Trendreport: Pendler wollen Unterhaltung, Entspannung und Hybrid-Gadgets

12. Juni 2015 | by Sachiyo Tanaka

Pendler wollen Unterhaltung, Entspannung und Hybrid-Gadgets

Der japanische CE-Riese Toshiba will in seinem neuen Trendreport zeigen, wie Technologien in den nächsten 20 Jahren den täglichen Arbeitsweg verändern. Die gute Nachricht dabei: Selbstfahrende Autos, soziale Roboter, Künstliche Intelligenz und die zunehmende Verschmelzung von virtueller und realer Welt ermöglichen Pendlern bis 2035 ihre Zeit zwischen Wohnung und Arbeitsplatz effizienter zu nutzen.

Dies zeigt ein Trendreport, den der Zukunftsforscher Dr. Ian Pearson im Auftrag der Toshiba Europe GmbH zur Markteinführung ihres 2-in-1-Geräts Satellite Click Mini entwickelt hat.

Als erstes Toshiba Detachable-Notebook im handlichen 9 Zoll Format kombiniert das Gerät die Flexibilität und Mobilität eines Tablets mit der Leistung und Produktivität eines Notebooks und eignet sich damit als interessanter mobiler Begleiter.

Toshiba: Die Zukunft hybrider 2-in-1-Geräte

Pendlerverhalten drei deutschen Großstädten untersucht

Eine in den Zukunftsreport integrierte Umfrage von Censuswide beleuchtet das Pendlerverhalten von Frauen und Männern in drei deutschen Großstädten. Erste Erkenntnisse zeigen: Der durchschnittliche Deutsche benötigt derzeit im Schnitt 38 Minuten und 42 Sekunden für seinen alltäglichen Arbeitsweg und verwendet hierfür zu 61,8 Prozent den Zug oder den Bus.

Dabei macht Technologie bei 59,9 Prozent der Befragten das Pendeln angenehmer (Berlin: 68,5 Prozent, Köln: 56 Prozent, München: 56,3 Prozent). Vor allem Männer verwenden auf dem Weg zur Arbeit ein Notebook, Tablet oder E-Reader (42 Prozent). Erste Wahl ist jedoch für 89,3 Prozent der Männer das Smartphone. Dabei sind die drei häufigsten Beschäftigungen beim Pendeln das Musikhören (63,6 Prozent), das Lesen von Texten (23,2 Prozent) und das Bearbeiten beruflicher E-Mails (21,2 Prozent).

Hierfür eignet sich vor allem ein leichtes und handliches Hybrid-Gerät mit einer komfortablen Bildschirmgröße und ergonomischer Tastatur wie der Satellite Click Mini. Zudem gaben die Probanden an, dass sie auch weiterhin Technologien für eine bessere Unterhaltung (55,4 Prozent) und mehr Entspannung (43,6 Prozent) auf dem Weg zur Arbeit nutzen möchten, sich dafür aber eine stabile Internet-Verbindung in allen öffentlichen Verkehrsmitteln wünschen (Berlin: 53,4 Prozent, Köln: 51,3 Prozent, München: 48,1 Prozent).

 

What’s next? Autonome Autos, Roboter und virtuelle Realität

Doch wie wird das Pendeln zum Arbeitsplatz in der Zukunft aussehen? Toshiba hat gemeinsam mit dem Zukunftsforscher Dr. Ian Pearson (Foto oben) folgende Innovationen für die kommenden fünf, zehn und 20 Jahre definiert:

  • 2020: Bis 2020 werden wir erste autonome, selbstfahrende Autos auf den europäischen Straßen sehen. Besitzer dieser Autos können die benötigte Fahrtzeit nutzen, um sich zu entspannen oder produktiv zu arbeiten. Dadurch gewinnen sie Zeit und verbessern ihre Work-Life-Balance. Auch zukünftig dienen 2-in-1-Geräte als mobile Schaltzentralen für kostengünstige und vernetzte Displays, die in Zügen und Autos installiert sind und sich mit dem Hybrid-Gerät verbinden lassen.
  • 2025: Künstliche Intelligenz (KI) wird Teil unseres Alltags. Die Nachfolger des menschenähnlichen Toshiba Roboters Aiko Chihira übernehmen 2025 einfache berufliche Aufgaben im Empfangsbereich von Unternehmen oder im öffentlichen Nahverkehr. Menschen werden zu Robotern und anderen Formen künstlicher Intelligenz eine emotionale Beziehung oder sogar Freundschaft aufbauen.
  • 2035: Im Jahr 2035 wird es im Bereich „Virtueller Realität“ möglich sein, über eine direkte Verbindung in das Gehirn alle fünf Sinne des Menschen anzusprechen oder einzusetzen, so dass beispielsweise Pendler auf dem Weg zur Arbeit in einem Tagtraum schwelgen können und so entspannt in den Tag starten.

+ Link: Toshiba | futurizon.com/ian-pearson | Fotos: Toshiba/futurizon.com

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