![[Greentech] Marktführer Suntech greift Erzrivale Solarworld an](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2010/05/solarworld_screen_550.jpg)
Der Kampf der deutschen und chinesischen Solarindustrie um die Vorherrschaft auf dem Weltmarkt nimmt an Schärfe zu. Der Chef des weltgrößten Solarkonzerns Suntech, Zhengrong Shi, greift seinen deutschen Rivalen Solarworld im Gespräch mit der “Financial Times Deutschland” frontal an. Solarworld hatte im Oktober gemeinsam mit US-Herstellern in den USA gegen Billigimporte aus China geklagt.
Der Vorwurf: Die chinesische Regierung subventioniere ihre Solarbranche mit billigen Krediten und dränge so westliche Rivalen aus dem Markt. mehr »








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![[Greentech] Jetzt offiziell: Solar Millennium muss Insolvenzantrag stellen](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2009/12/phoenix-solar-screenshot.jpg)

Die Krisenstimmung in der Solarbranche erreicht den Wechselrichter-Hersteller SMA: Das Unternehmen hat seine Gewinnerwartung nach unten korrigiert und trennt sich von rund 1.000 Zeitarbeitern. Die Nachfrage nach Solarstromanlagen habe sich nach den Sommermonaten nur geringfügig verbessert, teilte SMA Solar am Montag in Niestetal bei Kassel mit. Deshalb rechne der Vorstand nun für das laufende Jahr mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro bis 1,7 Milliarden Euro. Vorher war SMA von bis zu 1,9 Milliarden Euro ausgegangen.
Der Solartechnik-Hersteller SMA Solar hat im September einen weniger starken Anstieg der Nachfrage verbucht als noch zur Jahresmitte erwartet. SMA-Chef Pierre-Pascal Urbon bestätigte auf dem “Capital Markets Day” vor Analysten den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr, sagte aber, es werde herausfordernd, das Ziel zu erreichen.
In der deutschen Solarbranche sind nach Berechnungen von Wissenschaftlern deutlich weniger Menschen beschäftigt als von Branchenverbänden angegeben. Laut der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) gibt es in der deutschen Fotovoltaik-Branche derzeit rund 80.000 Arbeitsplätze. Die von den Branchenverbänden der Solarwirtschaft angegebenen 133.000 Arbeitsplätze würden bei weitem nicht erreicht.
Der Aufsichtsrat des angeschlagenen Solarunternehmens Q-Cells hat dem umfangreich Konzernumbau zugestimmt. Das teilte die im TecDax notierte Gesellschaft in Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) mit. Das Management hatte bereits am Mittwoch über seine Pläne informiert, wie es das Ruder beim wieder tief in die Verlustzone gerutschten Unternehmen herumreißen will. So soll die Zellenproduktion weitgehend in Malaysia konzentriert werden.![[GreenJobs] Solar-Branche in Deutschland mit weniger Jobs](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2011/02/conergy_solar_wind_energie.jpg)
Der Berliner Solarkonzern Solon hat vor einer Insolvenz gewarnt, sollte er sich nicht mit den Banken über die Verlängerung eines Kredites von 275 Millionen Euro einigen, der Ende des Jahres ausläuft. “Die Gespräche verlaufen gut und konstruktiv”, sagte Solon-Chef Stefan Säuberlich dem “Tagesspiegel” (Donnerstagausgabe). Er habe den Gläubigern zuletzt den Zeitplan einer Restrukturierung vorgestellt. Er sei zuversichtlich, dass man sich im vierten Quartal auf eine Verlängerung des Kredits verständigen könne. 
Bei Solon reißen die negativen Nachrichten nicht ab: Einen Tag nach der gesenkten Prognose verkündete das Solarunternehmen heute, 18 Millionen Euro wegen der Insolvenz einer Beteiligung abschreiben zu müssen. Bei der gescheiterten Firma handelt es sich um den österreichischen Zellhersteller Blue Chip Energy, an der Solon noch 18,28 Prozent hält. 







