[Energiewende] Turbo-Ausstieg: Deutsche Atomkraftwerke werden stufenweise abgeschaltet

Juni 4th, 2011

[Energiewende] Turbo-Ausstieg: Deutsche Atomkraftwerke gehen stufenweise vom Netz

Rasche Einigung zwischen Bund und Ländern: Die 17 Atomkraftwerke in Deutschland sollen bis 2022 in klar festgelegten Stufen abgeschaltet werden. Jedem AKW werde ein “Endproduktionsdatum” zugeordnet, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Gespräch mit den Ministerpräsidenten am Freitag in Berlin. Über die dauerhafte Stilllegung der acht bereits abgeschalteten AKW hinaus wurden die Jahre 2015, 2017, 2019 und 2021 sowie 2022 vereinbart. Die zunächst in der schwarz-gelben Koalition erwogene Abschaltung vieler AKW auf einmal erst 2021/2022 lehnten die Länder ab. Eine Reserve für den Fall von Stromengpässen in den nächsten beiden Wintern soll möglichst nicht durch ein Atomkraftwerk abgedeckt werden. mehr »

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[Energiewende] Bundeskanzlerin Angela Merkel: Stufenweise AKW-Abschaltung kommt. Basta.

Juni 3rd, 2011

 [Energiewende] Bundeskanzlerin Angela Merkel: Stufenweise AKW-Abschaltung kommt. Basta.Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat klargemacht, dass jedem Atomkraftwerk ein Enddatum zugeordnet und somit eine stufenweise Abschaltung bis 2022 garantiert wird. Das sagte Merkel am Freitag nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten in Berlin.

Aus Regierungskreisen erfuhr die Deutsche Presse-Agentur zudem, dass ein AKW als Kaltreserve trotz der Bedenken der Länder für den Fall von Stromengpässen vorgehalten werden soll.


buendnisgruene via FlickR/cc

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[Fukushima] Atom-Behörde IAEA bestätigt: Japan unterschätzte Tsunami-Gefahr nach Erdbeben

Juni 1st, 2011

Japan hat nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die Tsunami-Gefahr für das Küstengebiet am Atomkraftwerk Fukushima unterschätzt. Das geht aus dem Entwurf eines Berichts der IAEA zur Atomkrise hervor, den ein IAEA-Team am Mittwoch der japanischen Regierung in Tokio überreichte. Der 14 Meter hohe Tsunami nach dem Erdbeben vom 11. März sei ganz offensichtlich die direkte Ursache für die Katastrophe im AKW Fukushima, erklärte der Chef des IAEA-Teams, Michael Weightman. Sein 18-köpfiges Expertenteam hatte rund eine Woche in Japan die schlimmste Atomkatastrophe seit Tschernobyl untersucht.

In der Zusammenfassung lobte die IAEA den Umgang Japans mit der Krise als “beispielhaft”, mahnte aber zugleich die Unabhängigkeit der Atomaufsicht an. Japans Atomaufsichtsbehörde untersteht dem Industrieministerium, das sich für Atomenergie stark macht. Das nukleare Regulierungssystem müsse strukturell unabhängig sein, schreibt die IAEA. mehr »

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[Energiewende] Regierung nimmt Klage von Eon gegen AKW-Abschaltungen gelassen

Juni 1st, 2011

 [Energiewende] Regierung nimmt Klage von Eon gegen AKW-Abschaltuingen gelassen  Die Bundesregierung sieht der Klage des Energiekonzerns Eon gegen die Atomsteuer gelassen entgegen. Jedem Unternehmen stünden in einem Rechtsstaat wie Deutschland Mittel und Wegen offen, diese Rechtsauffassung deutlich zu machen, sagte Vize-Regierungssprecher Christoph Steegmans am Mittwoch in Berlin.

Die Regierung erwartet bei einem Aus für acht Atomkraftwerke statt 2,3 Milliarden nur noch Einnahmen von 1,3 Milliarden Euro pro Jahr. Der Sprecher von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) betonte, die Steuer habe einen bestimmten Zweck mehr »

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[Atomkraft] SPD: Kurt Beck zweifelt an parteiübergreifendem Atom-Konsens – Übertragung von Laufzeiten

Juni 1st, 2011

 [Atomkraft] SPD: Kurt Beck zweifelt an parteiübergreifendem Atom-Konsens - Übertragung von Laufzeiten
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sieht nur geringe Chancen für einen parteiübergreifenden Atomkonsens. “Ich will jetzt noch nicht Nein sagen. Aber ich bin sehr skeptisch, ob wir das mittragen können”, sagte Beck der “Stuttgarter Zeitung” (Mittwoch) zur Haltung der SPD-geführten Länder zum Ausstiegskonzept der schwarz-gelben Bundesregierung.

Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Freitag verlangte Beck einen verbindlichen Ausstiegszeitplan für jeden einzelnen Meiler. “Die Trickserei mit den Laufzeiten, die wir in der Vergangenheit erlebt haben, muss ein Ende haben”, sagte der SPD-Politiker. “Angesichts der Debatten über Kaltreserven, Sicherheitspuffer und eine Überprüfungsklausel bis 2018 haben wir die Sorge, dass hier heimlich eine Art Revisionsklausel eingebaut wurde.” mehr »

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[Energiewende] Atomausstieg bis 2022 – Parteien beraten

Mai 31st, 2011

 [Energiewende] Atomausstieg bis 2022 - Parteien beraten Nach der Entscheidung der Regierungskoalition über einen Atomausstieg bis spätestens 2022 beraten heute (Montag) in Berlin die Parteien über den Abschied von der Kernkraft. Der Großteil der Meiler soll nach dem Willen der Bundesregierung schon bis 2021 vom Netz. Falls es Probleme bei der Energiewende gibt, sollen die letzten drei Meiler jedoch erst 2022 abgeschaltet werden. Diese Anlagen werden als “Sicherheitspuffer” angesehen. Das vereinbarten die Spitzen von Union und FDP in der Nacht zum Montag im Kanzleramt. mehr »

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[Atomkraft] Koalition beschließt Aus für acht Alt-Meiler – Atom-Ausstieg bis spätestens 2022

Mai 30th, 2011

[Atomkraft] Koalition beschließt Aus für acht Alt-Meiler - Atom-Ausstieg bis spätestens 2022

Die schwarz-gelbe Koalition will die sieben ältesten Atommeiler und das AKW Krümmel stilllegen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in der Nacht zum Montag aus Koalitionskreisen. Die sieben älteren AKW waren Mitte März nach der Katastrophe von Fukushima aus Sicherheitsgründen mit dem Atom-Moratorium abgeschaltet worden. Jedoch könnte mindestens eines der Kraftwerke für den Fall von Stromengpässen in Bereitschaft gehalten werden. Welches AKW das ist, entscheidet die Bundesnetzagentur.

Durchbruch im Ringen um den Abschied von der Kernenergie in Deutschland: Die schwarz-gelbe Koalition will bis spätestens zum Jahr 2022 endgültig den letzten Atommeiler stilllegen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagmorgen aus Koalitionskreisen in Berlin.

Der Großteil der Meiler soll schon bis 2021 vom Netz. mehr »

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[Energiewende] Schwarz-Gelb will Atomausstieg bis 2022

Mai 30th, 2011

[Energiewende] Schwarz-Gelb will Atomausstieg bis 2022

Durchbruch im Ringen um den Abschied von der Kernenergie in Deutschland: Die schwarz-gelbe Koalition will bis spätestens Ende 2022 endgültig den letzten Atommeiler stilllegen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagmorgen aus Koalitionskreisen in Berlin. Zuvor hatten die Koalitionsspitzen fast zwölf Stunden im Kanzleramt verhandelt.

Der Großteil der Meiler soll schon bis 2021 vom Netz. Falls es Probleme bei der Energiewende gibt, sollen die letzten drei Meiler jedoch erst 2022 abgeschaltet werden. Diese Anlagen würden als eine Art “Sicherheitspuffer” angesehen.

Nach dem früheren rot-grünen Atomausstieg wäre der letzte Meiler erst etwa gegen 2022/23 vom Netz gegangen. Noch im Herbst hatten Union und die FDP die Laufzeiten im Schnitt um 12 Jahre verlängert. Nach der Katastrophe von Fukushima vollziehen die Regierungsparteien nun eine Kehrtwende. mehr »

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[Atomkraft] Daimler-Ceo Zetsche kritisiert zu schnellen Atomausstieg

Mai 30th, 2011

 [Atomkraft] Daimler-Ceo Zetsche kritisiert zu schnellen AtomausstiegDaimler-Vorstandschef Dieter Zetsche hat den raschen Atomausstieg der Bundesregierung kritisiert und auf die Gefahren für die deutsche Industrie hingewiesen. In einem Interview mit der “Bild-Zeitung” (Montagausgabe) sagte Zetsche: “Es gibt einige Risiken für den Industriestandort Deutschland. Die Abkehr von einer bezahlbaren Energieversorgung ist klar ein Risiko.” Die Entscheidungen der Politik nach der Atomkatastrophe in Japan seien “sehr stark von Emotionen geprägt” gewesen. mehr »

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[Energiewende] Versorger-Betriebsräte fordern langsameren Atom-Ausstieg

Mai 29th, 2011

Die Betriebsräte der vier großen in Deutschland aktiven Energieversorger haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einem langsameren Vorgehen beim Atomausstieg aufgefordert. “Alle unsere Anlagen können noch lange Zeit einen sicheren und CO2-freien Beitrag zur Energieversorgung unseres Landes leisten. Es gibt keinen Anlass, diese Kraftwerke überhastet vom Netz zu nehmen”, schreiben die Arbeitgebervertreter der Konzerne Eon <EOAN.ETR>, RWE<RWE.ETR>, EnBW <EBK.ETR> und Vattenfall am Freitag in einem offenen Brief an die Kanzlerin. mehr »

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[Atomkraft] Besorgter RWE-Aufsichtsrat fordert Sondersitzung wegen Energiewende – RWE-Chef Jürgen Großmann unter Druck

Mai 29th, 2011

 [Atomkraft] Besorgter RWE-Aufsichtsrat fordert Sondersitzung wegen Energiewende Der Aufsichtsrat des Essener Energiekonzerns RWE hat nach Informationen des Nachrichten-Magazins “Der Spiegel” für Anfang August überraschend zu einer Sondersitzung geladen. Einziger Tagesordnungspunkt: Die Energiewende und somit auch die umstrittene Rolle von RWE-Chef Jürgen Großmann. Großmann steht nicht nur wegen seines kompromisslosen Pro-Atom-Kurses in der Kritik. Ihm wird auch angekreidet, dass er bereits seit Monaten versucht, ausländische Fusionspartner zu finden, auch um den Konzern ein Stück weit aus der Abhängigkeit der deutschen Politik zu lösen, wie “Der Spiegel” in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet. mehr »

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[Atomkraft] Beschlossene Sache? Sieben Altmeiler sollen vom Netz – zwei AKW “in kaltem Stand-by-Modus”

Mai 28th, 2011

 [Atomkraft] Beschlossene Sache? Sieben Altmeiler sollen vom Netz - zwei AKW in kalten Stand-by-ModusDas Ende der sieben ältesten Atomkraftwerke in Deutschland scheint beschlossene Sache zu sein. Die Umweltminister von Bund und Ländern sprachen sich am Freitag einhellig dafür aus, dass die vor 1980 ans Netz gegangenen Meiler keinen Strom mehr produzieren dürfen. Damit schickten sie eine klare Botschaft nach Berlin, wo am Sonntag bei einem Treffen der Koalitionsspitzen eine Entscheidung erwartet wird. FDP-Chef Philipp Rösler möchte jedoch, “dass ein bis zwei Kraftwerke für eine gewisse Zeit im kalten Stand-by-Modus bleiben und nicht sofort rückgebaut werden”. mehr »

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Wen wundert’s? Mehrheit der Deutschen findet Atom-Politik der Bundesregierung für unglaubwürdig

Mai 28th, 2011

 Wen wundert's? Mehrheit der Deutschen findet Atom-Politik der Bundesregierung für unglaubwürdig Jeder zweite Bundesbürger ist für einen raschen Ausstieg aus der Atomenergie. Nach dem jüngsten ZDF-Politbarometer plädieren 50 Prozent dafür, die deutschen Kernkraftwerke so schnell wie möglich abzuschalten. 35 Prozent favorisieren einen Ausstieg bis 2021, wie ihn einst die rot-grüne Bundesregierung geplant hatte. Nur 13 Prozent wollen nach der Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen an der von Schwarz-Gelb im Herbst beschlossenen Laufzeitverlängerung bis 2035 festhalten.

Die große Mehrheit der Bürger (68 Prozent) hält die Kehrtwende der schwarz-gelben Koalition in der Atompolitik für nicht glaubwürdig, nur 27 Prozent sehen das anders. Kritisch äußern sich vor allem die Anhänger von SPD (83 Prozent), Grünen (82 Prozent) und Linke (79 Prozent). mehr »

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[Energie] Blackout vorprogrammiert? Bundesnetzagentur warnt vor Strom-Lücke im Winter

Mai 28th, 2011

 [Energie] Blackout vorprogrammiert? Bundesnetzagentur warnt vor Strom-Lücke im Winter  Mit dem bevorstehenden Aus für die älteren Kernkraftwerke könnte das Stromnetz in Süddeutschland in diesem Winter in eine kritische Lage geraten. Wenn die Sonne nicht scheine, kein Wind blase und auch noch die belastete Nord-Südleitung ausfalle, würden an einem kalten Wintertag Kapazitäten in einer Größenordnung von rund 1000 Megawatt fehlen, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, am Freitag in Bonn. Deshalb wäre es klug, sich für einen solchen Notfall die Option zu erhalten, Kernkraftwerke aus dem Moratorium wieder aufschalten zu können. mehr »

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