Der Mediziner Jürgen Windeler soll angeblich neuer Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) werden. Diese Entscheidung will der Vorstand des Instituts am Mittwoch treffen, bevor der Stiftungsrat sie kommende Woche formell beschließen soll, wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Dienstagausgabe) unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit befasste Quellen berichtet.
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Na also. Geht doch. Über 500 km ohne Tanken, das klingt doch nach einem echten Durchschnittsauto, oder nicht? Beim Testfahrzeug handelte es sich um einen “normalen” Nissan Mira EV, der “Tank” bestand allerdings aus 8320 wiederaufladbaren Stabbatterien (wie sie auch in Laptopakkus stecken) von Sanyo.
Der Guiness-Weltrekord wurde gestern bekannt gegeben, die Testfahrt von Tokyo nach Osaka fand wohl schon am 17. November letzten Jahres statt. Sehr schön. Nur an der “Tankgrösse” sollten sie noch arbeiten.
[GreenTechNews] Neue Solarwafer-Fabrik: SolarWorld schafft 500 Jobs in Freiberg in Sachsen
Mai 31st, 2010
Der Bonner Solarkonzern Solarworld schafft 500 neue Arbeitsplätze an seinem Standort im sächsischen Freiberg. Am Montag wurde dort eine neue Fabrik zur Herstellung sogenannter Solarwafer für rund 350 Millionen Euro eingeweiht, wie der Vorstandsvorsitzender Frank H. Asbeck sagte. «Freiberg als Herzstück unserer weltweiten Produktion bauen wir weiter aus und setzen damit ein Zeichen gegen den Trend der Branche, Produktionskapazitäten in das Ausland zu verlagern», sagte er.
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Die Gadget-Zubehör-Firma Belkin aus Kalifornien übernimmt das Energie-Management-Unternehmen Zensi für einen nicht bekannten Betrag. Laut dem Elektronik- und Netzkomponenten-Anbieter Belkin ist diese Akquise des Energie-Unternehmens ein “weiterer wichtiger Schritt für den Markt Energie sparender Technologie” und unterstreicht Belkins ausgeprägstes Bekenntnis zu Energie-Management und zu Energie sparenden Technologien.
In der Praxis soll sich das etwa in neuen Energieverbrauch-optimierten Haushaltsgeräten, Computern oder Netzwerk-Komponenten niederschlagen. Belkin hat etwa bereits energieregelnde Strom-Steckerleisten im Programm; ein weiterer Ausbau von Belkins strom-sparender “Conserve”-Produktfamilie ist geplant.
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Umweltministerium verspricht mehr Anreize für Bau neuer Stromleitungen für erneuerbarer Energien
Mai 31st, 2010
Stromleitungen zum Abtransport erneuerbarer Energien sollen nach dem Willen des Bundesumweltministeriums mehr Geld einbringen als bisher. “Die Rendite beim Netzausbau muss einen Anreiz für Investitionen schaffen”, sagte Umweltstaatssekretärin Katherina Reiche (CDU) der “Süddeutschen Zeitung” (Montag). Die Regulierung der Netzentgelte dürfe den Ausbau und die Modernisierung der Stromleitungen nicht länger hemmen, forderte sie. mehr »
[GreenSpotting] Links 31. May: BP, Hochwasser
Mai 31st, 2010

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Umweltsünder bleibt attraktiver Arbeitgeber – mieser Ruf schreckt Bewerber nicht ab: Trotz miserablem Katastrophen-Management und Rücksichtslosigkeit gegennüber der Umwelt bleibt BP als Arbeitgeber anscheinend attraktiv. Karriere.de
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Beim Rechtsstreit zwischen dem zurückgetretenen Vorstandschefs von Solar Millennium <S2M.ETR>, Utz Claassen, und seinem Ex-Arbeitgeber geht es nach einem “Spiegel”-Bericht um fast zehn Millionen Euro. Diese Summe habe Claassen als so genannte Antrittsprämie von dem Solarkraftwerk-Spezialisten aus Erlangen erhalten, berichtet das Nachrichtenmagazin.
Der Anwalt des nach nur zweieinhalb Monaten bei dem Unternehmen ausgeschiedenen Managers hatte vor wenigen Tagen angekündigt, vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth mit einer Klage die Rechtmäßigkeit der Kündigung durch Claassen feststellen lassen zu wollen. Der Versuch, den Streit außergerichtlich beizulegen, sei an “unrealistischen Vorstellungen des Aufsichtsrats” des Solar-Unternehmens gescheitert.
Öl-Katastrophe im Golf: BP soll schon seit Monaten von Problemen an Bohr-Insel wissen
Mai 31st, 2010
Der britische Konzern BP <BP..ISE> <BPE5.FSE> wusste nach einem Medienbericht schon Monate vor dem Unfall der Bohrinsel “Deepwater Horizon” von erheblichen technischen Problemen.
Die Schwierigkeiten betrafen unter anderem den Blowout Preventer. Dieses gigantische Sicherheitsventil sollte ein Ausströmen des Öls vom Bohrloch im Golf von Mexiko verhindern. Außerdem habe es Hinweise auf Probleme an der Bohrleitung gegeben, berichtete die Zeitung “New York Times” unter Berufung auf interne BP-Papiere.

Die schwerste Ölpest in der US-Geschichte nimmt immer dramatischer Formen an: Ingenieure des BP-Konzerns <BP..ISE> <BPE5.FSE> sind mit ihrem Versuch gescheitert, das defekte Bohrloch vor der US-Küste mit massivem Schlammbeschuss zu schließen. “Wir konnten den Ölfluss nicht stoppen”, sagte BP-Manager Doug Suttles zur sogenannten Operation “Top Kill”. Weiterhin verseuchen täglich riesige Mengen Rohöl das Meer – vermutlich noch Wochen und Monate.
Nächste Woche will BP einen nächsten Versuch zur Eindämmung des Desasters starten – doch frühestens im August könnte das Leck endgültig abgedichtet werden. Unter den Menschen an der US-Küste wachsen unterdessen Entsetzen und Wut. Öl-Experten sind ratlos.
US-Präsident Barack Obama äußerte sich geschockt. Er ließ ein ungewöhnlich emotionale Erklärung veröffentlichen: “Das ist ebenso zornerregend wie herzzerreißend…”. Zugleich betonte der Präsident, dass der nächste Schritt, wenigstens Teile des ausströmenden Öls aufzufangen, “nicht ohne Risiko ist und noch niemals zuvor in dieser Tiefe versucht wurde”. Am Freitag hatte Obama bekräftigt: “Am Ende trage ich die Verantwortung für die Lösung dieser Krise.”
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AKW-Laufzeiten: Verlängerung ist auch ohne Bundesrat machbar – so Wirtschaftsminister Rainer Brüderle
Mai 31st, 2010
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hält eine Verlängerung der Atom-Laufzeiten ohne Zustimmung des Bundesrats für möglich. Das sagte er dem “Hamburger Abendblatt” (Samstag). Diese Frage werde aber noch von Juristen geprüft.
Seit der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen haben Union und FDP keine Mehrheit im Bundesrat mehr. Baden-Württembergs Regierungschef Stefan Mappus (CDU) dringt darauf, die Laufzeitverlängerung am Bundesrat vorbei zu beschließen. Dagegen hält Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) die Einschaltung des Bundesrats für notwendig.
Angela Merkels Vorstoß, die Entscheidung über den Atomausstieg auf diese Woche vorzuziehen, regt einem Pressebericht zufolge die Kreativität der Stromkonzerne an. Die Kanzlerin will an diesem Freitag mit den Ministerpräsidenten der fünf Länder, in denen Atomkraftwerke stehen, über die Verlängerung der Laufzeiten beraten. In der Industrie kursiert laut “Spiegel” bereits ein Vorschlag, wie diese Verlängerung faktisch unumkehrbar gemacht werden könnte. Kern des Modells wäre es, die Forderung der Politik nach einer Beteiligung an den zusätzlichen Gewinnen aufzunehmen und in einen Hebel zur Durchsetzung der eigenen Interessen umzuwandeln. mehr »
All-in-Computer brauchen wenig Platz – und wenig Strom
Mai 30th, 2010

Bildschirm-PCs brauchen im Vergleich zu Desktop-PCs deutlich weniger Platz. Trotz Laufwerk und Festplatte sind aktuelle Geräte nicht viel tiefer als herkömmliche Flachbildschirme. Viele Modelle sind auch sparsam beim Stromverbrauch und arbeiten zudem relativ leise. Das ist das Ergebnis eines Vergleichstests der Zeitschrift «PC Welt» (Heft 6/2010) unter zehn Bilschirm-Pcs. Bis auf ein Modell verbrauchten alle Testkandidaten im Leerlauf zwischen 50 und 100 Watt. Apples iMac mit 27-Zoll-Bildschirm kam dabei auf rund 147 Watt (Foto oben).
Standardmäßig verfügen die Geräte unter anderem über DVD-Brenner, Internetkamera, Karten und WLAN-Adapter für das drahtlose Surfen im Internet. Mit der Gesamtnote «befriedigend» ging der Testsieg in der Klasse um 800 Euro an den Acer Aspire Z5610 (Preis 1000 Euro). Dank TV-Empfang eignet sich das Modell mit einer Bilddiagonale von mehr als 58 Zentimetern auch fürs Wohnzimmer. Zum Einsatz kommen hier unter anderem eine Zweikern-CPU, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Terabyte-Festplatte. Preis-Leistungs-Sieger wurde der Dell Inspiron One 19 Touch (600 Euro) mit berührungsempfindlichem Bildschirm mit einer Diagonale von 47 Zentimetern. mehr »
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[GreenTechNews] Rekordjahr für Windanlagenhersteller Repower
Mai 30th, 2010
Der Windanlagenhersteller Repower
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Bundesregierung: Strahlenbelastung durch Handys wird mit dem Ausbau der Mobilfunknetze zunehmen
Mai 29th, 2010

Die Strahlenbelastung für die Bevölkerung durch den Mobilfunk wird nach Angaben der Bundesregierung zunehmen, aber noch weit unter dem zulässigen Grenzwert bleiben. Grund für die Zunahme seien die Lizenzversteigerungen für neue Frequenzbereiche, durch die es zu einem weiteren Ausbau der Mobilfunknetze kommen werde. Dies berichtete die Bundestagspressestelle am Donnerstag unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen.
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