Abgespeckt: Blackberry Key2 LE – neue, preisgünstigere Variante im Test

23. Oktober 2018 | by Jochen Siegle

Blackberry Blackberry Key2 LE

Blackberrys Top-Smartphone ist mittlerweile in einer günstigeren Version erhältlich. Die frühere Handy-Ikone hat an den richtigen Stellen gespart.

Aller guten Dinge sind zwei: Der frühere Smartphone-Vorreiter aus Kanada hat auf der IFA mit dem Blackberry Key2 LE nun auch ein neues Mitteklasse-Handy vorgestellt. Das Android-Gerät ist eine reduzierte Version des gerade erst frisch aufgelegten Blackberry-Flaggschiffs Key2 und soll breits im September herauskommen.

Mit den beiden Smartphones will die einstige Handy-Ikone insbesondere berufliche Nutzer ansprechen, die auch unterwegs viel tippen wollen. Dazu sind physische Tasten an Bord, die in der heutigen Smartphone-Welt wie ein Relikt aus den Anfangszeiten der mobilen Telefone wirken.

Keine Abstriche bei der Tastatur

Im typischen Blackberry-Design sitzt die Tastatur des preisgünstigeren Modells unterhalb des Bildschirms. Hier sind mit 4,5 Zoll und 1.620 mal 1.080 Pixeln bei Grösse, und Auflösung keine Abstriche zu machen.

Auch eine Taste für den Schnellzugriff («Speed Key») hat Blackberry integriert: Damit können Nutzer direkt auf die am häufigsten verwendeten Kontakte oder Funktionen zugreifen, ohne dass sie zum Startbildschirm zurückkehren oder in einem App-Ordner suchen müssen. Der Fingerabdrucksensor findet sich in der Leertaste.

Plastikrahmen statt Metall

Abgespeckt hat Blackberry dafür beim Gehäuse, für das nur Kunststoff und kein Aluminium eingesetzt wird. Dadurch wirkt das Gerät allerdings sogar schön leicht. Zudem sollen abgerundete Ränder und eine spezielle Textur dafür, dass es gut in der Hand liegt.

Verbaut ist auch eine Dualkamera, jedoch anders als beim Top-Modell ohne ein Teleobjektiv. So lässt sich mit dem Light-Modell nicht zoomen.

Das Key2 LE ist mit einem Preis ab 399 Euro nicht nur um einiges erschwinglicher, sondern soll offenbar zudem mit neuen Farbvarianten («Slate», «Champagne» und «Atomic») auch andere als die klassischen Business-Nutzer ansprechen.

 

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