Big Data: Autohersteller drängen auf Datenspeicher im Auto für Echtzeit-Dienste

28. Januar 2016 | by TechFieber.de

Big Data Autohersteller drängen auf Datenspeicher im Auto

Deutsche Autohersteller machen Druck in Sachen Big Data für Echtzeit-Dienste und mehr Sicherheit beim autonomen Fahren: Der einflussreiche Verband der Automobilindustrie (VDA) drängt darauf, in Zukunft Datenspeicher in Autos einbauen und in Echtzeit nutzen zu dürfen. Dies geht laut „Handelsblatt“ aus dem „Konzept für die gesetzliche Regelung zur Einführung automatisierter und autonomer Fahrsysteme für Kraftfahrzeuge“ hervor, mit dem die Autobauer über den VDA innerhalb der Bundesregierung werben.Hintergrund: Die Hersteller wollen über die generierten Daten ins Big-Data-Geschäft einsteigen. So sollen die Datenspeicher „der Produktbeobachtung, Produktentwicklung und der Qualitätssicherung dienen“.

Der Verband ermutigt die Bundesregierung, den Einbau sogenannter „Ereignisspeicher“ sowie „Fahrmodusspeicher“ bei automatisierten Fahrzeugen zur „Voraussetzung für die Erteilung einer Typengenehmigung“ zu machen und begründet dies vor allem mit dem „Opferschutz“, schreibt die Zeitung weiter.

Die Datenspeicher seien als „begleitende Technik erforderlich“ und sollen auch bei der „Aufklärung von Verantwortlichkeiten bei Verkehrsverstößen und der Rekonstruktion von Unfällen“ helfen. Derzeit stehe die „Rechtsunsicherheit“, ob der Fahrer oder der Hersteller bei einem konkreten Unfall haftet, der Nutzung automatisierter Systeme „faktisch entgegen“.

Foto: BMW

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