
Das ist eine gute Sache: Der finnische Mobiltelefonhersteller und nach wie vor grösste Handyproduzent des Planeten, Nokia, hat ethische Mindeststandards für die Verwendung von problematischen Rohstoffen festgesetzt.
Tantal, Zink, Gold oder Wolfram stammen heute oft aus Problemzonen der Dritten Welt, in welchen der Abbau, Transport und Handel mit den lukrativen Ressourcen direkt zur Finanzierung von Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und lokalen Kriegen dienen. Das will Nokia nun ausschliessen, und verpflichtet sich daher, nur noch Rohstoffe aus zertifizierter Herkunft zu verwenden, und diese ethischen Mindeststandards auch auf Anbieter und Handelspartner auszudehnen. Genau das ist der richtige Weg, und wir sollten Nokia dafür dankbar sein, hier mit gutem Beispiel voranzugehen und damit Druck auf andere Elektronikanbieter aufzubauen, solche Standards ebenfalls einzuhalten.
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