Tech-Kids | TinkerBots: Roboter bauen und mit Lego kombinieren

13. Januar 2016 | by TechFieber.de

Eigenhändiges Bauen ist laut Toy Industry Association nach wie vor einer der Top-Spielzeug-Trends. Weil die lieben Kleinen dabei eben ganz nach ihren individuellen Vorlieben und VorstellungenSpielzeuge bauen, anpassen und personalisieren können.

TinkerBots liegt ganz auf diesem Kurs mit seinem Baukastensystem, das es Kindern ab fünf Jahren ermöglicht, nahezu unendlich viele verschiedene Spielzeugroboter zu bauen, diesen Bewegungen beizubringen und so zum Leben zu erwecken.

Die Notwendigkeit von Verkabelung oder Programmierung entfällt. TinkerBots‘ Module lassen sich ganz einfach miteinander verbinden und sogar mit LEGO Bausteinen kombinieren.

This is Tinkerbots from TinkerBots on Vimeo.

Schon während der Entwicklungsphase, stieß TinkerBots auf reges Interesse und gewann zahlreiche Preise, zum Beispiel den „CeBIT Innovations Award“. Laut der Jury „hat der Baukasten das Potenzial, auch Jugendliche und technikinteressierte Erwachsene an das Thema Robotik heranzuführen.“

Roboter bauen wird ein Kinderspiel: Spielbaukastensystem TinkerBots

Jeder TinkerBots Baukasten beinhaltet ein sogenanntes „Power Brain“-Modul, welches einen Akku und einen Arduino-kompatiblen Mikrokontroller beherbergt und über eine Bluetooth-Schnittstelle verfügt.

Daneben gibt es unterschiedliche Bewegungsmodule, wie bspw. ein Rotations-, ein Gelenk-, ein Motor und ein Greifmodul. Damit können Kinder alles bauen, was sie sich selbst ausdenken, wie zum Beispiel einen Hund, der läuft, eine Schlange, die sich windet, einen Käfer, der kriecht oder einen Bagger, der gräbt. Kleine passive Bausteine in Form von Würfeln, Dreiecken oder Quadern, welche keine Elektronik beinhalten, dienen dazu den Robotern mehr Details zu verleihen und sie so individuell anzupassen.

TinkerBots ist außerdem mit LEGO Bausteinen kompatibel, so dass Kinder mit ihnen noch mehr Details in ihre Kreationen einbauen können.

Die Roboter zu kontrollieren ist genauso einfach, wie sie zu bauen. Eine integrierte Record-and-Play-Funktion, ermöglicht es den Robotern Bewegungen beizubringen und sie so zum Leben zu erwecken. Dazu muss man das fertig gebaute Modell nur in die Hand nehmen, auf „Record“ drücken und dann den Roboter per Hand so bewegen, wie er sich später eigenständig bewegen soll. Wenn man den Roboter dann absetzt und auf „Play“ drückt, bewegt er sich in genau der Weise, die er zuvor gezeigt bekommen hat. Beim nächsten Mal kann das Kind dem Spielzeug etwas komplett anderes beibringen, oder aus denselben Bauteilen einen vollkommen neuen Roboter bauen.

Der Tinkerbots Grundbaukasten kommt mit drei Modulen, dem „Power Brain“, einem Motor und einem Gelenkmodul. Außerdem sind passive Bausteine und zwei LEGO-Adapter enthalten. Zum Set gehört zudem ein USB-Ladegerät und eine App zur Fernsteuerung der Modelle. Größere Sets beinhalten zudem weitere Komponenten wie das Drehmodul, Sensormodule oder den Greifer. Durch die Verwendung eines Arduino-kompatiblen Microcontrollers können sich erfahrenere Nutzer zudem an der Programmierung ihrer TinkerBots Kreationen versuchen.

Ab Februar 2016 zu haben.

+Links: TinkerBots.com

 

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