![[Greentech] Go East: SMA Solar expandiert nach Indien](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2010/05/sma-solar_screen_550.jpg)
Der Solartechnik-Hersteller SMA Solar erwägt den Aufbau eines Produktionsstandorts in Indien, um der Nachfrage aus Asien gerecht zu werden. Das Unternehmen wolle geografisch näher an den wachsenden Markt für Photovoltaik-Wechselrichter heran rücken und schaue sich unter diesem Gesichtspunkt den asiatisch-pazifischen Raum genau an, sagte der Chef der indischen SMA-Solar-Niederlassung, Rakesh Khanna, am Montag. Indien sei dabei einer der präferierten Standorte.
SMA Solar produziert hauptsächlich in Deutschland, hat aber auch eine Produktion in Denver. mehr »







Die Kosten für die Erzeugung von Solar- und konventionellem Strom werden in Deutschland spätestens in vier Jahren gleich hoch sein. Das prognostiziert der Chef des börsennotierten Reutlinger Maschinenbauers Manz, Dieter Manz. “Bei Dünnschicht-Modulen nähern wir uns in großen Schritten Produktionskosten von 50 Cent je Watt Modulleistung. Damit wird Solarstrom in immer mehr Märkten billiger als gekaufter Strom vom Energieversorger”, sagte Manz der “Wirtschaftswoche”.
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Der Einstieg von Volkswagen ins Geschäft mit der Offshore-Windenergie rückt näher. “Wir führen enge Gespräche mit mehreren Windpark-Planern. Eine Entscheidung hat sich aber noch nicht herauskristallisiert”, hieß es aus der Konzernzentrale in Wolfsburg. Die Verhandlungen mit vier potenziellen Partnern liefen weiter, es gebe bisher weder Zu- noch Absagen.
Die Ostküste der USA bereitet sich auf den mächtigen Hurrikan “Irene” vor, der auf den Bahamas schon schwere Schäden angerichtet hat. Der Wirbelsturm der Kategorie 3 bewegt sich nach Angaben des National Hurricane Centers in nördliche Richtung auf die Küste von North Carolina zu. Bundesstaaten an der Ostküste verhängten vorbeugend den Notstand in einigen Regionen. Das National Hurricane Center warnte auf seiner Internetseite auch vor einer möglichen Sturmflut in den betroffenen Gebieten.
Baden-Württemberg bietet ein Kohlekraftwerk als Kaltreserve für künftige Stromengpässe an und vermeidet damit wohl, dass ein altes Atomkraftwerk in Bereitschaft gehalten werden muss. Die Genehmigung für Block 3 des Kohlekraftwerks Mannheim könne bis Ende Oktober erteilt werden, teilte das Umweltministerium in Stuttgart am Freitag der Bundesnetzagentur mit. Das Ministerium gehe davon aus, dass die Frage nach einer atomaren Kaltreserve – beispielsweise das AKW Philippsburg I – nun vom Tisch sei, hieß es.
Der Essener Energiekonzern RWE, nach eigenen Angaben führender Stromproduzent Deutschlands, kalkuliert mit steigenden CO2-Emissionen aufgrund der Energiewende. “Wir werden bis zu zehn Jahren warten müssen, um wieder einen gleich hohen Anteil an CO2-freier Stromerzeugung zu haben wie bisher”, sagt Johannes Lambertz, Chef der Kraftwerksparte RWE Power AG, im Gespräch mit dem Bielefelder Westfalen-Blatt. 



In der deutschen Solarbranche sind nach Berechnungen von Wissenschaftlern deutlich weniger Menschen beschäftigt als von Branchenverbänden angegeben. Laut der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) gibt es in der deutschen Fotovoltaik-Branche derzeit rund 80.000 Arbeitsplätze. Die von den Branchenverbänden der Solarwirtschaft angegebenen 133.000 Arbeitsplätze würden bei weitem nicht erreicht.
Der Solartechnik-Hersteller SMA Solar kann sich dank einer starken Basis im Ausland von der Krisenstimmung in der Branche absetzen. Nach einem besser als erwartet ausgefallenen ersten Halbjahr bestätigte das Unternehmen seine Zielvorstellungen für 2011.







