Blackberry im Sinkflug: Nur 600.000 Smartphone verkauft

1. April 2016 | by Alex Reiger

Blackberry im Sinkflug: Nur 600.000 Smartphone

Minus 238 Millionen Dollar: Der Absatz der vor gar nicht all zu langer Zeit mega-hippen Blackberry-Handys ist weiter im Sinkflug. Im letzten Quartal verkaufte der kanadische Smartphone-Vorreiter nur noch rund 600.000 Geräte, wie Konzernchef John Chen heute mitteilte.

Nach Ceo Chens aktueller Schätzung muss Blackberry drei Millionen Smartphones pro Jahr verkaufen, um in dem Geschäft profitabel zu sein. Zugleich hält er es weiterhin für möglich, dieses Ziel in dem gerade angebrochenen Geschäftsjahr zu erreichen.

Blackberry brachte zu letzt das Smartphone „Priv“ mit Googles Android statt des eigenen Betriebssystems auf den Markt. Es sei inzwischen in 34 Ländern verfügbar, auch wenn Verhandlungen mit Mobilfunk-Anbietern länger als geplant gedauert hätten.

Insgesamt verbuchte Blackberry in dem Ende Februar abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal einen Verlust von 238 Millionen Dollar nach einem kleinen Gewinn von 28 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz fiel wegen des Rückgangs der Smartphone-Verkäufe von 660 auf 464 Millionen Dollar. Dabei habe sich das Geschäft mit Software und Dienstleistungen binnen eines Jahres verdoppelt, hieß es.

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