Der Chef des drittgrößten deutschen Energiekonzerns EnBW
[GreenTechNews] Energie-Riese EnBW will gegen Atomsteuer klagen
Juni 28th, 2010
Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, bewertet die Lage der Landwirtschaft optimistisch. «Wir spüren, dass es wieder aufwärts geht», sagte Sonnleitner der «Passauer Neuen Presse» (Montagausgabe) laut Vorabbericht. So liefen die Agrarexporte wieder besser und auch im Binnenland entwickle sich die Nachfrage positiv.
Dennoch bleibe die finanzielle Situation vieler Betriebe schwierig, schränkte Sonnleitner ein. «Nachfrage und Preise steigen erst seit einigen Monaten. Die Frage ist, wie nachhaltig dies ist», sagte er.
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Der insolvente Solarmodulhersteller Sunfilm schaut wieder optimistisch in die Zukunft. “Es gibt die erfreuliche Situation: Wir haben nicht nur einen, sondern mehrere Interessenten”, sagte Insolvenzverwalter Rainer M. Bähr am Freitag im sächsischen Großröhrsdorf. Noch im Sommer rechne er mit einem Vertragsabschluss mit einem Investor.
Im Oktober könne die erste Produktionslinie wieder angefahren werden, Anfang 2011 die zweite.
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Die Hauptversammlung des Solarunternehmens Q-Cells <QCE.ETR> hat einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Karlheinz Hornung wird wie erwartet nach dem Willen der Anteilseigner Nachfolger von Marcel Brenninkmeijer, der sein Amt zur Verfügung gestellt und Hornung selbst für den Vorsitz des Gremiums vorgeschlagen hatte. Dies teilte Q-Cells am Donnerstagabend mit. Zudem beschloss die Gesellschaft für das Jahr 2009 keine Dividende zu zahlen. mehr »

Solarstrom, direkt aus der Wüste in deutsche Steckdosen: Das könnte schon bald Wirklichkeit werden. Bei einem Treffen mit Energie-Ministern aus Marokko, Tunesien und Algerien bekräftigte der amtierende EU Energiekommissar kürzlich die moralische und finanzielle Unterstützung der Staatengemeinschaft für die Solarenergiegewinnung in Nordafrika.
Das hier zentrale Projekt Desertec wird von einem Firmenkonsortium unter Beteiligung üblicher Verdächtiger wie Siemens, RWE und der Deutschen Bank durchgeführt. mehr »
Zoff um Gentechnik-Gesetz: Künast stänkert gegen Ilse Aigner
Juni 23rd, 2010
Vor der ersten Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts (BVG) über das Gentechnik-Gesetz an diesem Mittwoch verlangen die Grünen von der Bundesregierung, «endlich Klarheit zu schaffen». In einem Gespräch mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwochausgabe) sagte die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Renate Künast: «Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) duckt sich bei der Gentechnik weg. Es wird viel schwadroniert.» Dabei gebe es erheblichen Bedarf für eine Weiterentwicklung des Gesetzes. «So müsste man unbedingt die Imker bei Entschädigungsregelungen einbeziehen. Notwendig wären auch schärfere Regeln für Forschung und Freilandversuche”, sagte Künast.
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Öl-Katastrophe im Golf: US-Regierung stellt Öl-Riese BP dritte Rechnung über 51 Millionen Dollar
Juni 22nd, 2010

Die Regierung von US-Präsident Barack Obama hat dem BP-Konzern ihre inzwischen dritte Rechnung für den Kampf gegen die Ölpest geschickt. Sie betrage 51,4 Millionen Dollar (41,8 Mio Euro), teilte die Einsatzleitung am Montag (Ortszeit) mit. Damit haben die USA dem britischen Energieriesen bislang insgesamt 122,3 Millionen Dollar in Rechnung gestellt. Die ersten beiden Zahlungen habe BP “in vollem Umfang” geleistet.
Die Bundesbehörden weiteten zudem die Fischerei-Verbotszone im Golf von Mexiko um rund 15.500 Quadratkilometer auf nun rund 225.300 Quadratkilometer aus – ein Fläche so groß wie Rumänien. Damit seien 36 Prozent der von der Bundesregierung überwachten Gewässer für den Fischfang gesperrt, teilt die Einsatzleitung weiter mit.
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Öl-Katastrophe im Golf: Kosten der Öl-Pest für BP übersteigen zwei Milliarden Dollar
Juni 21st, 2010

Die Kosten für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko steigen stetig an. Der Ölkonzern BP bezifferte am Montag seine bisherigen Kosten auf rund zwei Milliarden US-Dollar. Darin enthalten seien die Ausgaben, um das Öl aufzufangen und den Ausfluss zu stoppen, für die Entlastungsbohrungen sowie Zahlungen an die betroffenen Anrainerstaaten und Geschädigte. Bislang seien mehr als 65.000 Anträge eingereicht worden und mehr als 32.000 Zahlungen erfolgt, hieß es weiter. Sie summierten sich auf bislang mehr als 105 Millionen Dollar. Grundsätzlich sei es aber noch zu früh, die Gesamtkosten zu beziffern, teilte das Unternehmen mit.
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Umweltgifte und «Zappelphilipp»: Die Rolle von Schadstoffen als mögliche Ursache für die Aufmerksamkeitsstörung ADHS kommt für den Jenaer Wissenschaftler Ulf Sauerbrey zu kurz.
«Das halte ich für falsch, denn es gibt Anzeichen, dass Umweltschadstoffe an der Entstehung der Störung beteiligt sind», sagte Sauerbrey in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung) ist die am häufigsten festgestellte psychiatrische Störung bei Kindern. Der Erziehungswissenschaftler von der Universität Jena hat mehr als 50 Studien aus den Jahren 1979 bis 2009 zu deren Ursachen ausgewertet. mehr »
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Die Atomindustrie droht mit einer Klage gegen die von Union und FDP geplante Milliardensteuer auf Brennelemente. Die Vorstandsvorsitzenden der Energiekonzerne Eon
Eine RWE-Sprecherin sagte der Nachrichtenagentur dpa: “Die Steuerpläne werfen erhebliche Rechtsfragen auf.” Die Bundesregierung betonte, dass die Steuer im Vorfeld auf rechtliche Probleme geprüft worden sei. Eine Sprecherin des Finanzministeriums sagte der dpa mit Blick auf eine mögliche juristische Auseinandersetzung: “Das beobachten wir erstmal sehr entspannt.” Die Atomindustrie würde durch die Abgabe nicht über Gebühr benachteiligt.
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Öl-Katastrophe im Golf: US-Regierung spottet über Segel-Trip von BP-Chef Tony Hayward
Juni 21st, 2010
BP-Chef Tony Hayward – als Buhmann im Ölpest-Drama unter schwerem öffentlichen Beschuss – hat sich wieder den Zorn des Weißen Hauses zugezogen. Stabschef Rahm Emanuel kommentierte am Samstag mit beißendem Spott Berichte, nach denen Hayward in Großbritannien eine Segelregatta besuchte.
“Ich glaube, wir kommen alle zu dem Schluss, das Tony Hayward nicht vor einer Zweitkarriere als PR-Berater steht”, sagte Emanuel in einem Interview des US-Fernsehsenders ABC, das am Sonntag ausgestrahlt werden sollte. “Das ist nur ein weiterer aus einer ganzen Reihe von PR-Ausrutschern und Fehlern”, fügte der enge Vertraute von Präsident Barack Obama an.
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Der britische Öl-Riese BP will sich einem Zeitungsbericht zufolge stärker für die explodierenden Kosten der Ölpest im Golf von Mexiko wappnen. Der Konzern will laut “Sunday Times” 50 Milliarden US-Dollar (40 Mrd Euro) eintreiben. Direktoren des Konzerns hätten dem Plan zugestimmt, um ausreichend Barreserven für mögliche Schadensforderungen zur Verfügung zu haben.
Die Summe setzt sich dem Bericht zufolge aus drei Posten zusammen. Ein Verkauf von Anleihen soll 10 Milliarden Dollar in die Kassen spülen. Der Konzern will außerdem Darlehen in Höhe von 20 Milliarden Dollar aufnehmen. Durch den Verkauf von Vermögenswerten in den kommenden zwei Jahren sollen weitere 20 Milliarden Dollar eingenommen werden.
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Öl-Katastrophe im Golf: Noch mehr Trouble für BP – Verwirrung um BP-Chef Tony Hayward
Juni 21st, 2010
Der Ölkonzern BP
Eine BP-Sprecherin sagte dazu, Svanberg habe sich lediglich auf die Aufgabenverteilung bei der Bewältigung der Ölkatastrophe bezogen, aber keinen Austausch von Hayward angekündigt. “Er wird nicht zurücktreten, das kam sehr missverständlich rüber.” mehr »
Öl-Pest-Schlamassel: Noch mehr Pannen bei BP – Vorstand geht derweil unbekümmert segeln
Juni 21st, 2010

Im Kampf gegen die Ölpest kann der britische Energiekonzern BP die Serie von Pleiten, Pech und Pannen nicht stoppen. Das Absaugen des ausströmenden Öls im Golf von Mexiko musste am Samstag fast für einen halben Tag unterbrochen werden. Der Tanker Discoverer Enterprise stellte vermutlich nach einem Blitzschlag seinen Betrieb verübergehend ein. Als die Panne passierte, segelte BP-Konzernchef Tony Hayward gerade auf seiner Yacht “Bob” vor der englischen Küste. US-Präsident Barack Obama und seine Vize Joe Biden entspannten beim Golfen.
Für die Teilnahme an einer Regatta um die Isle of Wight im Ärmelkanal erntete Hayward beißende Kritik. Der republikanische US-Senator Richard Shelby nannte das Verhalten Haywards den “Gipfel der Arroganz”. Hayward solle mit seiner Yacht lieber im Ölpest-Gebiet sein und “saubermachen”. Kritik kam auch von Greenpeace. Der BP-Chef “reibt Salz in die Wunden” der Menschen, die mit den Folgen der Katastrophe leben müssen, sagte Greenpeace-Berater Charlie Kronick am Sonntag. mehr »














