Green | Dell verpackt mit Plastikmüll #VIDEO

28. Februar 2017 | by Alex Reiger

Der US-Computer-Riese Dell macht auf Öko: Der Tech-Konzern aus Texas hat neue Laptop-Verpackungen vorgestellt, die aus recyceltem Plastikmüll aus den Weltmeeren hergestellt wurden.

Die neuen Verpackungen sind das Ergebnis eines Pilotprogramms im Rahmen einer nachhaltigen Supply-Chain-Strategie. Dabei werden im Meer und an Stränden gesammelte Kunststoffe für die Verpackung des neuen Dell XPS 13 2-in-1 verwendet.

 

Im laufenden Jahr 2017 sollen laut Hersteller in diesem Pilotprojekt rund 8.000 Kilogramm Plastikmüll einer neuen Verwendung zugeführt werden. Um sicherzustellen, dass die neue Verpackung nicht ebenfalls wieder in den Ozeanen landet, markiert Dell jede Verpackungsschale mit dem Recycling-Symbol Nr. 2 für HDPE (High Density Polyethylen), das an vielen Orten recycelbar ist.

Das Packaging-Team von Dell entwickelt und bezieht Produktverpackungen, die zu mehr als 93 Prozent ihres Gewichts wiederverwendbar sind.

Die Supply Chain für Ozean-Plastik besteht aus mehreren Stufen: Dell-Partner sammeln die Kunststoffe an Flüssen, Wasserstraßen, Küsten und Stränden. Die Kunststoffe werden anschließend aufbereitet und mit anderen recycelten HDPE-Kunststoffteilen vermischt, die beispielsweise aus Flaschen und Behältern stammen.

Schließlich werden aus den so entstandenen Plastikflocken neue Verpackungsschalen gepresst, die für die Endverpackung und die Lieferung zu den Kunden verwendet werden. Das Pilotprogramm orientiert sich an einer Machbarkeitsstudie, die im März 2016 in Haiti gestartet wurde.

www.dell.com/oceanplastics

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