
Der frühere Hamburger Umweltsenator und heutige RWE-Manager Fritz Vahrenholt zweifelt in einem neuen Buch alle bisherigen Prognosen über die nahende Klimakatastrophe an.
So werde die Sonne in den nächsten Jahrzehnten kälter, die Aktivität nehme ab, sagte Vahrenholt in Berlin bei der Vorstellung des Buchs «Die kalte Sonne. Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet». Der menschengemachte Einfluss auf das Klima durch Treibhausgas-Ausstöße werde maßlos überschätzt und der Einfluss der Sonne unterschätzt, sagte Vahrenholt, der die RWE-Ökoenergie-Sparte Innogy leitet. mehr »






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Der Chef des französischen Energiekonzerns GDF Suez, Gérard Mestrallet, kritisiert den Alleingang der Bundesregierung bei der Energiewende. “Schade ist, dass Deutschland sich entschieden hat, ohne sich mit den Nachbarn und Partnern auszutauschen”, sagte Mestrallet heute im Gespräch mit dem “Handelsblatt”. Die Entscheidung habe schließlich kurz- und mittelfristig “große Konsequenzen für den europäischen Strommarkt”. 
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Seit der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima ist das Interesse an Strom aus Wasserkraft stark gestiegen. “Es rufen bei uns sogar viele Privatleute an, die einen Bach hinter dem Grundstück haben und eine Turbine montieren wollen”, sagte Stefan Prott von der Energieagentur NRW in Bad Sassendorf im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Doch so einfach gehe das nicht. “Wir müssen immer den Spagat zwischen ökologischem Gewässerschutz und dem technisch Machbaren schaffen.”
Bis zum Jahresende will der Ökostrom-Anbieter Lichtblick rund 400 Mini-Blockheizkraftwerke vor allem in Norddeutschland installiert haben. Gebaut werden sie von Volkswagen im Werk Salzgitter. Man sei mit dieser Entwicklung zufrieden, sagte ein Lichtblick-Sprecher in Hamburg. Der Start des 2009 vereinbarten Gemeinschaftsprojektes von Lichtblick und Volkswagen hatte sich wegen längerer technischer Entwicklungszeiten zunächst verzögert.
Das Bundeskartellamt warnt vor Wettbewerbsverzerrungen durch die Förderung erneuerbarer Energie. “Der Atomausstieg ist langfristig gut für die Wettbewerbsstruktur”, weil der Einfluss der großen vier Energiekonzerne in Deutschland sinke, sagte Behördenchef Andreas Mundt am Dienstag in Berlin. Die Förderung von Strom aus Sonne, Wind und Wasser sei aber zu hoch. Der Preis dafür bilde sich zu wenig am Markt. 
Die Krisenstimmung in der Solarbranche erreicht den Wechselrichter-Hersteller SMA: Das Unternehmen hat seine Gewinnerwartung nach unten korrigiert und trennt sich von rund 1.000 Zeitarbeitern. Die Nachfrage nach Solarstromanlagen habe sich nach den Sommermonaten nur geringfügig verbessert, teilte SMA Solar am Montag in Niestetal bei Kassel mit. Deshalb rechne der Vorstand nun für das laufende Jahr mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro bis 1,7 Milliarden Euro. Vorher war SMA von bis zu 1,9 Milliarden Euro ausgegangen.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat gemeinsam mit der Schweizer Energieministerin Doris Leuthard das neue Wasserkraftwerk in Rheinfelden eingeweiht. Das knapp 400 Millionen teure Projekt in der Grenzstadt verfügt über vier Turbinen, die die Kraft des Rheins zur Stromerzeugung nutzen. Damit soll das Wasserkraftwerk von Energiedienst AG, EnBW und Axpo AG etwa drei Mal so viel Ökostrom erzeugen wie die alte Anlage. 








