MWC | Die Trends des Mobile World Congress 2016: Brillen, Bänder, Smartwatches #MWC2016

18. Februar 2016 | by Alex Reiger

Trends Mobile World Congress 2016

Der Mobile World Congress (MWC) öffnet am kommenden Montag seine Pforten in Barcelona, die wichtigsten Neuheiten werden aber bereits ab Sonntag präsentiert — dann nämlich halten die großen Player im Mobile-Zirkus ihre Pressekonferenzen ab. Im Vorfeld hier schon mal ein Überblick, was uns auf dem MWC 2016 in Sachen Mobile-Computing, Smartphones, Tablets, Apps & Co. erwartet. Und: Beim Mobile World Congress geht es längst um mehr als nur Themen der Mobilfunk-Branche. Hier ein Überblick über die wichtigsten Trends.

5G: Die wachsende Smartphone-Nutzung und das Internet der Dinge machen schnellere und leistungsstärkere Netze notwendig. Abhilfe soll der neue Datenfunk-Standard 5G schaffen. An seiner Ausgestaltung wird immer noch gearbeitet – aber immer mehr Mobilfunk-Anbieter lassen bereits Test-Netze laufen.

WEARABLES: Die Geräteklasse der Mini-Computer, die man am Körper trägt, wächst schnell. Der Klassiker sind Fitness-Armbänder. Aber in Barcelona dürften auch wieder viele Computer-Uhren zu sehen sein – auch solche, die ohne ein Smartphone direkt ins Netz gehen können. Neu ist, dass die Bänder und Uhren immer häufiger als Ersatz für Kreditkarte und Bargeld genutzt werden sollen.

Trends Mobile World Congress 2016

INTERNET FÜR ENTWICKLUNGSLÄNDER: Nach Barcelona kommt zum dritten Mal Facebook-Chef Mark Zuckerberg, der für sein Projekt Internet.org wirbt. Es soll günstige Online-Anschlüsse in Entwicklungsländern fördern, die Mobilfunk-Anbieter zeigten sich bisher skeptisch. Zuletzt wurde ein Gratis-Angebot von Facebook zudem in Indien untersagt, weil dabei andere Dienste benachteiligt würden. Kritiker werfen dem weltgrößten Online-Netzwerk «digitalen Kolonialismus» vor.

INTERNET DER DINGE: Von der Zahnbürste bis hin zur Straßenlaterne – alles wird vernetzt. Das digital organisierte Zuhause und «smarte» Städte bekommen viel Platz auf der Messe. Zugleich hören Diskussionen über Datenschutz und die Verteilung der Investitionen in die nötige Infrastruktur nicht auf. Mit Ford-Chef Mark Fields ist ein ranghoher Vertreter der Auto-Industrie dabei.

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