5G-Mobilfunkstandard: Telefónica, Vodafone und Deutsche Telekom sind dabei

26. Januar 2019 | by TechFieber Redaktion

Bei der Frequenzauktion für das ultraschnelle mobile Internet 5G werden wie erwartet alle Netzbetreiber mitmachen. Nach Telefónica und Vodafone gab am Freitag auch die Deutsche Telekom bekannt, entsprechende Teilnahemunterlagen bei der Bundesnetzagentur eingereicht zu haben.
„5G sei eine zentrale Zukunftstechnologie für die Digitalisierung“, so die Telekom. Mitmachen will auch der Online-Konzern United Internet , der bisher vor allem das Telefónica-Netz nutzt und erstmals eigene Funkmasten bauen würde.

5G ist weniger für den Privatkunden relevant, dem das Tempo des bisher schnellsten Mobilfunkstandards 4G für die meisten Anwendungen reichen dürfte. Für die Industrie hat 5G aber eine immense Bedeutung, etwa für Echtzeit-Datenübetragung in selbstfahrenden Autos oder in der Telemedizin. Am Freitagnachmittag (15 Uhr) war Anmeldeschluss bei der Bundesnetzagentur. Es wurde nicht damit gerechnet, dass sich noch ein weiterer Konzern mit aussichtsreichen Chancen für die Teilnahme an der Auktion bewirbt.

Die Versteigerung ist für das Frühjahr geplant. Die Bundesnetzagentur hatte Vergaberichtlinien festgelegt, gegen die praktisch die gesamte Telekommunikationsbranche aus unterschiedlichen Gründen Klagen eingereicht hat.

Auch die Telekom untermauerte am Freitag noch mal ihre Kritik – der ehemalige Staatskonzern befürchtet, dass er sein Netz teilweise für die Konkurrenz öffnen muss, damit Verbraucher nirgendwo mehr Funklöcher haben. Dies würde eigene Investitionen entwerten, argumentiert der Bonner Konzern.

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