Apple KI in der Kritik: iPhone-Selfies viel zu scharf

21. Oktober 2018 | by Jochen Siegle

ipHone X Selfie mit KI

Nutzer von Apples neuem iPhone XS klagen über Selfies die zu scharf seien und durch die Software zu unecht wirken.

Im Social Web, u.a. bei Reddit häufen sich Beschwerden von enttäuschten Nutzern des neuen iPhone XS. Der Stein des Anstosses sind zu scharfe Selfies.

Offensichtlich greift Apples Künstliche-Intelligenz-Software (KI) sehr stark in die mit dem neuesten iPhone-Modell aufgenommenen Bilder ein, so dass die Haut abgelichteter Personen nicht nur etwas heller wirkt, sondern sehr viel glatter. Die Aufnahmen wirken dadurch unnatürlich künstlich.

Weichgezeichnete Selbstporträts

Die Funktion versucht im Selfie-Modus mit der Frontkamera die Selbstporträts insbesondere unter weniger optimalen Lichtverhältnissen automatisch zu verbessern. Bis dato mit kontraproduktivem Resultat: Die Selfie-Ergebnisse frustrieren immer mehr Besitzer des neuesten iSmartphones, die bei Social-Media-Plattformen wie Reddit in den letzten Tagen ihren Frust kundtun.

Bei Selfie-Fotos mit dem iPhone XS unter Tageslicht-Bedingungen tritt das Problem nicht auf.

Vorgänger-Modell iPhone X hatte Problem nicht

Experten gehen davon aus, dass der Grund für die überzeichneten Fotos in neuen HDR-Algorithmen liegen könnte, die versuchen, bei weniger optimaler Lichtumgebung Bildrauschen so gut wie möglich zu beseitigen.

Dadurch kommt es wohl entsprechend zu einer besonders starken Weichzeichnung der Haut, wie man sie sonst eigentlich nur von Bildverschönerungs-Apps her kennt.

Links: „Beautygate“ bei Business Insider

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