Die eigene Website in wenigen Schritten einrichten

8. Juli 2019 | by TechFieber Redaktion

website baukasten eigene WebseiteReady, set, go. Eine ebenso ansprechende wie funktionale eigene Webseite einzurichten ist heutzutage längst kein Hexenwerk mehr. Mit Homepage-Baukästen wie etwa Wix kann man mit wenigen Mausklicks eine eigene Website erstellen oder selbst mit einem eigenen Online-Shop durchstarten.
Und klar, die eigene Website im Internet ist die digitale Visitenkarte schlechthin. Über Homepages sollen Kunden beziehungsweise Interessenten einen guten Eindruck darüber bekommen, welche Produkte oder Dienstleistungen eine Firma anbietet. 

 

Die eigene Website soll außerdem Vertrauen aufbauen – und idealerweise zur direkten Kontaktaufnahme oder gar einer Bestellung führen. 

 

Viel Optimierungspotenzial bei Websites 

 

Studien der «Das Örtliche Service und Marketing GmbH» zufolge haben sage und schreibe 28 Prozent von fast 190.000 untersuchten Unternehmen in Deutschland keine eigene Website. Hier besteht entsprechend den oben genannten Gründen großer Nachholbedarf.

 

Allerdings haben immerhin 72 Prozent der Gewerbetreibenden und Firmen hierzulande einen eigenen Internetauftritt. Doch auch hier lässt sich noch nachbessern: Die Studie kommt zu dem Schluss, dass 95 Prozent der bestehenden Websites deutliches Optimierungspotenzial haben.

 

Design und Speed sind wichtig

 

Dabei ist neben einer möglichst übersichtlichen und ansprechenden Gestaltung die Geschwindigkeit der Site ein ganz besonders wichtiges Kriterium für den Erfolg einer Online-Präsenz. Denn: Die Ladezeit ist buchstäblich das Erste, was beim Besuch einer Website auffällt. Soll heißen: Man nimmt die Ladezeit immer dann wahr, wenn die Webseite eben zu langsam lädt. Basta.

 

Da sich dieser Faktor spürbar auf die Nutzererfahrung auswirkt, ist es kein Wunder, dass die Ladezeit mittlerweile offiziell zum Ranking-Faktor für Suchanfragen bei Search-Engine-Weltmarktführer Google erklärt wurde. 

 

Das gilt ebenso für Webseiten, die für Desktop-Rechner konzipiert sind als auch für Websites, die für die mobile Nutzung gestaltet und optimiert wurden. Besonders wichtig ist hierbei zu wissen, dass die Nutzung von mobile Geräten wie Smartphones oder Tablets immer mehr zunimmt – schon seit einiger Zeit sind Mobil-Gadgets für jeden Fünften Deutschen im privaten Leben das Hauptzugangsgerät zum Internet. 

 

Erfolgsfaktor Gestaltung 

 

Wie so oft im Leben gilt auch im World Wide Web: Weniger ist mehr. Bei der Planung und Gestaltung einer neuen Webseite sollte man das Projekt stets aus Sicht der Nutzer der Seite betrachten. Sprich: Neben einer schlanken Struktur ist auch ein übersichtlicher Seiten-Aufbau mit wohldosierten Informationen zu empfehlen. Nicht minder wichtig ist eine möglichst einfache Navigation der Site. 

 

Übersichtlicher Seiten-Aufbau ist ein Muss

 

Denn neben der Gestaltung und des Webdesigns ist zweifelsfrei immer auch die Nutzerfreundlichkeit für die Popularität eines Internet-Auftritts entscheidend. Experten zufolge sind überladene Webseiten für Besucher sehr oft der Hauptgrund, eine eben angesteuerte Webseite auch gleich wieder zu verlassen.

 

Zusätzlich zum einem gepflegten Äußeren und gelungenen Erscheinungsbild gilt die Seriosität als ein weiterer besonders wichtiger Erfolgsfaktor der Site: Seriöses Auftreten in der Internet-Arena ist elementar wichtig um Vertrauen zu schaffen – und im Zeitalter von „Fake News“ wichtiger denn je.

 

In Deutschland besteht für jede Webseite oder Homepage eine Impressumspflicht. Ein Impressum mit Ansprechpartner und Kontaktdaten ist damit nicht nur guter Stil im Netz, sondern ein „Must-have“. Dies gilt beispielsweise auch für ein Weblog, in dem der Autor meinungsbildende Artikel aus eigener Feder veröffentlicht. 

 

Digitale Identität und Seriosität

 

Um besonders glaubwürdig und seriös zu wirken, sollten Betreiber einer Website auch grundsätzlich mit ihrem richtigen Namen auftreten. Wirklich ernst zu nehmen sind Internet-Präsenzen nur, wenn sich die Betreiber oder Autoren nicht hinter Pseudonymen verstecken. Auch bei der Wahl der eigenen E-Mail Domain sollte man daher etwas wählerisch sein. E-Mail-Adressen wie „mike21@abc.de“ oder „BVBfan88031@xyc.com“ sind nicht empfehlenswert. 

 

Deutlich erkennbare Namen in Kombination mit gängige Provider-Adressen wie etwa „mike.mueller@googlemail.de“ oder „lisa_meier@gmx.de“ sind heutzutage ein Muss für alle Betreiber von Websites, die seriös rüberkommen wollen. 

 

Es gilt im Web längst der Grundsatz: Wer die eigene Identität im Web preisgibt, hat definitiv einen Vertrauensvorsprung gegenüber Seiten ohne Klarnamen oder Kontaktinfo wie das ja auch auf den eher anonymen Online-Präsenzen bei Facebook, Instagram, Twitter, Snapchats oder Blogs der Fall ist.

 

Achtung Urheberrecht!

 

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Umsetzung einer eigenen Webseite ist das Urheberrecht. Im Zusammenhang mit Problemen beim Aufbau einer eigenen Online-Site sind Urheberrechtsverletzungen fast schon ein Klassiker, bei dem es oftmals zu Problemen oder Rechtsstreitigkeiten kommt. 

 

Ärger ist garantiert vorprogrammiert sofern Nutzer willkürlich aus dem World Wide Web Bilder, Grafiken oder beispielsweise auch Karten- oder Stadtplan-Ausschnitte zusammenkopieren und diese dann auf ihrer Webseite einbinden ohne zuvor die Rechteinhaber um Erlaubnis zu bitten. 

 

Auch alle Fotos und Grafiken, die man bei Suchmaschinen wie Google, Bing & Co. findet sind urheberrechtlich geschützt. Professionelle Fotoagenturen und Bilderdienste durchkämmen das Netz systematisch mit spezieller Software um „gestohlene“ beziehungsweise unrechtmäßig verwendete Bilder aufzustöbern. 

 

Diese Firmen brummen ertappten Website-Betreibern bei Verstößen saftige Strafen auf. Steht für den Aufbau des Web-Projekts nur wenig Budget zur Verfügung empfiehlt es sich folglich ausschließlich eigene Fotos einzusetzen.

 

Jedoch ist auch hier Vorsicht geboten: Bei der Veröffentlichung von privaten Fotos auf Websites kann es Probleme geben, sofern darauf auch andere Personen zu sehen sind und diese nicht vorab informiert wurden von der Veröffentlichung. In solchen Fällen können Betroffene im Nachhinein wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte juristische Schritte einleiten.

 

Außerdem sollten Website-Betreiber niemals Logos beziehungsweise Designs von bekannten Marken verwenden – so verlockend es auch sein mag, angesichts der Masse an populären und kreativen Emblemen im Web. Diese Zeichen sind markenrechtlich geschützt und entsprechend ist rechtlicher Ärger vorprogrammiert.

 

Lösung aus einer Hand mit Website Baukasten 

 

Es gibt viele Optionen, zur eigenen Webseite zu kommen, die einerseits die skizzierten Probleme vermeiden und andererseits die genannten Erfolgskriterien beherzigen können. Wer keinen eigenen Server betreiben, Webspace mieten oder mit HTML-Zeilen oder CMS-Installationen ringen möchte, ist am besten bedient mit einem Rundum-Service wie Wix, der weltweit mittlerweile über 150 Millionen Nutzer zählt.

 

Hier ist eine eigene Web-Präsenz auch ohne Programmierkenntnisse oder anderes technisches „Know-how“ zu bekommen. Professionell anmutende Webseiten können durch simples Hin- und Herschieben von Design-Elementen und Modulen direkt gestaltet und bearbeitet werden. Zudem kümmert sich der Anbieter auch um entsprechende Sicherheits-Updates.

 

Kein technisches „Know-how“ erforderlich

 

Darüberhinaus bindet das auf Cloud-basierte Web-Baukästen spezialisierte Unternehmen Suchmaschinen-Optimierung (SEO) für Google auf den Websites mit ein. Mit den SEO-Tools von Wix stehen verschiedene Management- und Marketing-Tools zur Verfügung, um die Website online zu verwalten und die Performance steigern zu können. 

 

Und das Portal bietet neben vielen Homepage Vorlagen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch super schnell laden, mittlerweile auch einen innovativen „Online Logo Generator “ an. Bei Wahl einer Premium-Version lassen sich auch die Werbebanner von Wix deaktivieren. 

 

Website-Bauen könnte kaum schöner sein. Und einfacher. 

 

Viel Spass mit Eurem eigenen Internet-Auftritt.

Antwort schreiben