![[Energiewende] Studie: Erneuerbare Energien legen weiter zu - WInd und Solar boomen](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2011/02/conergy_solar_wind_energie.jpg)
Die erneuerbaren Energien legen nach Informationen des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” bei der Stromproduktion in Deutschland weiter zu. In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden mit 24,9 Milliarden Kilowattstunden 50 Prozent mehr Solarstrom erzeugt als im Vorjahreszeitraum, wie das Magazin heute morgen unter Berufung auf Branchendaten berichtet. mehr »
![[Energiewende] Umweltminister Altmaier setzt voll auf Biomasse für Energieversorgung der Zukunft](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2012/08/biomasse-energie-gewinnung_press_siemens.jpg)
Angesichts von Forderungen nach einer schnellen Abschaffung des Biosprits E10 hat Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) die Bedeutung von Biomasse betont. Diese sei “ein sehr vielseitiger und zuverlässiger erneuerbarer Energieträger, der eine wichtige Rolle für die zukünftige Energieversorgung unseres Landes spielt”, so Altmaier am Wochenende gegenüber der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”.
FDP-Generalsekretär Patrick Döring äußerte sich dagegen kritisch zum massiven Anbau von Energiepflanzen. “Dass wir wertvolles Ackerland mit Pflanzen bebauen, aus denen Biosprit und Biogas hergestellt werden, ist weder sinnvoll noch nachhaltig.” mehr »
Die Kraftwerksbetreiber wollen sich das Bereithalten von Kapazitäten fürstlich entlohnen lassen. Das geht aus dem Entwurf einer Selbstverpflichtungserklärung der Branche hervor, der dem “Handelsblatt” (Montagausgabe) vorliegt.
Die Unternehmen wollen mit der Selbstverpflichtung einer gesetzlichen Regelung zuvorkommen. Mit der Selbstverpflichtung, die der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erarbeitet hat, erklären sich die Betreiber bereit, in Kaltreserve oder in Betrieb befindliche Anlagen nicht stillzulegen, wenn sie von den Netzbetreibern als systemrelevant identifiziert worden sind. mehr »
Leidender Strom-Gigant: Der Energieversorger RWE wird nach den Worten von Vorstandschef Peter Terium bis 2015 brauchen, um nach dem Atomausstieg wieder zur alten Stärke zu finden. “Vermutlich werden wir so lange brauchen, bis Schulden und Ertragskraft wieder in einem zufriedenstellenden Verhältnis stehen”, sagte Terium dem “Handelsblatt” (Montagausgabe). “2015 wird RWE ein anderes Unternehmen sein, das robuster, nachhaltiger und internationaler ist”, verspricht er. RWE ist nicht zuletzt durch die Energiewende, aber auch durch Probleme im Gasgroßhandel und sinkende Margen in der Stromproduktion in Schwierigkeiten gekommen. mehr »
Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) stellt heute mittag in Berlin sein Arbeitsprogramm bis zur Bundestagswahl 2013 vor. Kernziel von Altmaier ist eine bessere Koordination der Energiewende und eine Eindämmung der Kosten.
Zudem strebt er mit Bund und Ländern eine neue, bundesweite Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll an. Das Recycling von Abfällen will er durch die Einführung einer bundesweit einheitlichen Wertstofftonne stärken. Insgesamt soll sein Arbeitsprogramm rund zehn konkrete Punkte umfassen. mehr »

Erneuerbare Energien werden nach Einschätzung eines Branchenkenners vermutlich im nächsten Jahr zum ersten Mal Deutschlands wichtigste Stromquelle sein.
“Der Anteil wird dieses Jahr in die Nähe der Braunkohle kommen”, sagte der Direktor des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR), Norbert Allnoch, heute in Münster. “In diesem Jahr werden Sonne, Wind, Wasser und Biomasse noch Platz 2 sein.
Aber schon 2013 könnten die erneuerbaren Energien dann die Braunkohle von Platz eins verdrängen.” mehr »
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will Umweltauflagen lockern, um den Bau von Stromautobahnen zu beschleunigen. “Mit dem geltenden Naturschutz ist der Bau von Leitungen zwar möglich, aber es kommt immer wieder zu unnötigen Verzögerungen”, sagte er der “Welt am Sonntag”.
Es solle geprüft werden, “ob europäische Umweltvorgaben vorübergehend außer Kraft gesetzt werden können”, forderte der FDP-Chef. “Auch die Reduzierung auf eine Klageinstanz beim Bundesverwaltungsgericht ist ein sinnvoller Schritt, um schneller voranzukommen.” mehr »
Bei der Energiewende sind sich das Wirtschafts- und Umweltministerium in der Frage uneinig, wie Unternehmen mit hohem Strombedarf künftig entschädigt werden, die bereit sind, ihre Produktion vorübergehend einzustellen, um das Stromnetz zum Beispiel an kalten Wintertagen zu entlasten.
Dies berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” in seiner neuesten Ausgabe. Das Wirtschaftsministerium fordert demnach eine höhere Kompensation als das Umweltministerium. mehr »
Deutschland hat sich offenbar zu ambitionierte Ziele für die Energiewende gesetzt. Bundesumweltminister Peter Altmaier meldete erstmals Zweifel an, ob alle Vorhaben realisierbar seien. “Es stellt sich die Frage, ob es wirklich gelingt, den Stromverbrauch bis zum Jahre 2020 um 10 Prozent zu senken”, sagte der CDU-Politiker der “Bild am Sonntag”.
“Wenn wir das noch irgendwie schaffen wollen, dann bedarf das riesiger Anstrengungen.” Angesichts der Probleme forderte die SPD, die Zuständigkeit für die Energiewende an einer Stelle zu bündeln. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) verlangte Abstriche bei der Förderung von Ökostrom. mehr »
Die Energieversorger wollen nach Informationen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” rund 15 Milliarden Euro Schadensersatz für den Atomausstieg einklagen. Allein Eon beziffere seinen Schaden durch die Energiewende in seiner Verfassungsbeschwerde auf mindestens acht Milliarden Euro, berichtete das Blatt in seiner Mittwochsausgabe.
Demnach will der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts noch in dieser Woche die Beschwerde des Stromerzeugers an die Bundesregierung, den Bundestag sowie an 63 weitere Institutionen zur Stellungnahme verschicken – vom Bundesverband der Deutschen Industrie bis hin zur Umweltschutzorganisation Greenpeace. mehr »
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) drängt seinen Parteifreund und neuen Umweltminister Peter Altmaier (CDU) zu zügigem Handeln bei der Energiewende. Sie bleibe das “Megathema”, sagte McAllister der Tageszeitung heute in der Springer-Zeitung “Die Welt”.
“Gerade beim Anschluss der Offshore-Windparks an das Stromnetz und dem Ausbau der Stromtrassen sind unkonventionelle Lösungen erforderlich, weil die Kapitalausstattung der Betreiber offensichtlich nicht ausreicht, um alle notwendigen Investitionen zu tätigen.” mehr »

Die halbstaatliche Deutschen Energie-Agentur (Dena) warnt angesichts des raschen Ausbaus von Wind – und Sonnenenergie vor hohen Kosten und Netzproblemen. “Wir müssen den Netzausbau viel stärker mit dem Ausbau der regenerativen Energien synchronisieren”, sagte Dena-Chef Stephan Kohler der Deutschen Presse-Agentur.
Schon jetzt werde deutlich, dass eigene Schätzungen, dass mehr als 4000 Kilometer neue Höchstspannungsleitungen nötig sind, bald überholt sein dürften. “Es gibt eine enorm hohe Dynamik beim Ausbau der regenerativen Energien.” Der Bau neuer Stromtrassen halte damit aber nicht stand.
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft heute Vertreter der Energiewirtschaft zu einem Spitzengespräch im Kanzleramt. Neben dem stockenden Netzausbau sorgt die Branche besonders, dass es sehr unsichere Rahmenbedingungen für neue Gas- oder Kohlekraftwerke gibt. Diese sind aber nötig, um das Ende aller Atomkraftwerke ab 2022 aufzufangen, da Wind und Sonne nur sehr schwanken mehr »