[Hands-On] Koubachi: Hightech-Pflanzendoc im Test – Woche 3

Der Patient
Ein Lebenszeichen! Hoffnungsvoll wie der Ölzweig im Schnabel der Taube Noahs leuchtet mir heute morgen vom Fensterbrett ein frischer Spargeltrieb entgegen. Sein helles Grün reckt sich gegen das Licht. Der Federspargel hat sein Schweigen gebrochen.

Nach jahrelanger Apathie und Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben bewegt er sich. Ich weiß nicht, was ich anders gemacht habe. Ich habe ihn gegossen wie zuvor, ich habe ihn ins Licht gestellt wie zuvor, ich habe ihn nicht frieren lassen wie zuvor.

Vielleicht war es die reine Präsenz eines Arztes die ihm Mut gegeben hat, oder die doppelte Aufmerksamkeit. Ich weiß es nicht. ich weiß nur, dass Koubachi maßgeblich daran beteiligt war.

Wem sein Verhältnis zur Nachbarschaft auf der Fensterbank 75 Euro wert ist, der erhält mit Koubachi kein sonderlich günstiges dafür aber wirkungsvolles Spielzeug. Der virtuelle Garten mit Grafiken und Tipps zum Wohlbefinden der Pflanzen auf my.koubachi.com ist so liebevoll gestaltet, dass man aufpassen muss, nicht mehr Zeit mit dem Avatar seines grünen Schützlings zu verbringen als mit dem echten.

Hoffnung

Fazit: Nicht günstig aber wirkungsvoll und sehr liebevoll gestaltet.

[LinkPhotos: techfieber

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Zur Arzt-Serie: Mit dem “Koubachi Hands-On” verfolgen wir die dramatische Entwicklung des zierlichen Federspargels und seines elektronischen Arztes.

Posted on Nov 2, 2012 in News

[Hands-On] Koubachi: Hightech-Pflanzendoc im Test – Woche 2

Durst!
Der Koubachi misst weiter – der Spargel hat Durst.

Heute morgen lag eine Mail in meinem Postfach: Mein Federspargel möchte gegossen werden. Aber gerne. Endlich kann ich meinen Teil beitragen zur Genesung unserer Beziehung.

Zwei lange Wochen war ich verdammt zu warten. Stündlich habe ich online den Wasserstand gemessen, nach den Lichtverhältnissen geschaut, die Temperatur überwacht – wohlwissend, dass der Doc seine Messergebnisse nur einmal am Tag übermittelt.

Aber nun ist es endlich soweit. Heute ist Gießtag. Damit ich meinen ersten Einsatz nicht versaue, gibt mir Koubachi detaillierte Anweisungen. Das Wasser soll zimmerwarm sein und im Unterteller darf kein Wasser stehen. Klare Worte.

Ob mein Federspargel das Wasser gut vertragen hat, sehen wir nächste Woche.

koubachi
[Link] Screenshots: techfieber/koubachi

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Zur Arzt-Serie: Mit dem “Koubachi Hands-On” verfolgen wir die dramatische Entwicklung des zierlichen Federspargels und seines elektronischen Arztes.

Posted on Okt 25, 2012 in News

[GadgetStyle] Stylisch Platz sparen mit dem Bookbike: Mein Fahrrad bleibt im Regal hängen …

[Italic-Design] Ade Öko-Junkies! Mein Fahrrad bleibt im Regal hängen

 

Stau, hohe Spritpreise und ständiger Parkplatzmangel lassen täglich Leute zu ihren Drahteseln greifen. Ob im Sommer oder Winter die fitten Biker radeln durch die Straßen.

Doch es mangelt nicht nur an Parkplätzen in Großstädten, sondern auch an Wohnraum. Wer keinen Keller hat oder eine zu kleine Wohnung, dem kann das Bookbike von den italienischen Designern Byografia behilflich sein.

In das schicke Regal passen sowohl Bücher wie auch das Fahrrad, samt Zubehör. An einem in der Höhe verstellbaren Hacken kann das Rad aufgehängt werden und ist nicht nur aufgeräumt, sondern sieht auch noch stylisch aus. 

Leider kostet diese tolle Erfindung schlappe 3.600 Dollar.

Wenn ich mir das Bookbike einfach so leisten könnte, würde ich wohl nicht mehr Radfahren müssen und den Drahtsesel nur noch als Dekoration im Regal hängen lassen.

[Link] [via] Foto: BYografia

Posted on Okt 21, 2012 in News

[Hands-On] Koubachi: Hightech-Pflanzendoc im Test – Woche 1

Der Patient
Dieser Tag könnte meine Beziehung retten. Zwischen mir und einer kränklichen Zimmerpflanze funkt es seit einigen Jahren nicht mehr. Nun soll Koubachi, der Pflanzen-Doktor, die Kommunikation zwischen mir und dem Kümmerling rehabilitieren.

Das wichtigste im Arzt-Patienten-Verhältnis ist das Vertrauen. Der erste Eindruck macht mir Mut: Koubachi kommt zu seinem Hausbesuch in einer minimalistischen Packung, die mit wenigen Sätzen Erklärung auskommt. Ebenso intuitiv ist die Installation. Nur als mich der Botanik-Alien nach meinem WLAN-Passwort fragt, zögere ich kurz. Sind wir schon soweit? Ich habe keine Wahl und lasse ihn ans Netz.

Zur Wiedergutmachung will er gleich mit einer Komplett-Anamnese seines bemitleidenswerten Patienten beginnen. Dazu fragt er mich nach seiner botanischen Bezeichnung. Öhhh, Grünpflanze? Ich habe keine Ahnung. Koubachi hat sich so etwas schon gedacht und bietet mir neben seiner bebilderten Pflanzendatenbank einige Filter zu Auswahl an. Welche Form haben die Blätter, wie groß ist die Pflanze, welche Farbe haben die Blüten? Ich erfahre, dass ich einen Asparagus setaceus ‘Plumosus’ im Zimmer habe – einen Feder-Spargel. So sieht er auch aus.

Ich drücke den Pflanzen-Doc in seinen neuen Arbeitsplatz, dem Spargel-Topf – und bin gespannt. Mehr gibt’s nächste Woche.

Der Doc bei der Arbeit

[Link] Photos: techfieber

Posted on Okt 15, 2012 in News

[Hands-On] Koubachi: Hightech-Pflanzendoc im Test – Woche 0

Pflanzen-Doc im Feld-Versuch
Eigentlich habe ich einen grünen Daumen. Deshalb hatte ich auf der IFA 2012 auch erst nur ein müdes Lächeln übrig für Koubachi, das Hightech-Gadget für glücklose Pflanzenhalter.

Dann habe ich mich einer dunklen Ecke meines Zimmers erinnert, in der sich seit Jahren eine Pflanze vor mir versteckt, die sich nicht zwischen Leben und Tod entscheiden kann. Seit einer gefühlten Ewigkeit macht sie mir mit ihren dürren, gelben Ästchen ein schlechtes Gewissen und treibt immer dann, wenn ich gerade denke, ihr Leiden habe ein Ende gefunden, ein kleines, grünes, vorwurfsvolles Lebenszeichen aus. All meine Liebe, mein Bitten, mein Kümmern und schließlich mein Ignorieren haben nichts an ihrem Verhalten ändern können.

Vielleicht kann der Pflanzen-Doktor unsere Beziehung retten. Dazu fährt er große Geschütze auf. Im Gegensatz zu anderen Botanik-Helfern, wie der Sonnen-suchenden Roboter-Schabe, hat Koubachi einen wissenschaftlichen Anspruch. Jede Stunde misst die kleine Sonde, die aussieht wie eine Mischung aus Wall-E und ET, die Grundbedürfnisse ihres Patienten: Wasserstand, Düngerbedarf, Luft-Feuch­tig­keit, Temperatur und Licht. Per W-Lan übermittelt der Sensor seine Daten zum Server, dem Koubachi-Kreiskrankenhaus. Dort werden sie analysiert und konkrete Anweisungen zur Pflege gegeben – abhängig nach Pflanzen-Art. Die Sonde für Zimmerpflanzen kostet 75 Euro.

In den kommenden Wochen werde ich hier dokumentieren, wie sich der Pflanzendoc mit seinem schwersten Fall schlägt.

Kann er halten, was er verspricht?

[Link] Photos: Koubachi

Posted on Okt 9, 2012 in News

[RealGeekStuff] Roboter-Schabe kümmert sich um vernachlässigte Zimmerpflanzen

Sonnen-Schabe
Wie wir alle wissen, haust der Nerd ausschließlich im abgedunkelten Zimmer, ernährt sich von Kaffee und sieht die Sonne nur, wenn er aus Versehen zur falschen Zeit das Haus verlässt, um Tiefkühl-Pizzas zu kaufen. Vom Lauf der Sonne hat er so viel Ahnung wie von Frauen.

Bekommt der Nerd nun eine Zimmerpflanze von seiner Mutter geschenkt – dann stirbt sie (die Pflanze) nach wenigen Wochen. Weil der Nerd nicht weiß, an welchem Ort seiner Wohnung ausreichend Sonne scheint.

Nun kann man Nerds ja vieles nachsagen, aber arm an Ideen und Kreativität sind sie nicht. Und zusammenhalten können sie auch.

So hat der belgische Bildhauer Stephen Verstraete nun einen Roboter in Form einer gigantischen Küchenschabe gebaut, der die vernachlässigte Pflanze selbstständig in die Sonne fährt.

Natürlich hat Verstraete aus seiner Pflanzen-Schabe kein Geschäft gemacht, sondern fein dokumentiert, wie sich jeder Mann und jede Frau selbst den fahrenden Unterteller bauen kann.

Nerds aller Länder vereinigt euch – und pflanzt Apfelbäumchen!

[Link] [via] Photos: Stephen Verstraete

Posted on Okt 3, 2012 in News

Ausgepackt: Umweltfreundlicher Ständer für das Apple iPad

 ipad stand

Auf die Verpackung kommt es an. Denn schon da können Ressourcen geschont werden. Erstens, wenn sparsam in umweltfreundliches Material eingepackt wird. Das dann, zweitens, mühelos einem neuen Verwendungszweck zugeführt werden kann. Etwa dem eines maßgeschneiderten Papp-iPad-Ständers.

Das Do-it-yourself-Magazin Make zeigt, wie die Apple-iPad-Verpackung in wenigen Schritten bzw. Schnitten umfunktioniert werden kann.

Bis zu vier ökoschicke Halter sind aus dem mitgelieferten Verpackungsmaterial des Tablet-Computers zu gewinnen. Dass dabei sowohl Hoch- als auch Querformat möglich ist, steht außer Frage. Auch dass die Lösung preislich nicht zu toppen ist.

Posted on Mai 25, 2011 in News

Efergy: Beim Duschen ökologisch ticken

Efergy Shower timer dusche eco wassser sparen Schon mal überlegt, wie schnell das Wasser beim heißen Duschen literweise über den Körper rinnt? Nein? Nun, wir ökologisch gesinnten Weltenbürger wissen ja, dass auch bei der täglichen Körperhygiene auf Umwelt zu setzen ist. Wasser- und Energieverbrauch sind zu limitieren, ohne Frage.

Und wer geneigt ist, seine Öko-Gesinnung in den wohlig-warmen Wassermassen unter der Dusche zu überfluten, den kann von jetzt an Efergy ganz effizient daran erinnern.

Der Dusch-Timer misst wie schnell ein Liter Wasser ver(sch)wendet wird und gibt an, wann ein gewähltes Limit (etwa 35 Liter) erreicht ist. mehr »

Posted on Apr 29, 2011 in News

Sprout Watch tickt ökologisch korrekt

Sprout watch

Eine Rolex am Arm – nun, man weiß, wofür das steht. Wer lieber sein Umweltbewusstsein am Handgelenk zur Schau stellen will, der wird eher zu einer Sprout greifen. Ökologisch korrekt verzichten die Uhren des US-Unternehmens Armitron auf Quecksilberbatterien und sollen laut Hersteller je nach Größe zwischen 80 und 86 Prozent umweltfreundlich sein.

Das Ziffernblatt ist aus nachwachsendem Bambus mit Kristall- statt Plexiglas, das Gehäuse aus biologisch abbaubarem Maisharz und das Armband aus Öko-Baumwolle.

Schön grün ist das allemal. Ob Sprouts auch den nicht-ökologischen Ästhtetik-Ansprüchen genügen, darf jeder selbst entscheiden.

[Link]

Posted on Apr 28, 2011 in News

[Gadget Chic] Keyboard-Ohrringe: Wenn Tasten zum Schmuckstück werden

keyboard earrings by you.Tastaturen, alt, ausgemustert und verstaubt. Hightech-Divas mit kreativem Geist und Händen wissen, wie das traurige Los des Hightech-Schrotts aufzuhübschen ist: ein paar Tasten raus aus dem ollen Keyboard und ran ans Ohr.

Schon macht frau ein Geek-Fashion- und Recycling-Statement in einem.

Wie’s geht, ist bei Craft Bits nachzulesen.

Posted on Feb 11, 2011 in News

Ausgepackt: Umweltfreundlicher Ständer für das Apple iPad

 ipad stand

Auf die Verpackung kommt es an. Denn schon da können Ressourcen geschont werden. Erstens, wenn sparsam in umweltfreundliches Material eingepackt wird. Das dann, zweitens, mühelos einem neuen Verwendungszweck zugeführt werden kann. Etwa dem eines maßgeschneiderten Papp-iPad-Ständers.

Das Do-it-yourself-Magazin Make zeigt, wie die Apple-iPad-Verpackung in wenigen Schritten bzw. Schnitten umfunktioniert werden kann.

Bis zu vier ökoschicke Halter sind aus dem mitgelieferten Verpackungsmaterial des Tablet-Computers zu gewinnen. Dass dabei sowohl Hoch- als auch Querformat möglich ist, steht außer Frage. Auch dass die Lösung preislich nicht zu toppen ist.

Posted on Nov 29, 2010 in News

[Video] Tablet-Mod: Sicherer radeln mit dem Apple iPad

Pad Sprocket Pocket For Cyclists

Interessante Mod eines Bike-Fans und Apple-Fanatikers aus den USA: Mit der iPad Sprocket Pocket For Cyclists wird der Apple iPad Tablet kurzum zu einem tragbaren, will heißen anziehbaren Gadgets, mit dem Fahrradfahrer signalisieren können, ob sie rechts oder links abbiegen, ob sie stoppen wollen oder geradeaus fahren. Ganz bequem über den Monitor auf dem Rücken.

Mehr Details plus Anleitung zum Nachbauen im Video nach dem Break.

iPad Sprocket Pocket from MAYAnMAYA on Vimeo.

Posted on Nov 8, 2010 in News

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