Superintelligentes KI-Smartphone vom Android-Erfinder

12. Dezember 2018 | by MaxiT

IT-Pionier Andy Rubin lässt nicht locker: Einem Medienbericht zufolge entwickelt der Android-Erfinder ein neues Smartphone und setzt dabei massiv auf künstliche Intelligenz. Mit einem ersten eigenen Handy, das vor etwa einem Jahr auf den Markt kam, war der Entwickler glücklos geblieben.

Das neue Smartphone, an dem Rubin mit seiner 2015 gegründeten Firma Essential Products arbeitet, soll insbesondere mit künstlich intelligenten Funktionen Nutzern stark unter die Arme greifen können. Laut dem Bericht soll die ausgeklügelte KI-Software das Mobilgerät befähigen, den Smartphone-Nutzer zu imitieren und etwa Nachrichten oder Emails einfach selbst zu beantworten.

Automatisch antworten, Termine vereinbaren

Gearbeitet werde auch daran, dass das Smartphone-System etwa automatisch Termine vereinbaren kann. Nutzer sollen Anwendungen in erster Linie über Sprachbefehle steuern. Entsprechend soll sich das Design des neuen Mobilgeräts deutlich von anderen Smartphones unterscheiden – unter anderem durch ein kleineres Display.

 

Das Unternehmen aus Palo Alto habe alle anderen Vorhaben pausiert, um sich auf die Entwicklung des Systems zu konzentrieren. Essentials hatte etwa einen smarten Lautsprecher geplant. Bei einem anderen neuen Smartphone, das bereits angekündigt worden war, hat Rubin im Mai dieses Jahres den Stecker gezogen.

Erstes Smartphone floppte

Der vormals bei Apple tätige Entwickler hat 2003 das Unternehmen Android gegründet, um auf Basis des Linux-Kernels ein offenes Betriebssystem für mobile Geräte zu entwickeln. Das kalifornische Tech-Unternehmen Google hat Android zwei Jahre später übernommen, Rubin blieb bis 2014 bei der Google-Tochter. Mittlerweile ist Android mit grossem Abstand das meistgenutzte Mobil-Betriebssystem der Welt.

Das Essential Phone PH-1 ist das erste Smartphone, mit dem sich Rubin am Markt versuchte. Es kam im September 2017 auf dem Markt, konnte sich aber nicht durchsetzen. Vor allem die schlechte Kamera und ein stolzer Preis werden als Grund für den Misserfolg gesehen.

 

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