
Völlig ohne Stift kommt man ja immer noch nicht aus, und wo ein Bleistift ist, ist auch die Unsitte des Bleistiftkauens.
Wie man diese Zwangshandlung einerseits zu einem Genuss machen kann und andererseits den unästhetischen Anblick von angenagten Schreibern vermeidet, zeigt Designstudent Dave Hakkens.
Seine Edible Pens sind inklusive Tinte zum Verzehr geeignet und haben sogar verschiedene Geschmacksrichtungen. mehr »







Niederländische Forscher arbeiten derzeit an einem ungewöhnlichen Projekt. Die Wissenschaftler der Universität von Maastricht wollen einen Hamburger im Labor züchten. Das Rindfleisch dafür soll komplett künstlich hergestellt werden. Die Grundlage liefern 10.000 Stammzellen, die zuvor aus einem Kalb entnommen werden. Das Herstellen von sogenanntem In-Vitro-Fleisch solle auch mit Geflügel und Lamm möglich sein, so die Forscher. Mit dem Verfahren könnte Fleisch ohne vorheriges Züchten von Tieren hergestellt werden.
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Wissenschaftler warnen davor, dass der aggressive neue EHEC-Erreger auch ins Trinkwasser gelangen könnte. «Die Gefahr durch eine mikrobiologische Belastung des Trinkwassers wurde bisher absolut unterschätzt», sagte Martin Exner, Direktor des Hygiene-Instituts der Uni-Klinik Bonn und Vorsitzender der Trinkwasser-Kommission des Umweltbundesamts, dem Nachrichtenmagazin «Spiegel» laut einem Vorabbericht.
Der EHEC-Ausbruch und die Warnungen vor Rohkost verursachen dramatische Umsatzverluste im deutschen Lebensmittel-Einzelhandel. Der Sprecher des Handelsverband Deutschland (HDE) Kai Falk sagte der “Bild-Zeitung” (Mittwochausgabe): “Der Handel spürt die große Verunsicherung der Kunden. Wir haben Umsatzeinbrüche von 30 bis 40 Prozent bei Obst und Gemüse. Auch bei anderen Lebensmitteln gehen die Umsätze deutlich zurück.”
Das niedersächsische Verbraucherschutzministerium hat vor dem Verzehr roher Sprossen etwa in Salaten gewarnt. Nach Angaben des Ministeriums soll ein Sprossen herstellender Gartenbaubetrieb in Bienenbüttel im Landkreis Uelzen durch den Vertrieb verunreinigter Produkte für EHEC-Erkrankungen verantwortlich sein. Laut Verbraucherschutzminister Gert Lindemann hat der mittlerweile gesperrte Betrieb 19 verschiedenen Sprossensorten oder -mischungen angeboten:
Für Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) steht der Ausgangspunkt der gefährlichen Darmerkrankungen in Deutschland trotz der Hinweise auf Sprossengemüse aus Niedersachsen noch nicht fest. Es gebe zwar deutliche Indizien, dass ein Betrieb aus Uelzen eine Quelle der Infektionen mit dem EHEC-Bakterium sei, sagte Bahr. Noch bestehe aber keine Sicherheit. Auch der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung, Andreas Hensel, äußerte sich zurückhaltend. Die Grünen kritisierten das Krisenmanagement der Bundesregierung.![[Green Life] Ökomode-Hersteller Hess Natur kurz vor Verkauf](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2011/06/oeko-mode-Hersteller_Hess-Natur.jpg)
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Die grassierende Darminfektion EHEC hat deutsche Landwirte nach Informationen von “Welt Online” bislang mehr als 20 Millionen Euro gekostet. “Wir rechnen momentan mit Umsatzverlusten von drei Millionen Euro pro Tag, Tendenz steigend”, teilte der Deutsche Bauernverband auf Anfrage mit. In den ersten Tagen nach dem Bekanntwerden der gehäuften Infektionsfälle hatte der Landwirtschaftsverband noch mit Umsatzausfällen von zwei Millionen Euro pro Tag gerechnet, weil die Verbraucher ihren Konsum von frischen Gemüsesorten wie Kopfsalat, Gurken oder Tomaten stark eingeschränkt hätten. Die genossenschaftlichen Vermarktungseinrichtungen der Landwirte
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Münster haben einen Schnelltest zum Nachweis des EHEC-Erregers entwickelt. Bei dem Test könnten spezifische Gene des Ausbruchsstammes vervielfältigt und somit nachgewiesen werden, teilte das Universitätsklinikum mit. Mit Hilfe dieses molekularbiologischen Verfahrens sei es möglich, schon kleinste Mengen von EHEC-Erregern innerhalb weniger Stunden auf die speziellen Eigenschaften des Ausbruchsstammes zu untersuchen. Der Test könne in jedem molekularbiologischen Labor durchgeführt werden. Einzelheiten sollten am (heutigen) Dienstag bei einer Pressekonferenz um 14.00 Uhr mitgeteilt werden. 







