[Energiewende] AKW-Rückbau soll 18 Milliarden Euro kosten- rechnet ADL-Studie vor

September 28th, 2011

 XXXX Der Rückbau der deutschen Atomkraftwerke wird für die Betreiber Eon, RWE, EnBW und Vattenfall teuer. Die Unternehmen müssen mit Kosten von mindestens 18 Milliarden Euro rechnen, bis die 17 vom Ausstiegsbeschluss betroffenen Kernkraftwerke abgerissen und entsorgt sind, wie die Unternehmensberatung Arthur D. Little (ADL) in einer aktuellen Studie analysiert, die dem “Handelsblatt” (Mittwochsausgabe) vorliegt.

Nukleardienstleister könnten dagegen auf lukrative Aufträge hoffen. Nach der überraschenden Energiewende mussten die Betreiber unmittelbar acht Reaktoren stilllegen und in den kommenden elf Jahren die restlichen neun Anlagen. Mit dem Rückbau wartet eine logistische und finanzielle Herausforderung auf die Branche. mehr »

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[Green Gadgets] Lenovo räumt ab beim “UL Environment Rating”

September 28th, 2011

Stolz verkündet der chinesische PC-Bauer Lenovo heute, dass sage und schreibe 11 ThinkVision Monitore mit einem Gold-Rating im Rahmen des „UL Environment’s Sustainable Product Certification (SPC) Program“, einer Zertifizierung von nachhaltigen High-Tech-Produkten, ausgezeichnet wurden. Lenovo sei damit der PC-Hersteller mit dem größten Portfolio an „UL Environment Gold“ zertifizierten Produkten. mehr »

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Electree: Bonsai sorgt für Strom

September 27th, 2011

Irgendwie kommt es mir zwar vor, als hätte ich so etwas wie dieses mit Solarzellen bestückte „Bonsai-Bäumchen“ schon mal vor einiger Zeit gesehen, aber es kann durchaus sein, dass es damals noch ein Entwurf war und es erst jetzt zum Produkt gereift ist.

Auf jeden Fall kann nun der Bonsai-Liebhaber, der es nicht so mit der blühenden Natur hat, auch etwas Chices für den Schreibtisch erwerben.Insgesamt 27 Solarplättchen sitzen auf den „Zweigen“, die je nach Lichteinfall so ausgerichtet werden können, dass man das Optimum aus den Sonnenstrahlen holt.

Bis der so genannte Electree vollständig aufgeladen ist, werden 36 Stunden benötigt; danach kann man seine Gadgets via USB damit bedienen.

Kostet 299 Euro, ist also ein eher teurer Spaß für Leute, die meinen, sie benötigten etwas Innovativ-Designmäßiges auf dem Schreibtisch.

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[Müll] London kämpft mit sprechenden Mülltonnen gegen Abfall auf Straßen

September 27th, 2011

london muell trash
In den britischen Städten London und Liverpool soll die Aufstellung sprechender Mülltonnen Passanten dazu animieren, ihren Müll nicht mehr auf der Straße zu entsorgen. 25 Tonnen sollen ab Mitte Oktober aufgestellt werden, die, wenn Müll eingeworfen wird, verschiedene Melodien, Sprüche oder auch Rülpse abspielen werden, berichtet der britische TV-Sender “Sky-News”. In Liverpool, der Stadt der “Beatles” soll es zudem einen “Beatles Bin” mit Hits der Band geben. mehr »

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Steinzeitlich: Das Schweizer Taschenmesser

September 26th, 2011

Zumindest bei den männlichen Vertretern der menschlichen Spezies scheint es ja einen unbewussten Drang zum Besitz eines Taschenmessers zu geben, und vielleicht haben wir es da ja mit einer der so genannten anthropologischen Konstanten zu tun.

Sollte das der Fall sein, wäre auch diese Konstruktion eines vermutlichen Steinzeit-Taschenmessers plausibel.

Wobei bezeichnend wäre, dass auf Vorrichtungen zur Pflege von Zähnen und Fuß- und Zehnägeln verzichtet wurde – Zivilisation beginnt eben mit der Körperhygiene.

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Recycling mit Duftnote: Re-Q bringt Seifenreste in Form

September 23rd, 2011

Hochmodern sieht diese Gerätschaft namens Re-Q aus, die sich gleich in zweierlei Hinsicht dem Recycling verschrieben hat: Sie soll aus unansehnlichen Seifenresten formschöne neue Stücke machen, und sie soll dies unter Verwendung von Brauchwasser tun.

Das ist sicher Geschmackssache, und auch die Frage, was passiert, wenn man Seifen mit unterschiedlicher Duftnote mit einander kombiniert, ist sicher ganz interessant.

Re-Q ist allerdings ohnehin derzeit nur ein Konzept; lobenswert finde ich allerdings allemal, dass sich jemand Gedanken über das Schicksal der vernachlässigten Seifenreste macht, die man ja doch eher mit leicht schlechtem Gewissen wegwirft.

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[Energiewende] Überschuss: Deutschland exportiert nach wie vor mehr Strom als es importiert

September 20th, 2011

strom energie

Deutschland verkauft noch immer mehr Strom als das es einkauft. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 23,9 Terrawatt-Stunden (TWh) über die europäischen Stromnetze nach Deutschland eingeführt. Im gleichen Zeitraum führte Deutschland 27,9 TWh aus.

Im ersten Halbjahr 2010 lag die Einfuhrmenge noch bei 19,1 TWh. Demgegenüber sank die Ausfuhrmenge, im Vorjahreszeitraum lag sie bei 30,0 TWh. Der Überschuss in der Handelsbilanz verkleinerte sich von 10,9 TWh im ersten Halbjahr 2010 auf 4,1 TWh im ersten Halbjahr 2011. Die größten Strommengen wurden aus den beiden Nachbarländern Frankreich (10,4 TWh) und der Tschechischen Republik (5,6 TWh) eingespeist. Die beiden wichtigsten Abnehmer für Strom aus Deutschland waren die Alpennachbarn Österreich (7,8 TWh) und Schweiz (7,6 TWh).

wab/dts

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[Greentech] SMA senkt Erwartungen und schickt Zeitarbeiter nach Hause …

September 20th, 2011

[Greentech] SMA senkt Erwartungen und schickt Zeitarbeiter nach Hause ...Die Krisenstimmung in der Solarbranche erreicht den Wechselrichter-Hersteller SMA: Das Unternehmen hat seine Gewinnerwartung nach unten korrigiert und trennt sich von rund 1.000 Zeitarbeitern. Die Nachfrage nach Solarstromanlagen habe sich nach den Sommermonaten nur geringfügig verbessert, teilte SMA Solar am Montag in Niestetal bei Kassel mit. Deshalb rechne der Vorstand nun für das laufende Jahr mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro bis 1,7 Milliarden Euro. Vorher war SMA von bis zu 1,9 Milliarden Euro ausgegangen. mehr »

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[GreenArt] Künstlerwerkstatt art-efx aus Potsdam verschönert Strom-Kästen – am liebsten mit “Natur”-Graffiti

September 20th, 2011

[GreenArt] Künstlerwerkstatt art-efx aus Potsdam verschönert Stromkästen - am liebsten mit Natur-Graffiti

Daniel Siering schaut auf die Zeichnung in seiner Hand und schüttelt eine Spraydose. Dann sprüht er zügig ein paar braune Linien auf die Wand vor ihm, die zu einem Trafohäuschen im Potsdamer Stadtteil Fahrland gehört. Der 31-jährige gelernte Tischler, der seit seiner Jugend Sprayer ist, arbeitet für die Potsdamer Firma art-efx. Das Unternehmen verschönert mit Graffiti Stromkästen, Trafohäuschen, Garagentore und Häuserfassaden in ganz Deutschland.

“Die meisten Kunden wollen ein Motiv mit Natur”, sagt Siering und nimmt die Maske vom Gesicht, die ihn vor giftigen Dämpfen schützt. Auch auf dem Trafohäuschen in Fahrland einsteht eine idyllische Landschaft – im Auftrag der Potsdamer Stadtwerke EWP. mehr »

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[Greentech] Grüner MinisterpräsidentKretschmann weiht Wasserkraftwerk in Rheinfelden ein

September 19th, 2011

[Greentech] Grüner MinisterpräsidentKretschmann weiht Wasserkraftwerk in Rheinfelden einBaden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat gemeinsam mit der Schweizer Energieministerin Doris Leuthard das neue Wasserkraftwerk in Rheinfelden eingeweiht. Das knapp 400 Millionen teure Projekt in der Grenzstadt verfügt über vier Turbinen, die die Kraft des Rheins zur Stromerzeugung nutzen. Damit soll das Wasserkraftwerk von Energiedienst AG, EnBW und Axpo AG etwa drei Mal so viel Ökostrom erzeugen wie die alte Anlage. mehr »

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Ehrgeizige Koreaner: CE-Riese LG will unter Top Ten im Greentech- und Solar-Business

September 18th, 2011

 Ehrgeizige Koreaner: CE-Riese LG will unter Top Ten im Greentech- und Solar-Business

Der koreanische Elektronikriese LG startet spät, aber mit voller Kraft in das Photovoltaik-Geschäft. “Wir wollen unter die Top Ten der Solarbranche im Weltmarkt aufsteigen”, kündigte Michael Harre, Europachef von LG Solar in Willich bei Düsseldorf, im Gespräch mit dem “Handelsblatt” (Montagsausgabe) an. Der koreanische Elektronikkonzern will alles aus einer Hand anbieten: vom Rohstoff Silizium, über die Zelle bis zum fertigen Solarmodul. “Bis zum Jahr 2013 bauen wir eine vollintegrierte Fertigung mit einer Jahreskapazität von einem Gigawatt auf”, sagte Harre, der erst seit Mai das Solargeschäft in Europa führt. Der LG-Konzern stieg erst im vergangenen Jahr offiziell in die Produktion von Solarmodulen und -zellen ein. Bisher liegt die Fertigungskapazität nur bei 330 Megawatt (MW), während chinesische Topunternehmen wie die Nummer eins Suntech bereits Fabriken mit einer Gesamtkapazität von mehr als zwei Gigawatt betreiben. Außerdem fertigt LG bisher nur Solarzellen und -module. Im kommenden Jahr will der Konzern die Fertigung im koreanischen Werk im ersten Schritt auf 500 MW und 2013 auf ein Gigawatt hochfahren.

wat/dts

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Stotternde Energiewende: Strom-Riese EnBW braucht noch mehr Geld

September 18th, 2011

Stotternde Energiewende: Strom-Riese EnBW braucht noch mehr Geld

Auf den Stromkonzern EnBW unter seinem Chef Hans-Peter Villis kommen weitere massive Investitionserfordernisse zu. Wie der “Spiegel” meldet, wollen die Düsseldorfer Stadtwerke, an denen EnBW 55 Prozent der Anteile hält, ein ultramodernes Gaskraftwerk in Düsseldorf errichten. Unterstützt wird das rund eine halbe Milliarde Euro teure Vorhaben nicht nur von der nordrhein-westfälischen Landesregierung, sondern auch von den anderen Anteilseignern. Obwohl Villis mit seinem Karlsruher Stromkonzern nicht einmal in der Lage ist, den Umbau von der Atomwirtschaft auf regenerative Energien in Baden-Württemberg zu stemmen, und dafür sogar in der vergangenen Woche eine Kapitalerhöhung forderte, dürfte er sich dem Drängen aus Düsseldorf kaum entziehen können. mehr »

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[Video] “Klimazerstörung made in Germany”: Greenpeace protestiert gegen VW bei der IAA

September 18th, 2011

[IAA] Klimazerstörung made in Germany: Greenpeace protestiert gegen VW bei der IAA

Mit einem großen Plakat hat die Umweltorganisation Greenpeace auf der Automesse IAA in Frankfurt am Main ihren Protest gegen Volkswagen fortgesetzt. An der Halle, in der sich Europas größter Autohersteller präsentiert, entrollten Aktivisten ein Banner mit der Aufschrift “Not up! to date”. Damit wurde auf den auf der IAA neu vorgestellten Kleinwagen Up angespielt. Darunter stand “Klimazerstörung made in Germany”.

Die Polizei rechnete nach eigenen Angaben nicht damit, die Aktion räumen zu müssen. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die Aktivisten letztlich von alleine ihren Posten verließen mehr »

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Greentech statt AKW: Siemens verabschiedet sich vom Atom-Geschäft

September 18th, 2011

Greentech statt AKW: Siemens verabschiedet sich vom Atom-Geschäft

Der Münchner Siemens-Konzern verabschiedet sich komplett aus dem Atomgeschäft. Das erklärt Unternehmenschef Peter Löscher in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin “Der Spiegel”. “Das Kapitel ist für uns abgeschlossen”, bekräftigt Löscher gegenüber dem Blatt. Die Entscheidung, sagte der Siemens-Chef, sei die “Antwort” seines Unternehmen “auf die klare Positionierung von Gesellschaft und Politik in Deutschland zum Ausstieg aus der Kernenergie” nach der Atomkatastrophe von Fukushima. mehr »

Von Denise Kohmann • Abgelegt unter Atomkraft, GreentechNewsKommentar schreiben