Wegen der anhaltenden Kälteperiode sind viele deutsche Erdgasspeicher fast leer. Wie die “Welt am Sonntag” (7.4.2013) berichtet, ist der durchschnittliche Füllstand der 48 deutschen Erdgasspeicher zum Wochenende auf den historischen Tiefstwert von 20 Prozent gefallen. Das geht aus aktuellen Daten des europäischen Verbandes Gas Infrastructure Europe (GIE) hervor. mehr »
Insgesamt 32 Gasversorger erhöhen Juli, August und September ihre überregionalen Tarife, darunter auch die Energieriesen RWE und E.on. Das geht aus Untersuchungen der Vergleichsportale Check24 sowie Verivox hervor, die der Tageszeitung “Die Welt” (Montagausgabe) vorliegen.
Nach Berechnungen von Check24 steigen die Preise im Schnitt um sieben Prozent – für einen Vier-Personen-Haushalt mit 20.000 Kilowattstunden bedeutet das ein Plus von 91 Euro im Jahr. In der Spitze steigen die Preise gar um fast 16 Prozent – für besagten Durchschnittshaushalt bedeutet das 190 Euro mehr auf der Gasrechung. mehr »

Der Entwurf eines internen Revisionsberichts des Stromversorgers EnBW aus dem Jahr 2004 bringt den Karlsruher Konzern in der dubiosen Affäre um einen russischen Lobbyisten weiter unter Druck. Dies berichtet das Nachrichten-Magazin “Der Spiegel” in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. In dem streng vertraulichen Bericht hatten die Prüfer die Auslandsaktivitäten des Konzerns besonders in Osteuropa unter die Lupe genommen – mit erstaunlichen Ergebnissen.
So seien dem Magazin-Bericht zufolge 34 Millionen Euro Honorar an den russischen Lobbyisten für Leistungen gezahlt worden, die man früher auch “ohne Vermittlung Dritter” erhalten habe. mehr »
„Natural Power“ – dieser Schriftzug prangt in Italien auf vielen Autos und Lieferwagen von FIAT. Der italienische Massenhersteller setzt erklärtermaßen auf Erdgas, wenn es um die umweltverträgliche Zukunft des Autos geht. Die Fahrzeuge mit dem englischen Slogan haben Diesel und Erdgas in den Tanks Tanks unter den Sitzen. Das ist in den Augen der Manager und Ingenieure zukunftsträchtiger als Elektro-Lösungen.
Automobiljounalisten wurden zum streng geheimen Fiat-Entwicklungszentrum Centro Ricerche nahe Turin eingeladen, um technische Details über die Strategie zu erfahren. Wohl aus Angst vor zu neugierigen Blicken wurden selbst die Fotolinsen von Smartphones verklebt. mehr »
In NRW sollen riesige, bislang unerschlossene Erdgas-Lagerstätten ausgebeutet werden. Nach Informationen der Zeitungen der WAZ-Mediengruppe haben der US-Ölmulti ExxonMobil sowie neun weitere Energieunternehmen aus Australien, Kanada und Deutschland vom Land Genehmigungen für millionenteure Probebohrungen erhalten. Das geht aus einer Antwort von NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger (SPD) an die Landtagsfraktion der Grünen hervor. Der Brief liegt den Zeitungen vor.
Die Gesamtfläche, in der Gasvorkommen zunächst erkundet werden sollen, entspricht der Hälfte der Fläche NRWs. Der Schwerpunkt liegt im nördlichen Münsterland. In Borken, Steinfurt und Nordwalde will ExxonMobil in Kürze Bohrungen durchführen. Betroffen ist auch das nördliche und südliche Ruhrgebiet sowie Kreise im Sauerland. mehr »
Der US-Industriegasekonzern Airgas hat das feindliche Übernahmeangebot des Konkurrenten Air Products erneut als zu niedrig abgelehnt. Die Offerte von 65,50 US-Dollar je Aktie spiegele in keiner Weise den wahren Wert von Airgas wider, schrieb der Airgas-Verwaltungsrat in einen Brief an den Air-Products-Chef John McGlade. Jedes der zehn Mitglieder des Verwaltungsrates sehe den Unternehmenswert bei mehr als 70 Dollar je Aktie. Damit wird Airgas mit mehr als 5,86 Milliarden US-Dollar bewertet.
Zum ersten Mal nannte Airgas eine konkrete Summe, ab der das Unternehmen bereit sei, mit Air Products über eine Verschmelzung zu verhandeln. Mit dem Schreiben reagierte der Airgas-Verwaltungsrat auf eine Äußerung von Air Products vom Dienstag zu den erst jüngst von Airgas vorgelegten Zahlen und einen Brief an McGlade. In dem Statement hieß es nur: “Es gibt nichts in den Airgas-Gewinnen oder in dem Brief, was unsere Einschätzung bezüglich des Wertes ändert.” Air Products forderte d mehr »
Der Münchner Tech-Riese Siemens hat einen ersten zahlenden Kunden für seine jüngste Gasturbinengeneration gefunden. Der US-Energieversorger Florida Power & Light habe sechs der sechs der je 280 Tonnen schweren Gasturbinen bestellt, teilte Siemens am Montag in Erlangen mit.
Industriekreisen zufolge liegt der Auftragswert inklusive Service im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Die Turbinen sollen ab 2013 in Florida zum Einsatz kommen. mehr »
Im Streit um die Preiserhöhungen der Berliner Gasag haben sich die Parteien am Montag vor dem Amtsgericht Schöneberg nicht gütlich einigen können. Die Gasag hat gegen den Direktor des Institutes für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), Rolf Kreibich, geklagt, weil dieser die höheren Abschlagszahlungen aus den Jahren 2004 bis 2008 nicht bezahlen will. Aus Kreibichs Sicht sind die Gaspreiserhöhungen aus dieser Zeit rechtswidrig gewesen.
Der 71-Jährige fordert von der Gasag, die Berechnungen offenzulegen, aufgrund derer die Preisanpassungen zustandekamen. Er verlangt also eine Begründung für die aus seiner Sicht ungerechtfertigten Erhöhungen.
Kreibich stützt sich dabei unter anderem auf Urteile des Bundesgerichtshofs und sieht sich nach eigenen Angaben in einer «guten Rechtsposition». Bei der Verhandlung am Montag brachte er den Vergleichsvorschlag ein, zwei bis drei Prozent des offenen Betrags von rund 2400 Euro zu bezahlen. Dieser wurde von dem Gasag-Vertreter abgelehnt.
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Der süddeutsche Energie-Riese Eon
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Bei seinem Besuch in Wien hat der russische Ministerpräsident Wladimir Putin das von der Europäischen Union favorisierte Gaspipeline-Projekt Nabucco scharf kritisiert. Es sei sinnlos und gefährlich,eine Pipeline zu bauen, ohne Lieferverträge zu haben, sagte Putin bei einergemeinsamen Pressekonferenz mit dem österreichischen Bundeskanzler WernerFaymann (SPÖ) am Samstag.
Österreich und Russland unterzeichneten im Anschluss ein Abkommen zum Baueines Teilstücks der Nabucco-Konkurrenz, der Gaspipeline South Stream, inÖsterreich. Das Alpenland ist an beiden Projekten beteiligt. “Wir sehen dakeinen Interessenkonflikt”, sagte Faymann. Österreich habe mehrere Möglichkeitenund spiele diese nicht gegeneinander aus. Zudem wisse man noch nicht, wie dieGaslieferungen bei Nabucco zustande kommen sollen.
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Knapp eine Woche nach dem offiziellen Baustart imrussischen Wyborg haben auch in Deutschland die Arbeiten an der 1.220 Kilometerlange Ostsee-Gaspipeline begonnen. Der planmäßige Start an der Anlandestelle inLubmin bei Greifswald sei die beste Voraussetzung dafür, die ehrgeizigen Zielezu erreichen, die sich der Investor Nord Stream gesetzt habe, sagte derProjektleiter für Deutschland, mehr »
Brüssel warnt: Die von der EU mitgeplante Erdgasleitung Nabucco wird frühestens im Jahr 2018 in Betrieb gehen. Das sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) der «Süddeutschen Zeitung» (Donnerstagausgabe). Die Pipeline, die Gas aus Zentralasien nach Europa transportieren und damit die Abhängigkeit der Europäer von russischen Lieferungen verringern soll, sei dennoch «ein Prestigeprojekt der Europäischen Union», erklärte Oettinger.
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