke Handschuhe, sieht dagegen ganz schön altbacken aus.

[Link]

Von TechFieber Green • Abgelegt unter NewsKommentar schreiben