Privater surfen: Firefox Browser ändert Einstellungen

1. November 2018 | by MaxiT

Privater surfen: Firefox Browser ändert Einstellungen

Das Netz wird privater – zumindest wenn Nutzer es über den kostenlosen Internet-Browser Firefox der gemeinnützigen Mozilla Foundation ansteuern. Die amerikanischen Entwickler des Projekts wollen das populäre Zugangsprogramm zum Internet mit neuen Standardeinstellungen ausstatten, die Nutzer besser vor dem Tracken und Sammeln von persönlichen Daten schützen können.

So sollen künftig beim Aufrufen einer Website beispielsweise automatisch Tracking-Codes blockiert werden, mit denen Drittanbieter Daten einsammeln können, etwa um gezielt Online-Werbung einzublenden.

Tracker blockieren, Surfen beschleunigen 

Insbesondere auch sogenanntes «Cross-Site»-Tracking, mit denen Nutzer im Netz etwa durch hinterlegte Cookies über mehrere Webseiten hinweg verfolgt werden können, sollen automatisch unterbunden werden.

Ausserdem sollen die Standardeinstellungen des Open-Source-Browsers dafür sorgen, dass Tracker blockiert werden, die den Aufbau einer Webseite stark verlangsamen.

Mehr Kontrollmöglichkeiten

Schlussendlich wird auch der Zugriff auf die Privatsphäre-Einstellungen erleichtert: Firefox-Nutzer sollen künftig einfacher über klar strukturierte Einstellungsmöglichkeiten selbst festlegen können, welche Informationen von einer angesurften Website abzurufen sein sollen und welche sie Anbietern nicht überlassen wollen.

Laut Mozillla werden die neuen Anit-Tracking-Standard-Funktionen derzeit getestet und sollen nach und nach in den Browser integriert werden.

Hinter dem Open-Source-Browser steckt die US-amerikanische Non-Profit-Organisation Mozilla Foundation, die zur Unterstützung kostenloser Software und «Innovation im Internet» im Jahr 2003 ins Leben gerufen wurde und auch massgeblich an der Beseitigung lästiger Pop-up-Fenster im Netz beteiligt war.

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