Die USA gehen Medienberichten zufolge endgültig mit Strafzöllen von bis zu 250 Prozent gegen Preisdumping bei Solarimporten aus China vor. Wie die Finanzagentur Bloomberg am Mittwoch (Ortszeit) berichtete, will das Handelsministerium in Kürze einen entsprechenden Beschluss vom Mai bestätigen.
Es gehe um Strafzölle zwischen 18 und 250 Prozent, berichtete die Agentur unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen. mehr »

Eigentlich würde Apple sich ja auch noch gerne in dem Lob sonnen, umweltfreundlicher Hersteller zu sein – aber damit ist nun wohl Schluss.
In den USA hat das Unternehmen die für Öko-Standards zuständige Behörde EPEAT gebeten, die 39 Desktop- und Laptop-Rechner und Monitore, die bislang als ökologisch korrekt zertifiziert sind, von der entsprechenden Liste zu nehmen. mehr »

Wer lernen will, wie Energiesparen geht, kommt manchmal nicht umhin, nach Amerika zu blicken. Namentlich nach Kalifornien. Die dortige California Energy Commission arbeitet an einem Regelwerk, den Energieverbrauch von 15 Produkten zu drücken. Die Liste umfasst dabei so unterschiedliche Dinge wie Spielkonsolen, Monitore, Außenbeleuchtungen und Klospülungen. Ach ja, Pumpen für Swimmingpools sind auch dabei.
Die Kommission setzt sich damit den Ingenieuren in den Nacken; die sollen sparsamere Geräte entwickeln. Denen sind die Vorschriften freilich nicht nur Ansporn, sondern Ärgernis. Während die Behörde eineinhalb Jahre berate – unter anderem mit Herstellern und Umweltverbänden – seien bereits zwei bis drei neue Generationen von Geräten auf dem Markt, gibt etwa die Consumer Electronics Association zu bedenken (in der die Hersteller von Klospülungen nicht Mitglied sind). Der freie Markt sei schneller als jede staatliche Regel. Das mag man glauben oder nicht.
Hintergrund für das Regelvorhaben ist die Erkenntnis, dass ein Durchschnittshaushalt 24 Gadgets besitzt, die allesamt eifrig Strom verbrauchen. 31 Prozent der Stromrechung gehen für Home Entertainment und Computer drauf.
Die Regulierungsbehörde des Sonnenstaates sitzt sozusagen vor dem Eingangstor zum Silicon Valley und meckert Verschwender an. Sie hat bereits seit 1974 Erfahrung darin, Verbrauchsignoranten das Leben zu erschweren. Dabei ging es in der Vergangenheit auch um die bessere Isolation von Häusern und Energieschlucker wie Kühlschränke. Doch die Institution ist mehr als Spaßbremse, sondern macht sich auch als Prophetin des Energieverbrauchs und Förderer Erneuerbarer Energien verdient.
Die Ostküste der USA bereitet sich auf den mächtigen Hurrikan “Irene” vor, der auf den Bahamas schon schwere Schäden angerichtet hat. Der Wirbelsturm der Kategorie 3 bewegt sich nach Angaben des National Hurricane Centers in nördliche Richtung auf die Küste von North Carolina zu. Bundesstaaten an der Ostküste verhängten vorbeugend den Notstand in einigen Regionen. Das National Hurricane Center warnte auf seiner Internetseite auch vor einer möglichen Sturmflut in den betroffenen Gebieten. mehr »
![[Food] USA: Gericht verurteilt Pharma-Riese Bayer wegen Gen-Reis](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2011/03/reis-korn-gen-food_cc_ricephotos.jpg)
Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat in den USA erneut eine Niederlage im Streit um Gen-Reis erlitten. Ein Gericht in Arkansas County (Bundesstaat Arkansas) verurteilte den Konzern bereits am Freitag zu einer Strafe von insgesamt 136 Millionen Dollar. Das Unternehmen prüfe seine rechtlichen Optionen, teilte Bayer am Dienstag mit. Bayer zeigte sich über die Entscheidung enttäuscht. Die Jury hatte Bayer nicht nur zur Zahlung eines Schadenersatzes von 11,8 Millionen Dollar an Riceland Foods verurteilt, sondern zudem einen sogenannten Strafschadenersatz in Höhe von 125 Millionen Dollar erlassen. Dieser geht laut Bayer aber über den Betrag hinaus, der nach dem Recht dieses US-Bundesstaates zulässig ist und werde deshalb auf eine Million Dollar gekappt. mehr »

Der Windenergieanlagen-Hersteller Nordex hat in den Vereinigten Staaten einen weiteren Großauftrag erhalten. “Der Projektentwickler und -betreiber EverPower Wind hat 30 N100/2500-Anlagen (75 MW) bestellt”, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Norderstedt mit. Die Anlagen wird Nordex in dem neuen Werk in Arkansas bauen. Der Vertrag umfasst auch den Premium-Service über fünf Jahre. Ein Auftragswert wurde nicht genannt, aber in der Branche wird pro Megawatt mit etwa einer Millionen Euro kalkuliert. mehr »
Die Regierung von US-Präsident Barack Obama hat grünes Licht für den Bau eines riesigen Solarkraftwerks in Kalifornien gegeben. Dies teilte US-Innenminister Ken Salazar am Montag in Washington mit.
Nach Angaben des Erlanger Kraftwerksbauers Solar Millennium, der das Projekt federführend mit Beteiligung des US-Ölkonzerns Chevron entwickelt, wäre es der größte Solarenergiestandort der Welt, der mit seiner Leistung in die Dimension von Kernkraftwerken vorstößt.
Das Projekt in der Mojave-Wüste in der Nähe von Blythe mit vier Solar-Großanlangen soll eine Gesamtleistung von rund 1.000 Megawatt (MW) haben. Das sei ausreichend für die Versorgung von 300.000 bis 750.000 Haushalten, teilte das US-Innenministerium weiter mit.
Zusammen mit anderen Solarprojekten, die in den vergangenen Wochen genehmigt worden seien, könnten sogar bis 2.800 Megawatt Strom aus erneuerbarer Energie produziert werden. Damit könnten bis zu zwei Millionen Haushalte v mehr »
Wegen der Wirtschaftskrise sind die klimaschädlichen CO2-Emissionen auf der Welt im Jahr 2009 erstmals seit 1999 gesunken. Offensichtlich ist der Rückgang aber nur klein.
Das geht aus neuen Hochrechnungen hervor, die das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) am Freitag in Münster veröffentlichte.
Demnach wurden im vergangenen Jahr weltweit 31,1 Milliarden Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen, das sind 400 Millionen Tonnen oder 1,3 Prozent weniger als im Rekordjahr 2008. «Angesichts der Wirtschaftskrise fällt der globale CO2-Rückgang deutlich geringer aus als erwartet», sagte IWR-Direktor Norbert Allnoch. China steht an erster Stelle beim CO2-Ausstoß, Deutschland auf Platz 6. mehr »
Der BP-Konzern muss nach dem Willen der US-Regierung einen Nebenzugang zu der Ölquelle im Golf von Mexiko fertigstellen, mit dem das Bohrloch endgültig versiegelt werden soll. “Die Entlastungsbohrung wird abgeschlossen werden. Wir werden die Quelle schließen”, sagte der Einsatzleiter der Regierung, Admiral Thad Allen, am Freitag. Es werde aber noch diskutiert, wie man dabei vorgehen wolle, um Risiken zu vermeiden.
Zuvor war fraglich geworden, ob der sogenannte “Bottom Kill” überhaupt noch notwendig ist. Bei diesem Manöver werden durch einen Nebenzugang, rund 4.000 Meter tief im Meeresboden, Schlamm und Zement gepumpt. mehr »

Nun ist es so also endlich so weit: BP hat am Dienstagnachmittag (Ortszeit) mit der endgültigen Versiegelung des Öllecks im Golf von Mexiko begonnen. Bei dem Manöver wird zunächst schwerer Schlamm von oben ins Bohrloch am Meeresboden gepumpt, in einer zweiten Phase dann Zement. Damit sollen das Öl und Gas im Loch in ihr Reservoir zurückgedrängt werden. Das Leck ist bereits seit dem 15. Juli mit einem provisorischen Deckel abgedichtet, seitdem strömt kein Öl mehr ins Wasser.
[Update 7:12 Uhr] Die weltweit mit Spannung erwartete Operation “Static Kill” lief am Dienstagnachmittag (Ortszeit/22.00 Uhr MESZ) an: In einem ersten Schritt wurde schwerer Schlamm in die Steigleitung im Meeresboden gepumpt. Danach soll Zement in die Öffnung gepresst werden. mehr »

Nach zum Teil extremen Umsatzeinbußen und Schäden durch Vandalismus wird unter den Betreibern von BP-Tankstellen in den USA einem Pressebericht zufolge der Ruf nach einem anderen Markennamen lauter. Immer mehr Tankstellenbetreiber forderten eine Rückkehr zum alten Namen und Logo Amoco, um wieder mehr Kunden anzuziehen und ihr Image aufzubessern, sagte der Chef des US-Händlerverbandes für die BP-Tankstellen, John Kleine, der britischen Zeitung “Sunday Telegraph”.
BP war 1998 mit dem US-Ölkonzern Amoco zusammengegangen und hatte die Marke an den Zapfsäulen danach durch das BP-Logo ausgetauscht. mehr »

Die letzten geplanten Manöver im Kampf gegen das Ölleck im Golf von Mexiko werden wohl um einen Tag verschoben. Die von Experten “Static Kill” genannten Aktion, bei der Schlamm und Zement in das Bohrloch von oben gepresst wird, müsse wahrscheinlich auf Dienstag verlegt werden, sagte der Einsatzleiter der Regierung, Admiral Thad Allen, am Freitag. Zunächst war Sonntagabend (Ortszeit) oder Montag als Termin angepeilt worden.
Als Grund nannte Allen, dass sich unerwartet Gestein in der Entlastungsbohrung gefunden habe. Das müsse zunächst beseitigt werden. Dies dauere voraussichtlich 24 Stunden. mehr »