[Science] Wissenschaftler beweisen: Mäuse können Schmerzmittel Morphin selbst produzieren – der Mensch auch?

6. Mai 2010 | by TechFieber.de

Mäuse und wahrscheinlich auch der Mensch können das Schmerzmittel Morphin selbst produzieren. Ein deutsch- amerikanischen Forscherteam hat zumindest bei Mäusen eine körpereigene Morphin-Produktion nachgewiesen. Noch ist unklar, welchen Zweck die Morphinproduktion hat.

Morphinspuren in menschlichen Urinproben galten bislang als Hinweis auf Drogenkonsum oder den Verzehr mohnhaltiger Lebensmittel. Die Studie des Wissenschaftlerteams liefere nun einen Hinweis auf eine weitere mögliche Ursache, teilte die Technische Universität Dortmund am Mittwoch mit. An der Studie beteiligt waren das Institut für Umweltforschung der TU Dortmund und das Pflanzen- Forschungsinstitut Donald Danforth in St. Louis im US-Staat Missouri.
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Wettersatellit: ESA soll Einspruch der Bundesregierung bei Satelliten-Projekt zurückweisen

5. Mai 2010 | by TechFieber.de

Im Streit um die industrielle Federführung bei dem milliardenschweren europäischen Wettersatelliten-Projekt MTG ist einem Pressebericht zufolge eine Entscheidung gefallen. Die Europäische Weltraumagentur ESA habe den Einspruch der Bundesregierung gegen die Vergabe des Milliardenauftrags für den Bau von Wettersatelliten an das Bremer Familienunternehmen OHB <OHB.ETR> zurückgewiesen, berichtet die „WirtschaftsWoche“ in ihrer Online-Ausgabe am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache befasste Kreise. Um den Auftrag hatte sich auch die Airbus-Mutter EADS <PEAD.PSE> <EAD.ETR> beworben. „Die Entscheidung ist gefallen“, heißt es laut WirtschaftsWoche in den Kreisen.

Damit habe die Gruppe um OHB, die der französische Thales-Konzern CSF.FSE> <PHO.PSE> anführt, den Auftrag zum Bau von insgesamt sechs Wettersatelliten im Wert von 1,5 Milliarden Euro praktisch sicher, heißt es. Weiterlesen

[Space] Ausrangierte Sojus ins Museum: Russische Sojus-Landekapsel jetzt beim Technik Museum Speyer

3. Mai 2010 | by TechFieber.de

X Die Raumfahrtausstellung im Technik Museum Speyer ist seit Montagabend um ein wertvolles Exponat reicher. Neben dem russischen Spaceshuttle Buran ist nun auch die original Landekapsel Sojus Mission im Besitz des Museums. Mit der Sojus TM-19 ist unter anderem der deutsche Astronaut Ulf Merbold im Jahr 1994 von der russischen Raumstation MIR zur Erde zurückgeflogen. Das Ausstellungsstück gehörte zuvor dem russischen Luft- und Raumfahrtkonzern Energia.

Mit einem Lkw wurde die Kapsel am Montagnachmittag vom Frankfurter Flughafen nach Speyer transportiert. Zuvor flog sie ein Frachtflugzeug von Russland nach Deutschland. «Das gute Stück hat mich auf meiner Reise durch den Weltraum sicher auf die Erde gebracht», sagte Astronaut Merbold beim Eintreffen der Kapsel in Speyer. Weiterlesen

Medien-Bericht: Banken warnen – weitere Rettungspakete für Krisen-Länder nicht finanzierbar

3. Mai 2010 | by TechFieber.de

X Eine Rettung weiterer angeschlagener Euroländer wäre für die Währungsunion kaum zu stemmen. Gerieten Italien, Portugal, Irland und Portugal ebenfalls in finanzielle Notlage, wären Hilfen in Billionenhöhe fällig. Das geht aus einer Berechnung zweier Szenarien hervor, die die Bank UniCredit für die Tageszeitung „Die Welt“ vorgenommen hat.

Als Grundlage für die Berechnungen wurde das Defizit von 2009 als Grundlage genommen, wie viel zusätzliche Schulden die Staaten zwischen 2010 und 2012 noch dazu aufnehmen müssen. Würden die Eurostaaten in diesem Zeitraum ihr Haushaltsdefizit gegenüber 2009 nicht verbessern können, hätten sie zusammengenommen einen Kapitalbedarf von rund 1,3 Billionen Euro, den sie in den kommenden drei Jahren finanzieren müssten. Weiterlesen

Medien-Bericht: Millionen-Panne bei Staatsbank KfW bleibt ohne juristische Konsequenzen

3. Mai 2010 | by TechFieber.de

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Die Millionenpanne bei der Staatsbank KfW wird voraussichtlich kein Nachspiel bei Gericht haben. Die «Süddeutsche Zeitung» (Montagausgabe) berichtete vorab, die Frankfurter Staatsanwaltschaft wolle ihre Ermittlungen wegen der Überweisung von rund 320 Millionen Euro an die US-Investmentbank Lehman Brothers unmittelbar nach deren Pleite am 15. September 2008 einstellen. Sofern die Generalstaatsanwaltschaft als vorgesetzte Behörde dagegen keinen Einspruch einlegt, werde das Ermittlungsverfahren ohne Anklagen beendet.

Die Staatsanwaltschaft hatte im Herbst 2008 nach Anzeigen von empörten Bürgern Ermittlungen gegen mehrere aktive und ehemalige Vorstandsmitglieder wegen Veruntreuung von Bankvermögen eingeleitet. Im Fokus hatten vor allem die von der KfW wegen der Panne fristlos gefeuerten Vorstandsmitglieder Detlef Leinberger und Peter Fleischer gestanden, die für das Risikomanagement verantwortlich gewesen waren. Sie haben der Zeitung zufolge jetzt gute Chancen, von der Staatsbank nachträglich Gehälter und Boni zu kassieren. Weiterlesen

[Business] Griechenland-Chaos: Finanzminister Schäuble will Einfluss von Ratingagenturen eindämmen

1. Mai 2010 | by TechFieber.de

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will die Macht von Ratingagenturen begrenzen. Er setze «auf eine bessere und effektivere Regulierung der Ratingagenturen», sagte der CDU-Politiker der «Welt am Sonntag». In der zurückliegenden Woche hatten Ratingagenturen die Bonität von Griechenland, Portugal und Spanien heruntergestuft – und damit für erhebliche Unruhe an den Kapitalmärkten gesorgt.

Von dem Vorschlag, die Prüfung der Bonität staatlicher Schuldner einer unabhängigen Behörde zu überlassen, hält der Minister nichts: «Nach meiner Überzeugung ist staatliche Bürokratie dazu nicht in der Lage», sagte Schäuble. Stattdessen werbe er «dafür, dem Urteil der Bonitätsprüfer nicht zu viel Bedeutung beizumessen». Weiterlesen

[Business] Griechenland: Wirtschaftsweiser Wolfgang Franz kritisiert Krisenmanagement von Angela Merkel scharf

1. Mai 2010 | by TechFieber.de

Griechenland merkel
Der Vorsitzende der fünf Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, hat das Krisenmanagement von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) angesichts der drohenden Pleite Griechenlands kritisch bewertet: «Sie hat zu Recht gekämpft, dass wir nicht leichtfertig Geld geben. Aber jetzt zeigt sich, dass die Entwicklung schneller verläuft, als sie vielleicht angenommen hat», sagte der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) dem Nachrichtenmagazin «Focus» laut einer Vorabmeldung vom Samstag.

Die jetzt angesteuerte Lösung für Griechenland scheine ihm «immer noch die preisgünstigste zu sein», sagte Franz. Wenn die griechische Regierung ein wirksames Steuersystem etabliere und die Korruption bekämpfe, «dann können wir hoffen, dass die Kredite zu einem Gutteil zurückgezahlt werden».

Franz warnte gleichzeitig: «Wenn sich die EU zur Transfer-Union entwickelt, würde das die Finanzkraft Deutschlands überfordern. Wir haben schon größte Schwierigkeiten, innerhalb Deutschlands den Finanzausgleich zwischen den Bundesländern zu stemmen.»

Mit Blick auf die Banken habe er «auf Deutsch gesagt die Wut im Bauch», sagte Franz. „Da haben Banken Geld, das sie für ein oder zwei Prozent am Markt bekamen, für satte Zinsen an den griechischen Staat verliehen, aber das Risiko trägt der Staat. Ein gutes Geschäft», sagte Franz.

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[Business] ROUND-UP: Ex-HSH-Chef Berger weist Kritik an der Bank zurück

30. April 2010 | by TechFieber.de

bank HSH kritik
Der frühere Chef der HSH Nordbank hat Kritik an der Geschäftspolitik der Bank zurückgewiesen. „Die Aktivitäten der Bank wurden öffentlich teilweise herabsetzend gewürdigt“, sagte Hans Berger, Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank bis zum November 2008, am Freitag vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) der Hamburgischen Bürgerschaft zur Untersuchung der HSH-Nordbank- Verluste. Für eine faire Beurteilung der Bank müsse zwischen damaligen und heutigen Erkenntnissen unterschieden werden. Berger musste zurücktreten, nachdem sich im Herbst 2008 ein hoher Verlust für die HSH Nordbank abzeichnete, der am Ende bei 2,8 Milliarden Euro lag.

Nach Darstellung Bergers ist die HSH Nordbank erst durch die Pleite der US-Bank Lehman Brothers im September 2008 ernsthaft in Probleme und in die Verlustzone geraten. Bis zu diesem Zeitpunkt habe die Bank die Probleme durch die Finanz- und Bankenkrise aus eigener Kraft bewältigt. Bis zur Lehman-Insolvenz habe der Vorstand trotz bereits eingetretener Abschreibungen von 1,8 Milliarden Euro seit Beginn der Finanzkrise 2007 noch ein positives Jahresergebnis für erreichbar gehalten. Weiterlesen

[Business] Griechenland: US-Rating-Agentur Standard & Poor’s weist Kritik zurück

30. April 2010 | by TechFieber.de

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat Kritik an der Abstufung Griechenlands zurückgewiesen. Das Unternehmen werde von den Regierungen beauftragt, Ratings zu erstellen, sagte Moritz Kraemer, Analyst bei der Agentur, am Freitag im ARD-«Morgenmagazin«. Die Kriterien dafür seien transparent und für jeden einsehbar. »Wir sind nicht brutal«, sagte Kraemer. Zudem sei es »Unsinn« zu sagen, dass die Agentur angesichts der herrschenden Kritik durch bestimmte Beurteilungen »Imagepflege« betreibe.

Die Darstellung, Ratingagenturen seien »Anfang und Ende aller Investitionen« sei verkehrt, sagte er weiter. Zudem sei es falsch, dass die derzeitige Situation auf den Anleihemärkten erst mit der Abstufung begonnen habe. Beispielsweise sei Griechenland seit 2004 schrittweise herabgestuft worden und damals sei »nichts passiert«. Weiterlesen

[Business] Mehr Kontrolle: SPD und FDP fordern Konsequenzen für Rating-Agenturen

29. April 2010 | by TechFieber.de

Angesichts der europäischen Finanzkrise fordern SPD und FDP auch Konsequenzen für die Rating-Agenturen. Der Vize-Sprecher der parlamentarischen Linken in der SPD, Carsten Sieling, sagte, das Schicksal ganzer Länder und letztlich die Stabilität des Euro dürfe nicht «einzig und allein vom Urteil einer Rating-Agentur abhängen». Deshalb werde eine europäische Ratingagentur gebraucht, die frei von politischer Einflussnahme agieren könne, sagte er dem «Handelsblatt Online». Zudem müsse es die Einsicht geben, dass externes Rating in keinem Fall die eigene Risikoanalyse ersetzt.

Sieling sagte, nicht nur die Griechen hätten «gemogelt, auch die Ratingagenturen tragen mit ihrer aktuellen Bewertung maßgeblich zur Krise und deren Verschärfung bei». Er kritisierte, dass die Politik den Rating-Agenturen einen enormen Einfluss auf die Finanzmärkte übertragen habe, was sich jetzt räche.
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