Studie: Es wird noch immer viel zu viel gedruckt

5. Dezember 2018 | by Jochen Siegle

Drucker

Seit Jahrzehnten wird das „papierlosen Büros“ prophezeit. Jedoch ist genau das Gegenteil der Fall. Folgt man einer Studie, wird im beruflichen Alltag allerdings nach wie vor sehr, sehr viel Papier bedruckt.

Seit gefühlt zwei Jahrzehnten hält sich die Mär vom papierlosen Büro. Doch allem Digitalisierungshype zum Trotz ist im Arbeitsalltag noch das Gegenteil der Fall – es wird nach wie vor sehr viel gedruckt.

Laut einer Untersuchung des Digitalverbandes Bitkom ist in jedem vierten Unternehmen noch keine einzige Akte digitalisiert. Knapp die Hälfte der Unternehmen drucke immer noch gleich viel aus wie vor einem Jahr, bei 19 Prozent seien es sogar mehr ausgedruckte Dokumente.

Noch ganz schön analog

Immerhin druckt der Studie zufolge ein Drittel der Unternehmen heute weniger als noch vor einem Jahr. 34 Prozent der Firmen haben auch angegeben, die eigenen Papierakten mittlerweile zumindest teilweise digitalisiert zu haben. 39 Prozent haben zumindest schon neuere Papierakten digitalisiert.

Bei sechs Prozent der Unternehmen laufen noch alle Büro- und Verwaltungsprozesse mit Papier ab. 19 Prozent arbeiten noch bei etwa Dreiviertel der Prozesse papierbasiert.

Grosse Unternehmen stellen schneller um

Bei Grossunternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern hält das papierlose Büro am schnellsten Einzug: 38 Prozent dieser Firmen arbeiten nur noch maximal zu 25 Prozent mit Papier.

Befragt wurden für die Studie Unternehmen aller Branchen mit einer Größe ab 20 Mitarbeitern.

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