Neue Lizenzbedingungen Android: Google reagiert auf Wettbewerbsstrafe

28. April 2019 | by MaxiT

Neue Lizenzbedingungen für Android

Google hat sich neue Lizenzbedingungen für die Android Software in Europa verpasst. Auch Hardware-Hersteller müssen für Google-Apps bezahlen. Der Silicon-Valley-Konzern Google reagiert auf die Wettbewerbsstrafe der EU-Kartellbehörden wegen der Vormachtstellung des Mobile-Betriebssystems und bringt neue Lizenzbedingungen Android vor.

Hardware-Hersteller können damit modifizierte Versionen des von Google entwickelten Handy-OS auf den Markt bringen und auch andere Browser als Google Chrome oder die Google-Suchmaschine vorinstallieren.

Dank neue Lizenzbedingungen Android: Mobile-Gerätebauer zahlen für Google-Apps

 

Die Google-Web-Suche und der Web-Browser Chromelassen sich gegen die Zahlung einer Lizenzgebühr separat lizenzieren. Damit will Google eigenen Angaben zufolge die Kosten für die Weiterentwicklung von Android ausgleichen.

Jedoch gilt die neue Lizenzbedingungen Android nur für mobile Gadgets mit Android, die für den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bestimmt sind.

Milliardenstrafe der EU

Im Juli 2018 hatte die EU-Kommission eine Wettbewerbsstrafe in Höhe von vier Milliarden Euro gegen den Onlinen-Riesen verhängt. Android ist das weltweit dominierende Betriebssystem im mobilen Sektor.

Fachleute interpretieren die angekündigten Lizenzänderungen von Google als Entgegenkommen gegenüber der Brüsseler Behörde. Nichtsdestotrotz hat der amerikanische Web-Gigant Anfang des Monats Widerspruch gegen die Milliardenstrafe eingelegt.

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