Bei der geplanten Umstellung auf erneuerbare Energien will die Bundesregierung Tempo machen. “Wir werden ein Konzept auflegen, das deutlich macht: Das Zeitalter der erneuerbaren Energien ist erreichbar – und zwar schneller, als viele Menschen gedacht haben”, kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag in ihrer wöchentlichen Video-Botschaft an.
Gleichzeitig gelte es, den Preis für Strom bezahlbar zu halten. “Die Kernenergie wird in diesem Konzept lediglich die Funktion einer Brückentechnologie haben”, betonte Merkel. mehr »







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Ein wissenschaftliche Studie will belegen, dass die Trink-Empfehlung von zwei Litern Wasser am Tag überholt ist. Stattdessen genüge es, nur zu trinken, wenn man durstig ist.
Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch wirft der Bundesregierung Untätigkeit angesichts der zunehmenden Fettleibigkeit unter Kindern und Jugendlichen vor. “Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) ignoriert das Problem – obwohl die Kosten, die durch falsche Ernährung und die Folgeerkrankungen verursacht werden allein in Deutschland inzwischen 70 Milliarden pro Jahr betragen”, sagte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von Foodwatch der “Berliner Zeitung” (Freitagausgabe).
Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbands Neuer Energieanbieter (BNE), hat die geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke scharf kritisiert. In einem Gastkommentar für die “Frankfurter Rundschau” schreibt Busch heute morgen, die Verlängerung behindere den Wettbewerb und stärke nur die vier “marktbeherrschenden” Stromerzeuger Eon, RWE, EnBW und Vattenfall.
Zehntausende Menschen haben am Samstag im Berliner Regierungsviertel gegen die weitere Nutzung der Atomenergie protestiert. Die Demonstration richtete sich besonders gegen den Plan der schwarz-gelben Bundesregierung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke um durchschnittlich zwölf Jahre zu verlängern. Die protestierenden Atomkraft-Gegner umzingelten symbolisch mit einem langen Protestzug Reichstag und Kanzleramt. Die Veranstalter nannten die Zahl von rund 100 000 Teilnehmern. Die Polizei gab dazu keine Auskunft. Beobachter schätzten deutlich mehr als die 40 000 bis 50 000 Menschen der Demonstration vor einem Jahr in Berlin. 







