
Trash to treasure: CORA heißt der äußerst löbliche Ansatz, Müll, wo auch immer es möglich ist, gar nicht erst entstehen zu lassen. Diese Smartphone-App wurde ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und des umweltbewussten Handelns geschrieben und ist sehr vielseitig einsetzbar. Die Basis bildet eine umfangreiche Datenbank, an der gerade noch geschrieben wird.
Der User tippt bei Bedarf in sein Smartphone ein, was er herzugeben hat – das kann ein benutzter Kaffeefilter genauso sein wie ein alter kaputter Fernseher – und hat anschließend die Wahl zu bestimmen, was damit geschehen soll. Soll Was-auch-immer recycelt werden? Oder bei einem Heimwerker-/DIY-Projekt eingesetzt werden? Vielleicht MUSS der Müll ja zu einer speziellen Sammelstelle? Oder kann man eventuell sogar noch Geld dafür bekommen?
All diese Fragen beantwortet CORA zuverlässig – dann, wenn das Programm ganz ausgereift ist. Denn zur Zeit kann man sich lediglich in die Warteschlange derer einreihen, die willig sind, das Programmchen zu testen – und liefert nicht nur die Adressen möglicher künftiger Verwender samt Wegbeschreibung, sondern dürfte mit der DIY-Projekt-Funktion auch so manchen Nutzer zu kreativen Ideen inspirieren, die das ursprüngliche Ansinnen des Wegwerfers nicht nur zunichte machen, sondern ihn selbst handeln lassen. Eine sehr schöne Sache und ein deutliches Signal für mehr Nachhaltigkeit! Jetzt muss das Projekt nur noch finanziert werden.
Und das versucht Team CORA gerade über Kickstarter, die mittlerweile recht bekannte Finanzierungsplattform für neue Konzepte und Projekte. Zwölf Tage lang läuft die Kickstarter-Frist noch, Eine Summe von insgesamt 75 000 Dollaronen als Startkapital ist angepeilt, momentan steht die Finanzierungssumme bei knapp 8 000 Dollar.
Bleibt zu hoffen, dass die nötigen 75k Schleifen noch zusammenkommen, denn die App soll laut Testermeinungen eine tolle Menüführung haben und die Datenbank schon recht fortgeschritten sein. Viel Erfolg, Team CORA!
[Photo: Cora]
[Cora bei Kickstarter] [App Walkthrough] [via]
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