“Der Spiegel” produziert Sondermüll bzw. Bewegtbild-Werbung im Print-Heft

greentickerDas Hamburger Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” produziert Sondermüll bzw. Bewegtbild-Werbung in der neuesten Print-Ausgabe des Heftes: Im Auftrag von Volkswagen liegt für “Spiegel”-Abonnenten im Hamburg und Düsseldorf heute eine Klappkarte mit digitalem Mini-Display bei, auf dem VW-Werbung zu sehen ist.

Sobald der Leser die Karte öffnet, startet der Film auf einem in die Karte eingelassenem LCD-Bildschirm. Der Spot erklärt die Funktionsweise von «Park Assist», dem automatischen Parkleitsystem von VW. «Medienübergreifende und kreative kundenspezifische Lösungen, die weit über die klassische Werbeträgerbelegung hinausgehen, werden zukünftig noch stärker unser Angebot bestimmen», sagte «Spiegel»-Manager Norbert Facklam.

Zu Kosten und Anzahl der verteilten Mini-Bildschirme wurden keine Angaben gemacht.

Fraglich ist auch wie die Öko-Bilanz des Mini-Displays im Nachrichtenmagazin zu bewerten – das dieser wohl als Sondermüll entsorgt werden muss.

[via turi2.de]

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Von TechFieber Green • Abgelegt unter Gadgets, GreentechNews

Comments (2)

  1. [...] das Negativ-Beispiel: Der Spiegel hat seiner gedruckten Ausgabe in der letzten Woche erstmals Displays beigefügt, auf denen Werbung in Bewegtbildern abgespielt wird. Dieser teure Versuch, ein totes (Werbe-)Medium mit einem halbtoten Medium am Leben zu halten, kann [...]

  2. Ludwig sagt:

    Sondermüll ja, aber die teile bringen es in der Bucht, da viele Bastler gerne sowas hätten (ich rede von den displays).

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