
3D-Drucker sind auf dem langsamen, aber unaufthaltsamen Weg in den Haushalt des gewöhnlichen Digitalusers, und schon stellt sich auch die Frage nach den Nebenkosten.
Wie beim hundsgewöhnlichen Laser-Drucker nämlich scheint nicht der Anschaffungspreis das zu sein, was den Geldbeutel mittel- und langfristig belastet, sondern das, was der Drucker sonst noch benötigt, um etwas auszuspucken. mehr »

Der Faktor Stabilität spielt sicherlich bei vielen Dingen des Alltags eine Rolle, doch wann kann man schon einfach nur aufgrund des verwendeten Materials völlig sicher sein, dass garantiert alles hält und keine Stricke reißen? Das kommt nämlich schon nicht mehr soo häufig vor, in den meisten Fällen ist man darauf angewiesen, was der Hersteller sagt – und der lobt die Eigenschaften seines Produkts aber grundsätzlich.
Bei dieser U.S.E.D.-Taschenkollektion ist das wie gesagt anders. Das verwendete Material besteht aus Autogurten, die dem Recyclingkreislauf entrissen wurden. mehr »

Irgendwie werden die Kooperationen in dieser handelsglobalisierten Welt immer abstruser, oder kommt mir das nur so vor…? Hier haben sich jedenfalls Beats by Dr. Dre und Coca Cola zusammengefunden, um einen Kopfhörer zu kreieren, der nicht nur eher höheren Ansprüchen an Tonqualität und Tragekomfort genügen soll, sondern auch noch umweltfreundlich – da aus recycleten Materialien – sein will.
Folgerichtig hat sich die zuständige PR-Abteilung die Bezeichnung Ekocycle einfallen lassen (in Großbuchstaben, das schenke ich mir), und dann auch gleich noch Rapper Will.i.am von den Black Eyed Peas als Spokesman rekrutiert. Der wiederum behauptet doch glatt laut Huffington Post, dass Gadgets aus recycleten Materialien heutzutage keineswegs cool seien. Wo hat er denn das her?

Matt: “Hey Freunde, ich gehe ‘ne Runde Boot fahren – wollt ihr mit?”
Freunde: “Klar – aber Moment mal, Matt, du hast doch gar kein Boot!”
Matt: “Kein Problem, ich druck’ mir einfach eins aus.”
So oder so ähnlich mag die Unterredung geklungen haben, die Matt Rogge in Washington kürzlich geführt hat. Doch statt in Gelächter endete das Vorhaben mit einem glorreichen zweiten Platz bei Denny’s Seafair Milk Carton Derby. Und dabei ist der Platz auf dem Treppchen nur das Sahnehäubchen der Geschichte. Erstaunlicher ist, dass der schmale Kahn überhaupt schwimmt und vollkommen dicht ist. mehr »

Die süßen Kleinen, was haben sie für putzige Ideen. Putzig ist das richtige Stichwort, und vielleicht ist die Idee nicht so albern. Was, wenn man den Plastikmüll, der in einem gigantischen Wirbel im Pazifik treibt, nutzen könnte? Als Insel. Drei Studenten aus England arbeiten daran, ihre „Plastic Republic“ zu gründen.
Ein niedliches Video haben die drei Jungster vom University College in London gedreht. Man sieht Mikroorganismen, die Plastikmüll fressen. Man sieht Plastikpartikel, die sich zu Klumpen ballen. Man sieht eine traumhafte, bunte Insel. Und man sieht drei Studenten, die für ihre Idee werben. Noch mit magerer Resonanz: Gerade mal 1537 Menschen haben das 2.25-Minuten-Filmchen auf YouTube angeguckt. mehr »

Black Ruby heißt diese Kollektion von Schüsseln, Terrinen und Schalen – ein ganz ausgezeichneter Name für die „Geschirrserie“, denn Ruby heißt nicht nur Rubin, sondern auch Stein. Und wie aus schwarzen Steinen zusammengesetzt wirken die Arbeiten der niederländischen Industriedesignerin Debbie Wijskamp. Dabei ist das eigentlich auch schon wieder eine Irreführung, denn die schwarzen Steine, die an die schwarzen Lavasteinstrände von Santorini erinnern, sind keine Steine. Sondern Gummi aus recycleten Autoreifen. mehr »

Ein Dosentelefon! Wie schön, da kommen sofort nostalgische Gefühle auf. Und das wird vermutlich auch der einzige Grund sein, warum jemand überhaupt über den Kauf von The Can nachdenken wird. Die Kombination von Bastelspaß zum Nulltarif und moderner Technik… hat durchaus Charme, zugegeben.
In der Dose sind sowohl Lautsprecher als auch Mikrofon integriert, statt der Schnur, die zur zweiten Dose führen würde, gibt es einen USB-Stecker. mehr »

Sicherlich waren die Ägypter technologisch auf höchstem Stand. Schrift, Rad, Pyramiden – alles da. Das Fahrrad allerdings kannten sie nicht. Also haben sie zwar Obelisken aufgerichtet, durchweg aus Stein, keine allerdings aus Fahrrädern. Den Einwohnern des US-Städtchens Santa Rosa ist genau das jetzt gelungen: ein Turm aus Rädern.
20 Meter ragt das Monument in den Himmel Kaliforniens, rund 5 Tonnen schwer ist es. 340 Zweiräder und ein Dreirad haben die Künstler Mark Grieve und Ilana Spector verbaut. Grieve ist studierter Lokalkünstler, Spector Juristin und Chefin einer Firma für Solarautos. (Ob beide gern radeln, ist nicht bekannt.) mehr »

Das Alte muss ins Neue. Wohin nur soll der Londoner oder New Yorker mit seiner ausgelesenen Zeitung, während er durch die City beziehungsweise Manhattan eilt? Einfach in einen Mülleimer werfen? Das wäre schnöde, unmodern, umweltfeindlich. Nun gibt es (endlich) den Hightech-Papierkorb für alle, die ihrer Zeitung einen würdigen letzten Weg ins Recycling gönnen.
In New York wurde der erste dieser Kästen aufgestellt, die es seit Anfang des Jahres bereits zu Dutzenden in London gibt. Renew Recycling Bins heißen die Stadtmöbel – und man fragt sich bei 47.000 Dollar each, was die Aufstellerei soll. mehr »
Recycling-”Marble Machine” mit ordentlich Geek-Appeal: Diese gigantische Murmelbahn aus mehr als 4.000 ausrangierten Eis-Stielen verfügt über 66 verschiedene Tracks, elf Ausgänge und sage und schreibe 120 Eingänge.
Unbekannt ist leider, wie lange die guten Leute dafür gebraucht haben, die mannshohe Eis-Stiel-Holz-Skulptur zu bauen.
Gesehen bei LoveJordan.

Einfachstes Design und ein Gehäuse aus Pappe – damit will Designer Christopher McNicholl nicht nur etwas für die Umwelt tun, sondern auch für alle Freunde des ästhetischen Minimalismus’.
MP3-Player lassen sich ebenfalls anschließen, so dass das Radio auch als Lautsprecher dient, und wenn es mal hinüber ist, werden einfach die Elektronikkomponenten entfernt und der Rest wandert auf den Papiermüll. mehr »

Trash to treasure: CORA heißt der äußerst löbliche Ansatz, Müll, wo auch immer es möglich ist, gar nicht erst entstehen zu lassen. Diese Smartphone-App wurde ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und des umweltbewussten Handelns geschrieben und ist sehr vielseitig einsetzbar. Die Basis bildet eine umfangreiche Datenbank, an der gerade noch geschrieben wird.
Der User tippt bei Bedarf in sein Smartphone ein, was er herzugeben hat – das kann ein benutzter Kaffeefilter genauso sein wie ein alter kaputter Fernseher – und hat anschließend die Wahl zu bestimmen, was damit geschehen soll. Soll Was-auch-immer recycelt werden? Oder bei einem Heimwerker-/DIY-Projekt eingesetzt werden? Vielleicht MUSS der Müll ja zu einer speziellen Sammelstelle? Oder kann man eventuell sogar noch Geld dafür bekommen? mehr »