Dyson-Ingenieur Matt Kelly im Interview: „Auf die inneren Werte kommt es an“ #Video

20. Oktober 2015 | by TechFieber.de

Dyson-Ingenieur Matt Kelly im Interview

Staubsauger-Pionier Dyson hat sich in den letzten Jahren immer wieder mit spannenden Innovationen und Weiterentwicklungen ins Gespräch gebracht. An einigen war auch Matt Kelly beteiligt.

Der Ingenieur tüftelt seit etwa drei Jahren im Research, Design and Development Centre der britischen Tech-Schmiede in Malmesbury in South West England und schätzt sich glücklich, dass er von Anfang an in verschiedensten Bereichen tätig sein konnte.

Ganz besonders angetan aber hat es dem Nachwuchstalent die Arbeit an den kabellosen Staubsaugern der jüngst vorgestellten v6-Reihe. „Die Technologie ist beeindruckend“, sagt Matt auf einem Presse-Event in Zürich und schwärmt vom neuesten digitalen Motor, dem namengebenden V6. Der treibt mit einer Drehzahl, die sogar Formel-1-Motoren blass aussehen lässt, gleich eine ganze Reihe von Geräten an.

Etwa den handlichen Matratzenreiniger v6 Mattress, der durch Milben verursachte Allergene entfernt – ganz ohne lästiges Kabel. „In dem Milbensauger steckt die kombinierte Kraft des kompakten V6 Motors und der zweireihigen Zyklonentechnologie, bei der Zentrifugalkräfte durch 15 Zyklonen ausgeschöpft werden“, erklärt Matt und saugt gleich mal selbst eine Matratze ab. So wird eine ausgesprochen starke Leistung erzielt, eine „great performance“. Und das ist wichtig für alle, die durch Hausstaubmilben an Asthma oder Hautausschlägen leiden.

Das Dyson-Prinzip: Schlichtes Äußeres versteckt ausgeklügelte Technologie

Der jüngste Neuzugang für Hartböden dagegen nennt sich „v6 Fluffy“ – eine motorisierte Düse, die glatte Böden von Staub und größeren Schmutzpartikeln befreit und Matts heimlicher Favorit ist. Nicht nur, weil der Ingenieur sich bei deren Entwicklung am stärksten einbringen konnte. Vor allem weil das Dyson-Prinzip hier voll zum Tragen kommt: „Das Gerät sieht absolut schlicht und einfach aus, dabei ist die Technologie, die drin steckt, amazing und very, very cool“, sagt Matt.

Genau darauf komme es schließlich an: „Ein schönes Äußeres ist super wichtig“, erklärt er weiter, „aber die inneren Werte müssen einfach top sein.“

Nicht zuletzt ist der neue AM10 Humidifier da ganz auf Linie. Wie immer setzten die Entwickler auch bei dem neuen Luftbefeuchter nicht nur auf minimalistisches Design, sondern auf Effizienz und Leistung sowie hygienische Sauberkeit. Durch patentierte Bestrahlungstechnologie mit UV-C-Licht werden im Wasser vorhandene Bakterien zu 99,9 Prozent abgetötet.

Klar sagt Matt da völlig überzeugend: „I love my job!“

Das wiederum dürfte viele der anderen Jung-Ingenieure und -Designer inspirieren, die sich auf dem Dyson-Event in der Schweizer Metropole tummelten. Darunter Gewinner des „James Dyson Award“, mit dem das Unternehmen jährlich den Nachwuchs fördert. Für Deutschland etwa gehen in diesem Jahr Designstudenten der Hochschule Darmstadt ins Rennen, die eine innovative zuckerbasierte Bio-Batterie entwickelt haben, um umweltschädliche Einwegbatterien zu ersetzen.

Es bleibt also auch in Zukunft spannend.

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