Kaliforniens Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat für weltweite “Energie-Freiheit” geworben. Bei einer internationalen Energiekonferenz der UN-Organisation für Industrielle Entwicklung (UNIDO) in Wien sagte der gebürtige Österreicher am Dienstag, das Energiethema dürfe nicht auf einer abstrakten Ebene abgehandelt werden: “Wir brauchen Argumente, die die Menschen fühlen können”.
UNIDO-Generalsekretär Kandeh Yumkella betonte bei der Eröffnung: “Energie ist das bestimmende Thema dieses Jahrzehnts.” mehr »






Nach dem Beschluss über den beschleunigten Atomausstieg in Deutschland treibt der Energiekonzern RWE offenbar seinen Umbau voran. Nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” (Mittwochsausgabe) will sich RWE bereits in den nächsten Tagen von der Mehrheit seiner Netzsparte Amprion trennen. Bis Ende Juni sollen 75 Prozent der Amprion-Anteile den Besitzer wechseln, verlautet aus Finanzkreisen. Die Abspaltung der wertvollen Stromautobahnen soll Bankenkreisen zufolge fast eine Milliarde Euro in die klammen Konzernkassen spülen.
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Die Abschaltung von acht Atomkraftwerken kann einer Studie zufolge im laufenden Jahr nicht als Begründung für höhere Strompreise angeführt werden. Die Konzerne hätten den Stromeinkauf im Großhandel für das laufende Jahr bereits vor dem Atom-Moratorium größtenteils abgewickelt, heißt es in einer Analyse des Energiewissenschaftlers Gunnar Harms im Auftrag der Grünen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über die die “Saarbrücker Zeitung” am Dienstag berichtet hatte.
Deutschland hat bei einer Fukushima-Sonderkonferenz mit 151 Ländern in Wien weltweit verpflichtende Kontrollen von Atomkraftwerken und bindende Sicherheitsstandards gefordert. Internationale Sicherheitsanforderungen müssten nach der Atomkatastrophe in Japan überprüft werden und bräuchten einen stärker bindenden Charakter, sagte Umweltstaatssekretärin Ursula Heinen-Esser am Dienstag vor der Konferenz.
Die Großaktionäre des Energiekonzerns EnBW wollen nach Informationen der Wochenzeitung “Die Zeit” (Hamburg) über eine möglichen Klage des Unternehmens gegen die Brennelementesteuer mitentscheiden. “Über eine Klage gegen die Kernbrennelementesteuer ist mit uns noch nicht gesprochen worden”, sagte der baden-württembergische Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SDP) dem Blatt. “Wir gehen aber davon aus, dass wir als Eigentümer gefragt werden.” Das erwartet auch der Vorsitzende Oberschwäbischen Elektrizitätswerken (OEW), Kurt Widmaier.
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) gehen die Vorgaben der EU-Kommission zur Steigerung der Energieeffizienz laut einem Zeitungsbericht zu weit. Man bewerte die Vorschläge, die Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) am Mittwoch in Brüssel vorstellen will, “sehr kritisch”, zitiert die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” eine Analyse des Ministeriums.
Der Windkraftanlagenhersteller Nordex soll einen Windpark mit 120-Megawatt in den USA entwickeln. Mit dem Unternehmen Way Wind sei ein Joint-Venture-Vertrag unterschrieben worden, der die Planung von 48 Anlagen vorsieht, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Anlagen sollen 2013 im US-Bundesstaat Nebraska errichtet werden.
Die ökologische Landwirtschaft in Deutschland ist auch im vergangenen Jahr gewachsen. Die biologisch bewirtschaftete Fläche sei um 4,6 Prozent gegenüber 2009 größer geworden, berichteten die Dortmunder «Ruhr Nachrichten» (Mittwochausgabe) vorab unter Berufung auf das Bundeslandwirtschaftsministerium. Die Zahl der Bio-Betriebe sei um 4,3 Prozent gestiegen. Ende 2010 seien 990.702 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche von insgesamt 21.942 Betrieben nach den Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaftet worden.
Das Atom-Moratorium der Bundesregierung und die beschlossene Stilllegung von Kernkraftwerken sind offenbar kein Grund für Strompreiserhöhungen. Dies geht aus einer neuen Studie der grünen Bundestagsfraktion hervor, über die die “Saarbrücker Zeitung” berichtet.
Die Ursache für den Abbruch der Spitze einer Windkraftanlage bei Kirtorf ist weiter unklar. Zum Zeitpunkt des Unfalls habe im Vogelsbergkreis starker Wind geherrscht, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Es sei jedoch noch nicht geklärt, warum der obere Teil des Turms samt Gondel und Rotor abbrach. Die Betreiberfirma habe Experten geschickt, um den Vorfall zu untersuchen.
Die großen Stromkonzerne in Deutschland bereiten Verfassungsklagen gegen die Bundesregierung vor, um das Atomgesetz zu kippen und anschließend womöglich milliardenschwere Schadensersatzforderungen stellen zu können. Dazu haben die Konzerne nach Informationen des Nachrichten-Magazins “Der Spiegel” namhafte Anwaltskanzleien engagiert und sich mit entsprechenden Gutachten gewappnet. 







