
Der Phytoplankton-Gehalt der Meere hat im vergangenen Jahrhundert in fast allen Regionen der Erde abgenommen. Ursache sei vor allem die Erwärmung der Ozeane, berichten Forscher in der britischen Wissenschaftszeitschrift «Nature» (Bd. 466, S. 591).
Die nachlassende Phytoplankton-Produktion – jährlich im Durchschnitt etwa ein Prozent der weltweiten Masse – verändere nicht nur die marinen Ökosysteme, sondern auch die Erträge der Fischereiwirtschaft.
Phytoplankton sind winzige Lebewesen in den Meeren, die Photosynthese betreiben. Dazu gehören etwa Kiesel- und Grünalgen, Dinoflagellaten und Cyanobakterien. mehr »






Der Energiekonzern EnBW fürchtet aufgrund der geplanten Brennelementesteuer um seine Zukunftsfähigkeit. Die «Stuttgarter Zeitung» (Donnerstagausgabe) zitierte aus einem Argumentationspapier des Unternehmens, demzufolge der Konzern mit Konsequenzen für Investitionen und Arbeitsplätze droht, sollte die Abgabe kommen. «Der Verkauf von Unternehmensteilen, die Beendigung bereits in Angriff genommener Projekte und Investitionsvorhaben sowie mittelfristig ein erheblicher Personalabbau wären die zwangsläufige Folge», heißt es darin. Ein EnBW-Sprecher bestätigte der Zeitung die Existenz des Papiers.
Der Photovoltaik-Riese Solarworld hat von April bis Juni dank des ungebremsten Solarbooms in Deutschland den höchsten Quartalsumsatz seiner Geschichte erzielt. Die Erlöse stiegen von 227,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 382,8 Millionen Euro, wie die im TecDax <TDXP.ETR> notierte Gesellschaft am Donnerstag in Bonn mitteilte. Auch der Gewinn erholte sich nach Einbrüchen in den vergangenen Quartalen wieder deutlich. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdiente Solarworld 56,4 Millionen Euro, 10,9 Millionen mehr als vor einem Jahr.
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Im Streit um längere Laufzeiten für deutsche Kernkraftwerke geht die Atombranche in die Offensive: Der Präsident des Deutschen Atomforums, Ralf Güldner, fordert von der Bundesregierung eine unbefristete Öffnung der Laufzeiten.





Der scheidende BP-Chef Tony Hayward muss sich um seine finanzielle Zukunft keine Sorgen machen. Der Ölkonzern verabschiedet ihn mit einem goldenen Händedruck. Zunächst einmal bekommt er noch ein Jahresgehalt in Höhe von 1,045 Millionen Pfund (1,246 Mio Euro). Anschließend beträgt seine Rente 600 000 Pfund (715 000 Euro) jährlich. Außerdem hat er noch Aktienoptionen, deren Wert von BPs künftiger Entwicklung abhängt.








