[Klima] Weniger Plankton durch wärmere Ozeane

Juli 29th, 2010

Der Phytoplankton-Gehalt der Meere hat im vergangenen Jahrhundert in fast allen Regionen der Erde abgenommen. Ursache sei vor allem die Erwärmung der Ozeane, berichten Forscher in der britischen Wissenschaftszeitschrift «Nature» (Bd. 466, S. 591).

Die nachlassende Phytoplankton-Produktion – jährlich im Durchschnitt etwa ein Prozent der weltweiten Masse – verändere nicht nur die marinen Ökosysteme, sondern auch die Erträge der Fischereiwirtschaft.

Phytoplankton sind winzige Lebewesen in den Meeren, die Photosynthese betreiben. Dazu gehören etwa Kiesel- und Grünalgen, Dinoflagellaten und Cyanobakterien. mehr »

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Energie-Riese macht Druck: EnBW droht mit Entlassungen – wegen Brennelementesteuer

Juli 29th, 2010

 enbw stellen abbauXXXX Der Energiekonzern EnBW fürchtet aufgrund der geplanten Brennelementesteuer um seine Zukunftsfähigkeit. Die «Stuttgarter Zeitung» (Donnerstagausgabe) zitierte aus einem Argumentationspapier des Unternehmens, demzufolge der Konzern mit Konsequenzen für Investitionen und Arbeitsplätze droht, sollte die Abgabe kommen. «Der Verkauf von Unternehmensteilen, die Beendigung bereits in Angriff genommener Projekte und Investitionsvorhaben sowie mittelfristig ein erheblicher Personalabbau wären die zwangsläufige Folge», heißt es darin. Ein EnBW-Sprecher bestätigte der Zeitung die Existenz des Papiers.
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[GreenTechNews] Photovoltaik-Boom: Rekordumsatz bei Solarworld

Juli 29th, 2010

 solarworld Der Photovoltaik-Riese Solarworld hat von April bis Juni dank des ungebremsten Solarbooms in Deutschland den höchsten Quartalsumsatz seiner Geschichte erzielt. Die Erlöse stiegen von 227,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 382,8 Millionen Euro, wie die im TecDax <TDXP.ETR> notierte Gesellschaft am Donnerstag in Bonn mitteilte. Auch der Gewinn erholte sich nach Einbrüchen in den vergangenen Quartalen wieder deutlich. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdiente Solarworld 56,4 Millionen Euro, 10,9 Millionen mehr als vor einem Jahr. mehr »

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[WTF] Atom-Konzerne fordern unbegrenzte AKW-Laufzeiten

Juli 29th, 2010

unbegrenzte AKW LaufzeitenIm Streit um längere Laufzeiten für deutsche Kernkraftwerke geht die Atombranche in die Offensive: Der Präsident des Deutschen Atomforums, Ralf Güldner, fordert von der Bundesregierung eine unbefristete Öffnung der Laufzeiten.

“Lasst die Anlagen solange laufen, wie sie sicher sind und ihren Beitrag liefern”, sagte Güldner der Süddeutschen Zeitung (Donnerstagsausgabe). Die Koalition hatte zuletzt erbittert darüber gestritten, ob die Verlängerung eher vier, acht oder etwa 15 Jahre umfassen sollte. Bislang ist die Laufzeit der AKW rein rechnerisch auf 32 Jahre begrenzt. mehr »

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Dell: Bambus-Verpackungen für Notebooks sind kompostierbar

Juli 29th, 2010

dell verpackung green

Dell verwendet Verpackungsmaterial aus Bambus seit November 2009 bei den Netbooks Mini 10 und Mini 10v und seit kurzem auch bei einigen Inspiron-Notebooks. Die American Society for Testing and Materials (ASTM) hat nun die Verpackungsmaterialien des texanischen Computer-Riesen aus dem schnell nachwachsenden Rohstoff als “kompostierbar” zertifiziert.

ASTM ist eine internationale Normierungsorganisation, die technische Standards für Produkte und Services publiziert und Zertifizierungen vergibt. Dell hat für seine Bambus-Verpackungen die Zertifizierung ASTM D6400 erhalten. Damit wird bescheinigt, dass sie kompostier- und biologisch abbaubar sind.

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[Biotech] Morphosys macht wieder mehr Gewinn

Juli 28th, 2010

morphosys biotech gewinn
Das Biotechnologie-Unternehmen Morphosys hat im zweiten Quartal ungeachtet hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich sei der Gewinn auf 2,7 Millionen Euro (Vorjahr: 1,5) gestiegen, teilte die im TecDax notierte Gesellschaft am Mittwoch mit. Das operative Ergebnis erhöhte sich auf 3,6 Millionen Euro und übertraf damit leicht die Erwartungen der von dpa-AFX befragten Analysten. Auch beim Umsatz konnte Unternehmenschef Simon Moroney mit einem Anstieg von 22 Prozent auf 22,9 Millionen Euro punkten. mehr »

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WWF warnt: Staudämme bedrohen Riesenfische im Mekong

Juli 28th, 2010

wwf

Die einzigartigen Riesenfische im Unteren Mekong sind nach Angaben der Umweltstiftung WWF von elf Staudammprojekten bedroht. In China, Laos, Thailand und Kambodscha seien Dämme geplant – unpassierbare Hindernisse für die meterlangen und tonnenschweren Giganten.

Im Mekong leben vier der zehn größten Süßwasserfische der Welt, darunter der Riesen-Stachelrochen, der bis zu 600 Kilogramm schwer und bis zu fünf Meter lang wird. Der Riesenwels bringt es auf 350 Kilogramm. «Der Mekong-Strom ist ein Fluss der Superlative. Hier leben mehr riesige Süßwasser-Fische als in jedem anderen Strom der Erde», sagte WWF-Experte Petr Obrdlik. Fische von dieser Größe seien nicht in der Lage, Staudämme zu überwinden.
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[GreenTechNews] Norbert Röttgen weiter auf Greentech-Misssion: Wind-Energie soll stärker gefördert werden

Juli 28th, 2010

wind energie windpark-alpha-ventus

Beim Übergang zu den Erneuerbaren Energien will Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) die Windkraft stärker als bislang fördern. Dem «Hamburger Abendblatt» (Mittwochausgabe) kündigte der Umweltminister an, Investitionen in Windkraftanlagen auf See und auf dem Land zu erleichtern. Die verbesserten Investitionsbedingungen sollen «für die Planung und den Bau der Anlagen, über die Förderung der Einspeisung des Stroms, bis hin zum Netzausbau auf hoher See und der Netzanbindung auf dem Land» gelten, sagte der Minister.

Für den Ausbau der Offshore-Windenergie sollen auch staatliche Mittel zur Verfügung stehen. «Ich werde mich für Bürgschaften einsetzen, die von Offshore-Windenergie-Unternehmen beantragt werden können», sagte Röttgen. Er betonte: «Ich glaube, dass wir eine nahezu vollständige Stromversorgung durch Erneuerbare Energien bis 2050 erreichen können. mehr »

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Öl-Katastrophe im Golf: Hoffnung auf baldiges Ende der Öl-Pest steigt – BP will Öl-Leck endgültig schliessen

Juli 27th, 2010

Brennende Öl-Plattform Deepwater Horizon - Öl-Katastrophe im Golf by deepwaterhorizonresponse/cc

Ende ein Sicht? Mehr als drei Monate nach Beginn des Öl-Dramas wird das Leck im Golf von Mexiko endgültig versiegelt. Geht alles nach Plan, soll nach Angaben von BP damit am 2. August begonnen werden. Zunächst wird Schlamm und Zement von oben in das Bohrloch am Meeresgrund gepumpt. Später ist eine ähnliche Prozedur quasi von unten an der Quelle vorgesehen.

Doch Admiral Thad Allen, der Einsatzleiter der Regierung, warnte: Die Säuberung der verschmutzen US-Küste wird weitaus länger dauern. Auch wenn das Leck endgültig geschlossen ist, müsse man noch Wochen damit rechnen, dass Öl an die Küsten geschwemmt wird.
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Erdöl-Pipeline: Bulgarien zögert mit Zusage gegenüber Russland und Griechenland

Juli 27th, 2010

Erdöl Pipeline Bulgarien

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat am Dienstag in Bulgarien keine Zusage für eine mit Russland geplante Erdöl-Pipeline erhalten. Sein Kollege Bojko Borissow äußerte die Besorgnis, dass das Projekt die Umwelt in der bulgarischen Touristenhochburg Burgas am Schwarzen Meer belasten könnte. “Die Umwelt ist uns lieber”, begründete Borissow nach Angaben heimischer Medien den beabsichtigten Ausstieg Bulgariens aus dem Projekt. Die Regierungen beider Nachbarstaaten waren zuvor in der Residenz Bojana bei Sofia zu einer ersten gemeinsamen Sitzung zusammengekommen.
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Russland baut größtes Ozeanarium der Welt

Juli 27th, 2010

fische größtes Ozeanarium Welt

Russland lässt im Fernen Osten bis 2012 das weltweit größte Ozeanarium bauen. Die Anlage mit 435 Wasserbecken und Aquarien solle vor allem einer besseren Erforschung der Meeresbiologie im nordwestlichen Pazifik dienen.

Das sagte Dmitri Pitruk von der russischen Akademie der Wissenschaften. Den Zuschlag für das mit etwa 195 Millionen Euro veranschlagte Projekt erhielt das taiwanesische Unternehmen The Huangs Green Country Industrial Co Ltd. «Die Innenanlage hat 20 000 Quadratmeter. Es wird das weltgrößte Ozeanarium, was die Gesamtwassermenge angeht», sagte Unternehmenschef Kenny Chen der Nachrichtenagentur dpa in Taipeh am Dienstag.
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[Food] Alles Gemüse? In Deutschland wird deutlich weniger Gemüse gegessen

Juli 27th, 2010

Deutschland weniger Gemüse essen

Bio brummt? Gesundes Essen mega-hip? Gemüse-Boom? Von wegen. Keine Spur von Veggie-Fieber in deutschen Küchen – zumindest sofern man nach den Gemüse-Verkaufszahlen in Deutschland geht. Denn hierulande ist der Gemüseverzehr im ersten Halbjahr so stark gesunken wie seit acht Jahren nicht.

Insgesamt seien im Schnitt knapp 31 Kilogramm pro Haushalt eingekauft worden, teilte die Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) am Dienstag unter Berufung auf das GfK-Haushaltspanel mit. Das seien 3,5 Prozent weniger als 2009.

Grund sei unter anderem der Preisanstieg. Mit durchschnittlich 2,21 Euro je Kilogramm sei Frischgemüse binnen Jahresfrist um rund sieben Prozent teurer geworden. Wegen der anhaltend niedrigen Temperaturen in Spanien und dem späten Frühjahr in Deutschland haben den Angaben zufolge die Einkaufsmengen erst im Juni das Vorjahresniveau überschritten.
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Unglaublich: BP-Chef Tony Hayward bekommt zum Abschied 1,2 Mio Euro – und 715.000 Euro Jahresrente

Juli 27th, 2010

BP-Chef Tony Haywards Der scheidende BP-Chef Tony Hayward muss sich um seine finanzielle Zukunft keine Sorgen machen. Der Ölkonzern verabschiedet ihn mit einem goldenen Händedruck. Zunächst einmal bekommt er noch ein Jahresgehalt in Höhe von 1,045 Millionen Pfund (1,246 Mio Euro). Anschließend beträgt seine Rente 600 000 Pfund (715 000 Euro) jährlich. Außerdem hat er noch Aktienoptionen, deren Wert von BPs künftiger Entwicklung abhängt.

Dies erinnert die Briten an Sir Fred Goodwin, den ehemaligen Chef der Royal Bank of Scotland (Royal Bank of Scotland (RBS), die die Finanzkrise ohne massive staatliche Hilfe nicht überlebt hätte. Dennoch verließ Goodwin das Unternehmen mit einer Rente von sogar 700 000 Pfund (835 000 Euro). Die daraufhin einsetzende Kritik der Medien wie auch des damaligen Premierministers Gordon Brown bewegte ihn dazu, auf die Hälfte zu verzichten. mehr »

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Öl-Riese massiv unter Druck: BP will durch Verkäufe 30 Milliarden US-Dollar einnehmen

Juli 27th, 2010

 BP druck öl riese
Der britische Ölkonzern BP will in den kommenden 18 Monaten durch Verkäufe von Unternehmensteilen bis zu 30 Milliarden US-Dollar einnehmen, um die Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zu begleichen. Das Unternehmen wolle sich vor allem von Öl- und Gasfeldern trennen, teilte es am Dienstag mit. Bereits in der vergangenen Woche hatte BP durch den Verkauf von Vermögenswerten in Texas, Kanada und Ägytpten an den US-Öl- und Gasförderer Apache 7 Milliarden US-Dollar eingenommen.

Der Konzern setzte in seiner Quartalsbilanz die erwarteten Kosten für die Ölpest mit 32,2 Milliarden US-Dollar an. Bis Ende Juni waren den Angaben zufolge davon bereits 2,9 Milliarden durch die direkte Bekämpfung des Desasters angefallen. Weitere 29,3 Milliarden wurden für weitere Folgen zurückgestellt. mehr »

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