Kameras | Leica CL mit hochauflösendem Bildsensor und Retro-Design

6. Dezember 2017 | by Jochen Siegle


Kamerahersteller Leica stellt mit der neuen Leica CL eine kompakte Systemkamera in klassischem Design vor, die einen 24-Megapixel-Sensor im APS-C-Format und 4K-Video bietet.

Pixelstärke im Klassik-Look: Die neue Systemkamera von Leica bietet Kameratechnik, die bereits vom Schwestermodell Leica TL2 bekannt ist, setzt aber auf ein anderes Bedienkonzept und vor allem traditionelles Design.

Der Traditionshersteller hat in die neue Leica CL einen elektronischen Sucher eingebaut, der mit 2,36 Millionen Bildpunkten auflöst. Inbesondere aber ist ein Bildsensor im APS-C-Format an Bord, der über eine Auflösung von 24 Megapixeln verfügt.

Hochauflösend schlicht

Dazu gesellt sich ein Prozessor der Maestro II Serie sowie schneller Autofokus mit 49 Messpunkten. Der ISO-Bereich reicht von ISO 100 bis ISO 50.000. Videoaufnahmen liefert die CL in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde.

Mit dem hochauflösenden APS-C 24MP-Sensor ist bereits die ältere Schwester TL2 ausgestattet. Diese hat Leica im Sommer dieses Jahres auf den Markt gebracht. Während hier die Bedienung insbesondere über das Touch-Display erfolgt, finden sich auf Leicas zweitem APS-C-Modell ausserdem physische Tasten für manuelle Einstellungen.

Änderung der Bildparameter per Einstellrad

Über zwei Räder auf der Oberseite der Kompaktkamera können Blende, Verschlusszeit, ISO-Wert und Belichtungskorrektur eingestellt werden. Die Werte der Einstellungen können über ein Top-Display abgelesen werden.

Die wesentlichen Bedienelemente sind so positioniert, dass die Kamera beim Fotografieren nicht vom Auge muss. Für die kabellose Übertragung von Bildern und Videos ist ein Wlan-Modul integriert. Per App kann mit der Leica CL aus der Ferne ausgelöst werden und lassen sich Einstellungen fernbedienen.

In Schwarz ist die Leica CL ab Ende November für 2490 Euro erhältlich.

 

Mehr bei TechFieber zum Thema: ,

Antwort schreiben