SmartHomeTech | Bosch gründet SmartHome-Ableger zur #CES2016

26. November 2015 | by Alex Reiger

Bosch gründet neue Gesellschaft für das intelligent vernetzte Zuhause

Bosch macht in SmartHome – Launch zur CES 2016: Unter der Firmierung Robert Bosch Smart Home GmbH bündelt das Unternehmen zum neuen Jahr seine Smart-Home-Aktivitäten inklusive zugehöriger Software- und Sensorik-Kompetenzen. Der Konzern aus Stuttgart will künftig viele Produkte und Dienstleistungen rund um das vernetzte Haus aus einer Hand anbieten: zum Beispiel eine neue Lösung, die Einbrüche melden kann und hilft, die Heizung energiesparend zu regeln.

Erste Produkte sollen im Januar 2016 pünktlich zur CES auf den Markt kommen. Dazu zählt laut Hersteller der Bosch Smart Home Controller, ein smarter Thermostat sowie ein Tür-Fensterkontakt.

Bosch bedient mit seinen SmartHome-Lösungen einen großen Markt: Marktexperten zufolge werden allein bis zum Jahr 2020 etwa 230 Millionen Haushalte weltweit mit Smart-Home-Technologien ausgestattet sein – das entspricht knapp 15 Prozent aller Haushalte.

Bosch gründet SmartHome-Firma: Fokus Datenschutz und Datensicherheit

Die Smart-Home-Systemlösungen von Bosch ermöglichen es Nutzern, unter anderem Heizung, Beleuchtung, Rauchmelder und Hausgeräte im Haus über eine Plattform miteinander zu vernetzen und einfach per Smartphone oder Tablet zu bedienen. Herzstück ist der Bosch Smart Home Controller, eine zentrale Steuereinheit, die die Komponenten mit dem Internet und miteinander vernetzt.

Services und App für Connected Life

Über die Bosch Smart Home App können Nutzer künftig die Grundfunktionen von Geräten aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen miteinander kombinieren. Zum Beispiel meldet die Lösung mit Tür-Fenster-Kontakt, dass das Fenster offen steht. Daraufhin kann das System die Heizung in dem Zimmer automatisch herunterregeln, entsprechend den Voreinstellungen des Nutzers.

Zudem kann der Nutzer per Smartphone jederzeit und von überall kontrollieren, ob Türen und Fenster geöffnet oder geschlossen sind. In künftigen Produktversionen kann das System über den Tür-Fensterkontakt auch einen Alarm auslösen, wenn im Abwesenheitsmodus ein Fenster oder eine Tür aufgebrochen wird – eine separate Alarmanlage ist damit nicht mehr erforderlich.

Offenes System: Kompatibel mit Geräten anderer Hersteller

Bei der Vernetzung setzt Bosch auf offene Standards und offene Plattformen, um Technik so nutzerfreundlich wie möglich zu machen. Das Bosch-Smart-Home- System ist deshalb modular und erweiterbar. Auch kompatible Geräte anderer Hersteller können einfach eingebunden werden.

+Links: bosch-smarthome.com 

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