Tech-Kids | Suchmaschine Hulbee: Kinder surfen sicherer im Web

24. Juni 2015 | by Silvia Kling

Für unsere Kinder: Hulbee säubert das Netz

Es muss ja nicht immer Google sein: Eine alternative Suchmaschine aus der Schweiz namens Hulbee hat sich dem Schutz von Kindern im Web verschrieben und verbannt Pornos, Gewalt und sonstigen Schmuddelkram aus Online-Suchergebnissen.

Die Firma Hulbee AG will mit aufwändigen Filtertechnologien Gewalt- und pornographische Inhalte komplett aus den Suchergebnissen ihrer gleichnamigen Suchmaschine Hulbee verbannen. Das unterscheidet die neutrale Suchmaschine von gängigen Such-Diensten wie Google – Web-Surfer sind den Ergebnissen im Netz nicht schutzlos ausgeliefert. Insbesondere gilt das für Kinder.

 

Hulbee schafft schützenden Kokon

Die kinderfreundliche Search-Engine aus der Schweiz nutzt über die semantische Suche die fortschrittlichste Form für Suchergebnisse. Anhand verschiedener Wolken sind passende Suchergebnisse spielend leicht und kindgerecht gefunden. Neben einer Bildsuche und Übersetzer bietet Hulbee auch eine Musiksuche mit integriertem Player ebenso wie eine Videosuche.

Zwei wichtige Gründe standen laut Anbieter vor der Erfindung der sicheren Suchmaschine: Zum einen sorgen NSA-Skandal und Abhöraffären für eine wachsende Angst bei der Internetznutzung. Aus diesem Grund speichert Hulbee keine IP-Adresse bei der Suche ab. Damit wird eine anonyme Suche im Netz möglich. Die Server stehen in der Schweiz und unterliegen damit ähnlich hohen Datenschutzrichtlinien wie in Deutschland, fallen aber nicht unter EU-Gesetze.

Fortschrittlich suchen heißt anders suchen

Immer mehr Schulen, Firmen und öffentliche Einrichtungen vertrauen laut Anbieter auf die Schweizer Suchmaschine Hulbee. Dazu gehört unter anderem der Landschaftsverband Rheinland (LVR), der seit kurzem Hulbee als offizielle Suchmaschine einsetzt.

+ Link: Hulbee | Foto: Schau hin

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Kommentare (2)

  1. Klaus sagt:

    Liebe Techfieber-Leute und Frau Kling,

    ich bin sehr schockiert über diese Empfehlung. Ein einfacher Test zeigt, dass die Suchmaschine Hulbee eine Gefahr für Kinder ist. Beispiel:

    https://hulbee.com/?query=gruppenv%C3%B6geln&region=browser&uiLanguage=browser

    Wie man so etwas ins Netz stellen kann, noch dazu als „kindersicher“, ist mir gänzlich unverständlich. Das ist grob fahrlässig wenn sich Eltern darauf verlassen. Es sind etliche nicht jugendfreie Seiten über Hulbee erreichbar. Ich hoffe sehr, es ist ihnen einen warnenden Nachtrag wert!

    Viele Grüße

  2. Danke für den Hinweis, lieber Klaus. Wir nehmen das natürlich sehr ernst und haben auch die Macher von Hulbee darüber informiert. Wir sind gespannt auf die Antwort … Beste Grüße, Silvia Kling

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