
An jedem Tag, in jeder Stunde und Sekunde produzieren wir CO2. Oftmals ohne es genau zu wissen. In der interaktiven Grafik „How much CO2“ von General Electric werden die genauen Mengen von verschiedenen Aktivitäten, Ländern oder Produkten angezeigt.
Und dabei kommen erschreckende Ergebnisse ans Licht: Eine große Hochzeit mit 300 Gästen erzeugt 85 Tonnen CO2, ein Musikfestival 168 Tonnen und ein einziges Fußballspiel 820 Tonnen.
Jeder Mausklick treibt den Klimawandel voran. Allein während ich diesen kurzen Text geschrieben habe, wurden 444 Gramm CO2 produziert. Auf den ersten Blick scheint dies nicht unbedingt viel, aber auf ein Jahr oder ein ganzes Leben berechnet, summieren sich das doch massivst.
[Link]

Zum zehnten Geburtstag von NoStrom gibt es …….. Hausaufgaben!
Aber was für welche. Auf dem 28. Chaos Communication Congress [28C3] im Berliner Congress Center haben Gunnar Thöle und Jörg Dürre erklärt, dass ein Nerd-Leben nicht zwangsläufig mit einer hohen Stromrechnung einhergeht.
In dem einstündigen Video des Vortrags werden Strategien und konkrete Anleitungen gegeben, wie sich jeder selbst auf dem eigenen Balkon ein kleines, grünes Privat-Kraftwerk aufbauen kann.
Also: schön aufpassen und nächste Woche ein eigenes Projekt auf NoStrom vorstellen.
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[Link] Photos: Screenshot youtube
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Zur Serie: Mit “NoStrom” ziehen wir jeden Dienstag für einen kurzen Augenblick den Stecker und stellen hier ein vollkommen stromfreies Gadget vor.

Klar, als Pionier muss man immer mal ein paar Augen zudrücken und die Rufe der Spötter ertragen. Aber muss man sich alles geben?
Die elektrischen Rollschuhe von Hammacher Schlemmer aus New York führen selbst Innovations-Freaks an ihre Grenze. Nicht nur die Fisher-Price-Optik der Plastik-Skates, auch die Toilettensitz-Haltung ihrer Besitzer dürften einem Massen-Erfolg im Wege stehen. Hinzu kommt der stolze Preis von 700 Dollar und eine Reichweite von 40 Minuten bei 5 Stunden Ladezeit. mehr »

Ok, die Nachricht ist etwas übertrieben. Tokelau ist kein richtiger Staat. Und nein, der Atoll-Haufen bezahlt die Solar-Kollektoren auch nicht aus der eigenen Tasche. Also alles Mist?
Nein! Auch wenn Tokelau keine souveräne Regierung hat und faktisch ein Teil Neuseelands ist, so ist doch bemerkenswert, dass ein zusammenhängendes Gebiet komplett auf Solar-Strom umstellt. Gerade einmal 4.000 Kollektoren reichen aus, um die 1.500 Bewohner mit grünem Strom zu versorgen. Dass ausgerechnet jener Flecken der Erde, der erst in den 90er-Jahren einen eigenen Telefon-Anschluss bekam, nun Spitzenreiter in der regenerativen Strom-Versorgung ist, liegt natürlich auch im Eigeninteresse.
Die höchste Erhebung der drei Atolle liegt bei 5 Metern. Kein Berg, kein Hügel, auf den die Bewohner fliehen können, wenn sie das Meer bedrängt. Und es kommt näher. Mindestens einen halben Meter soll der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 steigen. Pro Zentimeter, die das Meer ansteigt, verliert eine Küste einen Meter Strand. Um den wertvollen Boden ihrer rund 4 Quadratkilometer kleinen Atolle zu schützen, haben die Bewohner eine Mauer um ihre Insel gebaut, die sie ständig erweitern. Und trotzdem kommt es immer wieder zu Natur-Katastrophen. Erst im vergangenen Jahr wurde das Trinkwasser knapp, weil Meerwasser ins Reservoir eingedrungen ist. mehr »
Bei der Energiewende sind sich das Wirtschafts- und Umweltministerium in der Frage uneinig, wie Unternehmen mit hohem Strombedarf künftig entschädigt werden, die bereit sind, ihre Produktion vorübergehend einzustellen, um das Stromnetz zum Beispiel an kalten Wintertagen zu entlasten.
Dies berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” in seiner neuesten Ausgabe. Das Wirtschaftsministerium fordert demnach eine höhere Kompensation als das Umweltministerium. mehr »

Die Gewinnung von Strom aus Solarzellen macht inzwischen ja praktisch vor keinem Material mehr Halt, und nun soll auch das gewöhnliche Haushaltsglas einen Beitrag zur Energieproduktion leisten.
Voraussetzung: Es muss bunt sein.
Und zwar Dank einer photovoltaischen Farbe, die Licht in Energie verwandeln kann.
Im hier abgebildeten Fall wird das sogar noch einen Schritt weitergeführt: Die energiegeladenen Gläser werden nämlich in einen Glasschrank gestellt, der seinerseits die Trinkbehältnisse anzapft und den von ihnen gewonnen Strom zentral speichert, also prkatisch zum Akku wird. mehr »

Was ist besser als eine grüne Super-Innovation? Eine unsichtbare grüne Super-Innovation.
Yang Yang, Professor an der University of California und Direktor des California NanoSystems Institute, könnte dieser Coup mit einer beinahe durchsichtigen Solar-Zelle gelungen sein. Seit einiger Zeit schon tüfteln Ingenieure weltweit am perfekten Solar-Fenster fürs Auto – von einer Strom produzierenden Frontscheibe sind sie aber noch alle weit entfernt.
Den entscheidenden Schritt in eine richtige Richtung könnte Yang (von Science Watch zu einem der heißesten Wissenschaftler 2010 gekürt) nun beschritten haben. Sein Solar-Glas ist zu 70 Prozent durchsichtig. Der Trick der neuen Polymer Solar Cell (PSC) besteht darin, dass sie anstelle des sichtbaren Lichts nur das für menschliche Augen unsichtbare Infrarot-Licht verarbeitet. mehr »

Sonne und Wind. Das hört sich nach perfektem Sommerurlaub an. Oder nach den Elementen, die dem Kinesis K3 den Engergieschub verpassen, der unterwegs fürs Handy, den MP3-Player oder andere mobile Gadgets benötigt wird.
Eine Stunde Sonne oder Wind sorgt für etwa 30 Minuten Handy-Sprechzeit oder rund 300 Minuten MP3-Musikbeschallung, sagt Kinesis. Komplett aufgeladen soll das in der Tat grüne Akkuladegerät ein Mobiltelefon fünfmal und einen iPod oder anderen MP3-Player mehr als zehnmal mit Strom versorgen können. mehr »

Green Computing wird vom Buzz-Word zur Realität in modernen Data Centers: Rechenzentren und Server werden immer energieeffizienter. Dies ergab eine aktuelle Studie des Borderstep-Instituts im Auftrag.
Demnach ist die Zahl der Server zwischen 2008 und 2011 um sieben Prozent auf gut 2,3 Millionen gestiegen – gleichzeitig sank der gesamte Stromverbrauch in diesem Zeitraum um vier Prozent auf 9,7 Terawattstunden (TWh).
Das entspricht der Stromproduktion von vier mittelgroßen Kohlekraftwerken und einem Anteil von rund 1,8 Prozent am gesamten Stromverbrauch hierzulande. mehr »
Die Strompreise in Deutschland werden einer Studie zufolge bis zum Jahr 2025 um 70 Prozent steigen.
Schuld daran seien die Kosten für die Energiewende und der geplante Ausstieg aus der Atomkraft, heißt es in dem Gutachten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), die die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe in Auftrag gegeben hatte. mehr »

Die Deutschen haben im vergangenen Jahr für Energie pro Haushalt im Schnitt 3.900 Euro ausgegeben. Davon entfielen 41 Prozent auf Kraftstoffe, 36 Prozent auf die Wärmeversorgung und 23 Prozent auf die Stromrechnung, wie das Nachrichtenmagazin “Focus” unter Berufung auf Berechnungen des RWE-Fachmanns Hans-Wilhelm Schiffer meldet.
Im Vergleich zu 2010 hat sich die Energierechnung um 268 Euro oder 7,7 Prozent erhöht. mehr »

Die Netzbetreiber haben wegen einer massiven Nachfrage in Europa und zum Erhalt der Netzstabilität erneut Strom aus Ersatzkraftwerken in Deutschland und Österreich angefordert. “Von Stromknappheit kann aber keine Rede sein”, betonte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur am Donnerstag. “Wir exportieren derzeit viel Strom unter anderem nach Frankreich, weil dort sehr viele Heizungen mit Strom betrieben werden.” Es gehe darum, in Zeiten starker Nachfrage die Stabilität des Netzes zu garantieren.
Das Anzapfen der im Zuge der Energiewende und der Stilllegung von acht Kernkraftwerken dafür vereinbarten “Kaltreserve” wurde als ganz normaler Vorgang bewertet. mehr »