Russischer Atom-Riese Rosatom übernimmt Windrad-Hersteller Fuhrländer

August 6th, 2012

greenticker

Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom hat nach einem Bericht der „WirtschaftsWoche“ den traditionsreichen Windrad-Bauer Fuhrländer aus dem Westerwald übernommen. Rosatom sei über Tochterunternehmen in die deutsche Windkraftbranche eingestiegen, berichtet die Wirtschaftszeitschrift in ihrer neuen Ausgabe.

Unternehmensgründer Joachim Fuhrländer habe seine gesamten Anteile an ein Konsortium um den ukrainischen Metallkonzern Energomaschspetsstal verkauft, der zum Rosatom-Konzern gehört. Die russisch-ukrainischen Investoren halten dem Bericht zufolge nun knapp 80 Prozent an Fuhrländer. mehr »

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[Atomkraft] Atomares Endlager: Areva-Boss fordert rasches Handeln

Juli 15th, 2012

[Atomkraft] Atomares Endlager: Areva-Boss fordert rasches Handeln

Der Deutschland-Chef des nukleartechnischen Konzerns Areva drängt auf eine rasche Entscheidung über ein atomares Endlager. „Die Endlager-Frage hat für die Branche in Deutschland die größte Priorität“, sagt Stefan vom Scheidt der „Welt am Sonntag“: „Ein neues Geschäftsfeld in Deutschland wird natürlich der Rückbau der Kernkraftwerke sein“, sagte vom Scheidt.

Die Entscheidung, Kernkraftwerke stillzulegen, sei kein Endpunkt. „Deswegen ist es schon sehr wichtig für uns und die Betreiber, dass die Politik klar sagt, wann der Rückbau beginnen kann. Schließlich müssen auch unsere Mitarbeiter eine Perspektive haben.“ mehr »

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[Japan] Atom-Desaster: Fukushima ist wie Tschernobyl

April 12th, 2011

Atomstörfall im Kraftwerk Fukushima

Gefahrenstufe 7: Japan hat die Gefahr des Atomstörfalls im Kraftwerk Fukushima auf die höchste Stufe angehoben. Das gab die Atomaufsichtsbehörde in Tokio am Dienstag bekannt. Der Unfall hat damit jetzt die Einstufung 7, was bisher nur die schwere Tschernobyl-Katastrophe hatte.

Japan hatte am Vortag angekündigt, weitere Gebiete evakuieren zu lassen. Unterdessen wurde Japan am Morgen erneut von starken Nachbeben erschüttert. Ein Erdstoß der Stärke 6,4 vor der Küste der Provinz Chiba ließ auch Häuser im benachbarten Tokio wackeln. Es gab aber keine Berichte über Verletzte oder Schäden.

Die Anhebung der Schwere des Atomunfalls in Fukushima auf die Gefahrenstufe 7 bedeutet, dass es Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt in einem weiten Umfeld gibt. mehr »

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[AKW-Abschaltungen] Töpfer: Deutsche Wirtschaft kann Atom-Ausstieg bewältigen

April 4th, 2011

 XXXX Deutschland kann nach Ansicht des Ex-Bundesumweltministers Klaus Töpfer rasch aus der Kernenergie aussteigen, ohne negative Folgen für die Wirtschaft zu verursachen. Töpfer ist Vorsitzender der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung, die an diesem Montag ihre Arbeit aufnimmt.

Im Radiosender hr-info sagte Töpfer: „Wir werden es belegen, dass eine wirtschaftlich starke Nation wie Deutschland diese Stärke auch behalten kann. Indem wir ohne Kernenergie auskommen, belasten wir keine anderen Umweltbereiche zusätzlich, wie etwa das Klima.“

Teile der Wirtschaft hätten erkannt, welche riesigen Möglichkeiten eine grüne Technologiewelle böte. „Das sind große Chancen für zukunftsorientierte Arbeitsplätze“, sagte Töpfer in hr-info. Stadtwerke beispielsweise setzten schon heute auf dezentrale Energieerzeugung. mehr »

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[Atomkraft] Öko-Institut: Alte AKWs sind für Stromversorgung völlig unbedeutend

März 16th, 2011

[Atomkraft] Öko-Institut: Alte AKWs sind für Stromversorgung völlig unbeutend
Die geplante Abschaltung der sieben vor 1980 in Betrieb genommenen Atommeiler ist nach Experten-Ansicht für die Stromversorgung in Deutschland völlig unerheblich. „Deutschland hat genügend andere Kraftwerkskapazitäten“, sagte Christof Timpe vom Öko-Institut in Freiburg am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa.

Baden-Württemberg etwa importiere zwar jährlich rund 15 Prozent Strom. Dieser Import werde sich durch bald stillgelegte Meiler wie Neckarwestheim I oder Philippsburg I aber nur unwesentlich erhöhen. „Der Wegfall von Kapazitäten kann leicht mit Hilfe anderer fossiler Kraftwerke – Kohle oder Gas – aufgefangen werden.“ mehr »

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Überraschung: Ministerpräsident Bouffier aus Hessen will alternatives Atommüll-Endlager suchen

November 12th, 2010

Hessischer Ministerpräsident Bouffier will alternatives Atommüll-Endlager suchen In der Auseinandersetzung um die Endlagerung von Atommüll in Deutschland zeigt erstmals ein Ministerpräsident eines südlichen Bundeslandes Entgegenkommen. Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) sagte der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitagsausgabe), man müsse überall in Deutschland geeignete Endlager suchen, sollte sich erweisen, dass Gorleben aus technischen Gründen nicht machbar sei.

Der CDU-Politiker Bouffier, der auf dem bevorstehenden Bundesparteitag der Christdemokraten zu einem von vier Stellvertretern Angela Merkels gewählt werden soll, betonte, sollte Gorleben ungeeignet sein, müsse man selbstverständlich nach Ersatzstätten suchen. „Es kann ja wohl nicht sein, dass wir das St. Floriansprinzip zur Grundlage unserer Politik machen“, sagte Bouffier. Bislang hatten die süddeutschen Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen stets ein neues Suchverfahren für ein Endlager abgelehnt. mehr »

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„Atomkraft das kleinere Übel“: Britischer Bestseller-Autor Ian McEwan kritisiert Öko-Bewegung scharf

November 9th, 2010

 Bestseller-Autor Ian McEwan kritisiert die ÖkobewegungDer britische Bestseller-Autor Ian McEwan bereut es, früher gegen Atomkraft protestiert zu haben. Gigatonnen Kohlendioxid seien seitdem in die Atmosphäre geblasen worden, klagt er in einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“.

„Ich halte Kernkraft für das kleinere Übel. Wir werden den Klimawandel nicht durch Tugend und privaten Konsumverzicht aufhalten.“ Der Schriftsteller rügt auch die Ökobewegung. Diese sei „ein Sammelbecken für alle Arten semireligiöser und selbstgeißelnder Triebe. Ein Teil von ihr sei zutiefst antirational und antiwissenschaftlich.“ Gerade die deutsche Umweltbewegung habe starke romantische Elemente, aber Selbstkasteiung löse die Probleme nicht. mehr »

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AKW Krümmel: Stillstehender Reaktor wird möglicherweise mit Verzögerung wieder in Betrieb genommen

Oktober 22nd, 2010

greentickerDer Neustart des stillstehenden Atomkraftwerks Krümmel verzögert sich möglicherweise. Es sei offen, ob der Antrag auf Wiederanfahren noch im Dezember oder erst Anfang des Jahres gestellt werde, sagte eine Sprecherin von Vattenfall Europe am Freitag in Hamburg.

Noch Mitte September hatte der Betreiberkonzern angekündigt, den seit Mitte 2007 stillstehenden Reaktor dieses Jahr wieder zu starten. Vattenfall-Europe-Chef Tuomo Hatakka sagte „Spiegel Online“: „Ich kann nicht ausschließen, dass die Zustimmung der Behörden zum Wiederanfahren erst Anfang 2011 erfolgt.“ Er räumte ein, dass viele Nachbesserungen in dem Kraftwerk noch nicht fertig und einige Fragen der Kieler Atomaufsicht noch nicht vollständig beantwortet seien.

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AKW Biblis: Gerangel um Nachrüstung des Uralt-Meilers

Oktober 12th, 2010

Gravierende Schwachstellen: Studie warnt vor über 200 Sicherheits-Defiziten im AKW BiblisBiblis ist und bleibt ein Sonderfall in der Diskussion um längere Laufzeiten für Atomkraftwerke. Reaktorblock Biblis A, seit 1974 am Netz, ist Deutschlands ältester Atommeiler, Biblis B ist nur zwei Jahre jünger. Die beiden Druckwasserreaktoren am südhessischen Ufer des Rheins haben eine lange Geschichte von Pannen.

Laut dem vereinbarten Atomausstieg hätte Biblis A 2009 vom Netz gehen sollen, Biblis B 2010, doch lange Stillstände und die Übertragung von Reststrommengen retteten beide Blöcke in die Laufzeitverlängerung. Bis 2020 sollen sie Strom liefern dürfen. mehr »

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Atommeiler Philippsburg: Block 1 zur Überprüfung von Brennelementen vom Netz genommen

Oktober 11th, 2010

 XXXX Der Block 1 des Kernkraftwerkes Philippsburg ist vom Netz genommen und heruntergefahren worden. Während der Meiler stillsteht, sollen Brennelemente ausgetauscht werden, teilte die Betreiberin EnBW am Montag mit. Bereits im Sommer habe es nach der Revision einen Hinweis auf ein defektes Brennelement gegeben, hieß es.

Der Defekt sei gemeldet und seitdem mit Hilfe von Messungen beobachtet worden. Vorsorglich habe man Block 1 nun am Wochenende abgeschaltet, um Brennelemente zu überprüfen und auszutauschen. Der Atommeiler Philippsburg (KKP) liegt am Rhein, etwa 30 Kilometer nördlich von Karlsruhe. Block eins mit einem Siedewasserreaktor ging 1979 erstmals ans Netz.

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Merkel: Gewinne aus den zusätzlichen AKW-Laufzeiten „im wesentlichen Maße“ abgeschöpft und auch in erneuerbare Energien investiert werden

September 27th, 2010

greentickerBei der geplanten Umstellung auf erneuerbare Energien will die Bundesregierung Tempo machen. „Wir werden ein Konzept auflegen, das deutlich macht: Das Zeitalter der erneuerbaren Energien ist erreichbar – und zwar schneller, als viele Menschen gedacht haben“, kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag in ihrer wöchentlichen Video-Botschaft an.

Gleichzeitig gelte es, den Preis für Strom bezahlbar zu halten. „Die Kernenergie wird in diesem Konzept lediglich die Funktion einer Brückentechnologie haben“, betonte Merkel. mehr »

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Zehntausende Atomkraft-Gegner machen mobil in Berlin

September 20th, 2010

 Protest Atomkraft Berlin Zehntausende Menschen haben am Samstag im Berliner Regierungsviertel gegen die weitere Nutzung der Atomenergie protestiert. Die Demonstration richtete sich besonders gegen den Plan der schwarz-gelben Bundesregierung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke um durchschnittlich zwölf Jahre zu verlängern. Die protestierenden Atomkraft-Gegner umzingelten symbolisch mit einem langen Protestzug Reichstag und Kanzleramt. Die Veranstalter nannten die Zahl von rund 100 000 Teilnehmern. Die Polizei gab dazu keine Auskunft. Beobachter schätzten deutlich mehr als die 40 000 bis 50 000 Menschen der Demonstration vor einem Jahr in Berlin. mehr »

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Merkel zweifelt nicht an Rechtmäßigkeit der Atomlaufzeit-Verlängerung

September 13th, 2010

greentickerKanzlerin Angela Merkel zweifelt nicht an der Rechtmäßigkeit einer Atomlaufzeitverlängerung um durchschnittlich zwölf Jahre. Nach Berichten, Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) fürchte ein Scheitern am Bundesverfassungsgericht, sagte die CDU-Vorsitzende am Sonntag vor Beginn einer Präsidiumsklausur ihrer Partei in Diedersdorf bei Berlin: Sie habe am Sonntag mit ihm noch einmal gesprochen. Der Umweltminister bestreite, „diese Äußerung gemacht zu haben und wird das zweitens auch noch einmal klarstellen“.

Die CDU-Chefin verwies darauf, dass Röttgen den schwarz-gelben Atomkompromiss verteidigt und offensiv vertreten habe. „Ich habe überhaupt keinen Anlass, an dem Wortlaut des Ministers zu zweifeln.“ Für die rechtliche Beurteilung seien die Verfassungsressorts in der Regierung – das Innen- und das Justizministerium – zuständig. „Die haben in aller Sorgfalt sehr lange und ausführlich die Dinge abgewogen, haben uns die Vertretbarkeit in Richtung der Verfassungsgemäßheit unseres politischen Vorschlags bestätigt.“ mehr »

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Energiekompromiss der Regierung stößt zunehmend auf Widerstand bei Oppostion und Kommunen

September 8th, 2010

greentickerDer Energiekompromiss der schwarz-gelben Bundesregierung stößt bei Opposition, Atomkraftgegnern und den Kommunen zunehmend auf Widerstand. Vor der heute beginnenden zweitägigen Klausur der Unions-Fraktionsspitze in Berlin steht vor allem die geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke weiter im Mittelpunkt der Kritik.

„Ich glaube, diese Entscheidung ist schlecht für den Wettbewerb in den Energiemärkten“, sagte der Chef der Stadtwerke Hannover, Michael Feist, der in Hannover erscheinenden „Neuen Presse“ (Mittwoch). Die deutschen Stadtwerke fürchten Milliardenverluste, weil sie sich in der Vergangenheit auf Investitionen in Öko-Energien und Kraftwerkparks konzentriert hatten. mehr »

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