Nach der vergeblichen Suche nach einem Käufer zieht der Münchener Siemens-Konzern einen Schlussstrich unter seinen kostspieligen Ausflug ins Solargeschäft. Die Sparte werde geschlossen, erfuhr das “Handelsblatt” (Montagausgabe) aus Unternehmenskreisen. Ein Siemens-Sprecher bestätigte, dass die Fertigung in Kürze eingestellt werden solle. Siemens werde laufende Projekte aber zuende bringen und auch die Gewährleistungspflichten in den nächsten Jahren erfüllen. mehr »
Der Ausstieg von Siemens aus dem Solargeschäft wird laut der “Financial Times Deutschland” von heute morgen deutlich kostspieliger als erwartet. Wie das Blatt von Insindern erfahren haben will, sollen mit dem Ausstieg Belastungen von 250 Millionen Euro brutto verbunden sein.
Insgesamt beliefen sich die Kosten mit Abschreibungen und operativem Verlust seit 2009 auf rund 800 Millionen Euro, hieß es. mehr »

Der Münchner Siemens-Konzern verabschiedet sich komplett aus dem Atomgeschäft. Das erklärt Unternehmenschef Peter Löscher in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin “Der Spiegel”. “Das Kapitel ist für uns abgeschlossen”, bekräftigt Löscher gegenüber dem Blatt. Die Entscheidung, sagte der Siemens-Chef, sei die “Antwort” seines Unternehmen “auf die klare Positionierung von Gesellschaft und Politik in Deutschland zum Ausstieg aus der Kernenergie” nach der Atomkatastrophe von Fukushima. mehr »
![[Atomkraft] Siemens steigt aus deutsch-französischem Atom-Unternehmen Areva NP aus](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2011/04/areva_NP_atomkraft_kernenergie_siemens-ausstieg.jpg)
“Atomkraft? Nein Danke!”, sagt sich jetzt auch der Münchner Techriese Siemens im Zuge der Katastrophe in Fukushima und steigt beim deutsch-französischen Atom-Unternehmen Areva NP aus – namentlich ist dies der Konzern, der sich wörtlich als “das Kerntechnikunternehmen in Deutschland” und “The Nuclear Company” brüstet und wenig zeitbewusst mit Publikationen wie “Die unterschätzte Alternative – Kernenergie” für sich und die Vorzüge von AKW-Strom wirbt (siehe Screenshot oben).
Nun hat Siemens einen Schlußstrich unter sein Engagement mit dem französischen Staatsunternehmen Areva gezogen. Laut Vorabmeldung der “Welt” hat Siemens am 18.3. seinen Anteil an dem deutsch-französischen Joint-Venture Areva NP in Höhe von 34 Prozent auf den Mutterkonzern Areva übertragen. “Wir sind da raus. Der von einem Gutachter festgelegte Kaufpreis von 1,62 Milliarden Euro wurde an Siemens überwiesen. mehr »
![[TechBusiness] Es werde Licht bei Siemens: Osram soll an die Börse - neue Technologie-Sparte werden](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2011/03/osram_Energiespar-Lampe_Licht.jpg)
Es wird einer der größten Börsengänge seit Jahren: Siemens will sein Traditionsunternehmen Osram noch im Herbst mehrheitlich abgeben. Der Verkauf gehört zum radikalen Umbau, den Siemens-Chef Peter Löscher dem Konzern verpasst. Der Sprung in die Zukunft soll mit einem neuen Geschäftsfeld für Umwelttechnologie in stark wachsenden Megacitys gelingen. Mit dem Umbau und Zukäufen will Löscher in den kommenden Jahren die Umsatzgrenze von 100 Milliarden Euro knacken.
Mit der Trennung von Osram verabschiedet sich Löscher endgültig vom Konsumentengeschäft und wagt sich in unsicheren Zeiten aufs Börsenparkett. Beim Börsengang der Lichttochter mit ihren 40.000 Mitarbeitern und 4,7 Milliarden Euro Jahresumsatz sollen sofort mehr als 50 Prozent der Anteile verkauft werden. Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser ließ am Dienstag bei einer Telefonkonferenz durchblicken, der Gesamtwert von Osram an der Börse könnte in der Größenordnung von bis zu 8 Milliarden Euro liegen. Allerdings schränkte er ein, dass es bei einem Börsengang dieser Größe wohl Abschläge geben dürfte. mehr »

Der Technologiekonzern Siemens hat sich für das Geschäft mit umweltfreundlicher Technologie ein neues Umsatzziel gesetzt. Bis zum Geschäftsjahr 2013/2014 sollen die Erlöse aus dem Umweltportfolio auf mehr als 40 Milliarden Euro steigen, wie das DAX-Unternehmen am Montag mitteilte. Siemens gibt damit das zweite Geschäftsziel für Umwelttechnologien aus. Die für das laufende Geschäftsjahr 2010/2011 angepeilte Marke von 25 Milliarden Euro ist bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. September) geknackt worden: Rund 28 Milliarden Euro habe Siemens 2009/2010 mit grüner Technologie eingefahren, im Vorjahr seien es auf vergleichbarer Basis rund 27 Milliarden Euro gewesen, hieß es.
Zum Umweltportfolio zählt Siemens alle Produkte, die energieeffizienter sind als vergleichbare Lösungen, etwa Gas- und Dampfturbinenkraftwerke oder Energiesparlampen. Auch Windkraftanlagen und Dampfturbinen für Solarenergie zählen zum Umweltportfolio. mehr »

Der Elektrokonzern Siemens kommt im Geschäft mit Windkraftanlagen auch im Heimatmarkt Deutschland voran. Das Unternehmen hat einen Auftrag über die Lieferung von 80 Windenergieanlagen für den Windpark Dan Tysk in der deutschen Nordsee an Land gezogen.
Mit einer Gesamtleistung von 288 Megawatt werde der Park rund 500.000 deutsche Haushalte ab 2014 mit sauberem Strom versorgen, teilte die Siemens AG am Donnerstag in München mit. Auftraggeber ist die Dan Tysk Offshore Wind GmbH, an der das Energieunternehmen Vattenfall Europe mit 51 Prozent und die Stadtwerke München mit 49 Prozent beteiligt sind.
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Der Münchner Tech-Dino Siemens baut sein Geschäft mit grünen Technologien kräftig aus und übertrifft dabei eigene Zielvorstellungen. «Schon im vergangenen Jahr sind wir beim Geschäft mit grünen Technologien mit elf Prozent überdurchschnittlich gewachsen», sagte Siemens-Vorstand Barbara Kux heute morgen der «Berliner Zeitung». 2009 erzielte Siemens in diesem Bereich einen Umsatz von 23 Milliarden Euro, das sind rund 30 Prozent des Gesamtumsatzes. mehr »

Siemens will sich einem Medienbericht zufolge aus dem Geschäft mit Wasserkraftwerken zurückziehen. Künftig setze das Unternehmen mehr auf die Nutzung der Meeresströmung als Energiequelle. Deshalb verhandele Siemens derzeit mit dem Heidenheimer Maschinenbauer Voith über einen Rückzug aus dem gemeinsamen Unternehmen Voith Hydro, berichtet das Magazin “Der Spiegel”.
Siemens hält an Voith Hydro 35 Prozent der Anteile. Ein Siemens-Sprecher wollte sich am Samstag zu dem Bericht nicht äußern.
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Solarstrom, direkt aus der Wüste in deutsche Steckdosen: Das könnte schon bald Wirklichkeit werden. Bei einem Treffen mit Energie-Ministern aus Marokko, Tunesien und Algerien bekräftigte der amtierende EU Energiekommissar kürzlich die moralische und finanzielle Unterstützung der Staatengemeinschaft für die Solarenergiegewinnung in Nordafrika.
Das hier zentrale Projekt Desertec wird von einem Firmenkonsortium unter Beteiligung üblicher Verdächtiger wie Siemens, RWE und der Deutschen Bank durchgeführt. mehr »

Der Münchner Tech-Riese Siemens hat einen ersten zahlenden Kunden für seine jüngste Gasturbinengeneration gefunden. Der US-Energieversorger Florida Power & Light habe sechs der sechs der je 280 Tonnen schweren Gasturbinen bestellt, teilte Siemens am Montag in Erlangen mit.
Industriekreisen zufolge liegt der Auftragswert inklusive Service im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Die Turbinen sollen ab 2013 in Florida zum Einsatz kommen. mehr »