„Grünbuch digitale Plattformen“: Mehr Freiraum im Netz #Datenschutz

30. Mai 2016 | by Alex Reiger

Grünbuch digitale Plattformen

Die Bundesregierung will Digital-Konzerne dazu bringen, dass sie in Deutschland bekanntmachen, ob und wann sie Preise individuell je nach Käufer festlegen. Dies schlägt laut „Rheinischen Post“ heut das „Grünbuch digitale Plattformen“ vor, das das Bundeswirtschaftsministerium am Montag vorstellen wird.

Ziel des Diskussionspapiers ist es, künftige Gesetze zur Förderung und Regulierung der Digitalwirtschaft in Deutschland vorzubereiten. Außerdem regt das Papier an, dass Kunden per Gesetz erlaubt wird, neben ihrem echten Namen auch eines oder mehrere Pseudonyme in sozialen Netzwerken zu nutzen.

Neben Regeln will das Wirtschaftsministerium laut „Grünbuch“ Digitalfirmen künftig auch mehr Freiraum geben, so der Bericht.

Es werde ausdrücklich gefordert, neue Ideen „nicht durch überbordende Regulierung schon im Keim“ zu ersticken. Der Staat müsse zwar für Datenschutz eintreten, aber er müsse auch die Möglichkeiten eröffnen, „durch Datennutzung neue Geschäftsmodelle und neue Dienstleistungen zu entwickeln“.

Foto: matt harnack/facebook

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