Datenleck | Panama Papers: Bundesregierung will kooperieren

4. April 2016 | by TechFieber.de

Nach den Enthüllungen über ein Netzwerk von Briefkastenfirmen einer Anwaltskanzlei in Panama-Stadt hat die Regierung volle Kooperation zugesichert. „Die panamaische Regierung verfolgt eine Null-Toleranz-Politik in allen Bereichen des Rechts- und Finanzwesens, wo nicht mit einem höchsten Maß an Transparenz gearbeitet wird“, hieß es in einer Verlautbarung.

 

„Nachdem Informationen zu den sogenannten `Panama Papers` publik geworden sind, gibt die Staatsanwaltschaft den Beginn entsprechender Ermittlungen bekannt“, hieß es zudem weiter. Steuerfahnder rechnen mit weltweiten Ermittlungen, da sich unter den betroffenen Personen auch Staatsoberhäupter und zahllose Prominente befinden sollen.

Bei den Panama Papers handelt es sich um 11,5 Millionen Dokumente zu insgesamt 214.000 Briefkastenfirmen, die von einem weltweiten Netzwerk investigativer Journalisten aus 80 Ländern aufgedeckt wurden. In den Unterlagen tauchen dabei die Namen von Milliardären, Politikern, weltbekannten Sportlern, Waffenhändlern, Spionen und Betrügern auf.

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