
Ein Computer, über dessen Platine nicht Strom, sondern Wasser fließt? Klingt nach einer Kiffer-Legende.
Nun ist nichts über die Forschungsmethoden überliefert, aber ein Team finnischer Wissenschaftler der Aalto University haben in Tests gezeigt, dass es prinzipiell möglich sein müsste, im Inneren des Computers Strom durch Wasser zu ersetzen.
Dazu haben sie einzelne Tropfen in einer völlig Wasser-abweisenden Umgebung auf Kollisions-Kurs geschickt. Mit minimalen Bewegungen lässt sich die Richtung ändern, in welche die angestoßenen Tropfen prallen.
Wie diese Bewegung ohne Strom hervorgerufen wird und wie aus all dem ein Computer wird, habe ich nicht verstanden. Aber es klingt verdammt gut, finde ich. Und, wer weiß, vielleicht werden wir eines Tages unseren Wasser-Computer in Händen halten. Kurz nachdem wir vom Hoverboard gestiegen sind und die Datenbrille aufgesetzt haben.
A Computer that runs on water, man!
[Link] [via] Photo: Aalto University
________________
Zur Serie: Mit “NoStrom” ziehen wir jeden Dienstag für einen kurzen Augenblick den Stecker und stellen hier ein vollkommen stromfreies Gadget vor.

Es grünt so grün im Keller von Mike Schropp. Auf seinem Computer gedeiht Weizengras ganz prächtig. Mit Absicht. Der Witzbold hat sich gedacht, die Wärme, die sein PC produziert, sinnvoll zu nutzen. Es liegt zwar nicht nahe, aber er kam auf die Idee, Blumenerde damit zu heizen. In die Erde steckte er Grassamen. Und die wuchert nun im Licht, das durch Glasbausteine ins Zimmer fällt. „Schon seit einer Weile wollte ich etwas machen, was etwas Technisches mit etwas Organischem verbindet“, sagt der Bastler.
Schropp ist Computerfan und bastelt ständig an irgendwas herum. Legomännchen spielen dabei eine Rolle, nach Halloween hat er ein veritables Schwert geschnitzt. Und jetzt macht er auf Bio. „Ich bin denkbar weit davon entfernt, Botaniker zu sein“, sagt er. Wie warm die Blumenerde sein muss, damit das Gras am besten keimt und sprießt, hat er sich angelesen. Natürlich im Internet, er hat sich aber auch durch wissenschaftliche Studien von mehreren Universitäten gefressen. Der Mann scheint ein Perfektionist zu sein, der sich in seine Projekte verbeißt. mehr »

So ganz eindeutig festlegen will man sich im OLPC-Projekt immer noch nicht, was die Specs des ja schon 2008 angekündigten XO-3-Rechners angeht, aber Mastermind Negroponte hat schon mal durchblicken lassen, dass das Gerät mit Solarzellen ausgestattet sein wird und Internet-Zugang per Satellit haben soll.
Und weniger als 100 Dollar soll es kosten. Und vielleicht noch in diesem Jahr kommen. mehr »

Das Verhältnis von Nerds zu Zimmerpflanzen war historisch (bis zum allgemeinen Rauchverbot in Büros) dadurch definiert, dass die Behältnisse von letzteren als Aschenbecher für die Kippen ersterer dienten.
Wie aber will man nun, da nahezu alle geschlossenen Räume rauchfrei sind, Nerds noch klar machen, dass Pflanzen etwas Schönes sein können? Indem man sie ins Rechnergehäuse integriert.
So hat es sich jedenfalls Designer Omer Deutsch gedacht und das Konzept Secondary Growth entwickelt, bei dem in ein Gehäuse sowohl PC-Komponenten als auch Blumentopfelemente integriert sind. mehr »
![[Green Gadgets] EcoDisplay: Acer präsentiert energiesparende B-Serie-LED-Monitore](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2011/05/acer_B-serie-green_monitor.jpg)
Grüner Highend-Bildschirm für den tagtäglichen “Office-Betrieb”: Der tainwanesische Computerbauer Acer hat mit der “B-Serie” eine interessante neue Full-HD-Computer-Monitor-Serie im 16:9-Format mit WLED-Backlight konzipiert, die deutlich weniger Strom benötigt als konventionelle Screens – laut Hersteller braucht Acers “B-Klasse” bis zu 68 Prozent weniger Strom als herkömmliche LCDs.
Im Betrieb sollen die Eco-Bildschirme mit 17,15 Watt auskommen, das B-Series-Modell B273HLO soll sogar mit weniger als elf Watt arbeiten können. mehr »

Bewegung in Sachen Elektroschrott-Recycling in Eurolandia: Die Umweltminister der 27 EU-Staaten haben sich diese Woche auf strengere Auflagen zur Entsorgung von ausrangierten Computern und anderen Hightech-Gerätschaften geeinigt. Künftig sollen undum deutlich mehr alte Elektro-Geräte wiederverwertet werden als bisher.
Im Detail sollen die Sammelquote in zwei Schritten erhöht werden: In vier Jahren sollen 45 Prozent des Elektroschrotts in Europa recycelt werden. Bis in acht Jahren dann 65 Prozent. Derzeit werden durchschnittlich nur etwa 30 Prozent der Alt-Gadgets wiederverwertet. mehr »

Gerade bei Laptops nervt die Eingabe von Zahlenkolonnen in Abwesenheit eines Tastatur-Ziffernblocks doch sehr. Aber auch sonst kann ein Tischrechner die Arbeit sehr erleichtern. Zum Glück hat Canon die kombinierte Tischrechnermaus erfunden, den Canon X Mk 1 mouseculator. In schwarz und weiss ab nächstem Monat zu haben. mehr »
Die meisten PC-Hersteller haben nach einem Bericht der Fachzeitschrift «c’t» ihr Versprechen einer giftfreien Geräteproduktion bislang nicht erfüllt. Als Ausnahme wird Apple genannt, das seit Anfang 2009 Ersatzstoffe verwendet.
Die vor vier Jahren eingegangene Selbstverpflichtung, auf die gefährlichen Chemikalien BFR und PVC zu verzichten, werde bisher kaum eingehalten, berichtet die Zeitschrift in ihrer aktuellen Ausgabe (17/2010). Ausnahme ist demnach Apple. Das Unternehmen benutzt seit Anfang 2009 Ersatzstoffe.
mehr »

Ein Bündnis von europäischen NGOs hat eine Online-Kampagne gestartet, die auf miserable Arbeitsbedingungen bei der Produktion von digitalen Geräten in Billiglohnländern aufmerksam macht.
«Diese Geräte haben ein sehr cooles Image – wir wollen deutlich machen, unter welch menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen sie produziert werden», sagte die zuständige Projektreferentin bei der österreichischen Nichtregierungsorganisation (NGO) Südwind Agentur in Wien, Andrea Ben Lassoued. mehr »

Bei der Entsorgung von Batterien und Akkus gibt es in Deutschland noch Aufholbedarf. Während in der Schweiz die Interessenorganisation Batterieentsorgung (INOBAT) für 2009 eine Rücklaufquote der gekauften Zellen von über 70 Prozent ausweist, liegt die entsprechende Sammelquote in Deutschland nach Angaben der in dem Bereich führenden Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) bei 44 Prozent.
Dabei sind die Regeln für den Verbraucher denkbar einfach: Batterien und Akkus gehören nicht in den Haus- oder Gewerbemüll, sondern zur Sammelstelle. Laut gesetzlicher Regelungen ist der Verbraucher zur fachgerechten Entsorgung verpflichtet. Verpflichtet sind auch die Hersteller, Importeure und Vertreiber. Diese müssen die Zellen unentgeltlich zurücknehmen und ordnungsgemäß verwerten beziehungsweise beseitigen. mehr »

Wer seinen alten Rechner mitsamt Festplatte entsorgen oder verkaufen will, sollte die Festplatte komplett löschen, um sich vor Missbrauch von Daten zu schützen. Das ist heutzutage nicht mehr schwer, sagt Axel Vahldiek von der Computerzeitschrift «c’t». Waren früher noch spezielle Programme nötig, reicht es bei modernen Festplatten aus, sie einmal zu löschen und vollständig zu überschreiben. mehr »

Bildschirm-PCs brauchen im Vergleich zu Desktop-PCs deutlich weniger Platz. Trotz Laufwerk und Festplatte sind aktuelle Geräte nicht viel tiefer als herkömmliche Flachbildschirme. Viele Modelle sind auch sparsam beim Stromverbrauch und arbeiten zudem relativ leise. Das ist das Ergebnis eines Vergleichstests der Zeitschrift «PC Welt» (Heft 6/2010) unter zehn Bilschirm-Pcs. Bis auf ein Modell verbrauchten alle Testkandidaten im Leerlauf zwischen 50 und 100 Watt. Apples iMac mit 27-Zoll-Bildschirm kam dabei auf rund 147 Watt (Foto oben).
Standardmäßig verfügen die Geräte unter anderem über DVD-Brenner, Internetkamera, Karten und WLAN-Adapter für das drahtlose Surfen im Internet. Mit der Gesamtnote «befriedigend» ging der Testsieg in der Klasse um 800 Euro an den Acer Aspire Z5610 (Preis 1000 Euro). Dank TV-Empfang eignet sich das Modell mit einer Bilddiagonale von mehr als 58 Zentimetern auch fürs Wohnzimmer. Zum Einsatz kommen hier unter anderem eine Zweikern-CPU, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Terabyte-Festplatte. Preis-Leistungs-Sieger wurde der Dell Inspiron One 19 Touch (600 Euro) mit berührungsempfindlichem Bildschirm mit einer Diagonale von 47 Zentimetern. mehr »